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Gute Musik und gnädiger Wettergott machten Republik-Open-Air zum Erfolg

nis; 4. Sep 2006, 00:00 Uhr
Oberberg Aktuell
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Gute Musik und gnädiger Wettergott machten Republik-Open-Air zum Erfolg

nis; 4. Sep 2006, 00:00 Uhr
(nis/20.8.2006-15:20) Morsbach – Schöner kann man ein Jubiläum kaum feiern: Viele gutgelaunte Menschen, kein Regen und richtig gute Musik machten das Open-Air anlässlich der drei Jubiläen von Gasgesellschaft, Musikschule und Morsbach zum Erfolg.
[Bilder: Nina Schmitt --- Viel Applaus und Blumen gab es unter anderem von Gasgesellschaft-Geschäftsführer Günter Schibbe (zweiter von links) für die "Original Starlight Band": Peti van der Velde (v.l.n.r.), Kristin Hölck, Andreas Biber, Lothair Eaton und George Major.]

Noch eine halbe Stunde vor Beginn des Open-Airs in der Republik regnete es in Strömen. Doch wer gedacht hat, dass die Party ins Wasser fallen muss, der hatte sich geirrt. Vemutlich sah der Wettergott ein, dass es für die Gemeinde Morsbach, deren Musikschule und die Gasgesellschaft Aggertal wichtig war, mit der Bevölkerung ihre Jubiläen zu feien. Vor 1.111 Jahren fand die erste urkundliche Erwähnung statt, vor zehn Jahren wurde die Musikschule gegründet und seit 25 Jahren beliefert die Gasgesellschaft Morsbach mit Erdgas.

[Musikalischer Leiter der Musikschule, Bjoern Strangmann (links), ist in der Starlight-Band erster Posaunist.]

Grund zum Feiern gab es also genug. Und es wäre ein Jammer gewesen, wenn diese musikalische Darbietungen der Extraklassse nicht hätten stattfinden können. Nachdem Bürgermeister Raimund Reuber und Günter Schibbe, Geschäftsführer der Gasgesellschaft Aggertal, gegen 19:45 Uhr das Fest eröffnet hatten, legte die „Original Starlight Band“ ohne große Umschweife los. In den folgenden zwei Stunden wurden die zahlreichen Besucher, die sich vom Rathausplatz bis auf den Kreisel verteilt hatten, mit vielen Medleys und bekannten Liedern aus beliebten Musicals verwöhnt.

Während die Musiker der Band, die sich aus ehemaligen und aktiven Darstellern der Bochumer Inszenierung „Starlight Express“ zusammensetzt, für unter anderem mitreißendene Schlagzeug-, Gitarren- und Posaunensoli sorgten, sangen bekannte Größen die Zuschauer an die Wand. Peti van der Felde bewies, dass sie vor ihrem jetzigen Musical „Queen“ einmal bei „König der Löwen“ mitgesungen hat und sorgte mit „Can you feel the love tonight“ für Gänsehaut. Auch Kristin Hölck und George Major bewiesen starke Stimmen und inszenierten „Phantom der Oper“. Lothair Eaton und Andreas Biber erzählten Geschichten aus „dem kleinen Horrorladen“.

[Zahlreiche Besucher kamen zum Open-Air.]

Starlight Express, Queen, Elisabeth, Jesus Christ Superstar – Fast alle bekannten Musicals brachten die Darsteller auf die Bühne und ernteten viel Applaus dafür. Mit Medleys aus „Hair“, „Abba“ und „Grease“ verabschiedete sich die „Original Starlight Band“ schließlich von der Bühne. Natürlich nicht ohne viel Dank und Blumen von Schibbe und Bjoern Strangmann. Der musikalische Leiter der Musikschule, der seit 18 Jahren bei „Starlight Express“ mitwirkt und in der Band erster Posaunist ist, konnte sich ebenfalls über extraviel Applaus vom Publikum freuen.

[Auch die Sänger von "Still Collins" wussten, wie sie das Publikum begeistern.]

Platz gemacht wurde für die Bonner Band „Still Collins“, die auch in Oberberg viele Anhänger hat. Und wenn sich jemand außerhalb der Absperrungen mit dem Sichtschutz befand und zudem nicht wusste, was sich dahinter abspielte, so hätte er meinen können, Phil Collins selber stehe auf der Bühne. Die Stimme von Sänger Sven Komp weicht vom Original kaum ab, was natürlich auch die Zuschauer freute. Alte Genesis-Songs wie „No Son of Mine“ und Solo-Singles von Collins ließen Erinnerungen aufkommen. Wie bei der „Original Starlight Band“ gab es Songs zum Kuscheln, aber auch zum Rocken. So kam jeder Besucher auf seine Kosten. Bis kurz nach Mitternacht spielten die Musiker noch. Aber jede schöne Feier geht einmal zu Ende. Gelohnt haben sich die fünf Euro Eintritt allemal. Nicht nur für die Besucher: Über den Gesamterlös der Veranstaltung kann sich die Musikschule freuen.




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