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Oberbergische Notfalltage zeigten sich als wahre Bereicherung

mho; 28. Dec 2005, 00:00 Uhr
Oberberg Aktuell
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Oberbergische Notfalltage zeigten sich als wahre Bereicherung

mho; 28. Dec 2005, 00:00 Uhr
(mho/13.12.2005-12:20) Oberberg – Um dem organisierten Rettungsdienst eine Möglichkeit zum Austausch zu bieten, wurden jetzt die Oberbergischen Notfalltage ins Leben gerufen.
[Bilder: Martina Hoffmann --- Einen vollen Konferenzraum der Aggertalklinik konnten die Veranstalter begrüßen - das Interesse schien offensichtlich sehr groß.]

Seit gut 40 Jahren besteht in Oberberg ein organisierter Rettungsdienst. "Die Fortbildung und der Austausch von Notärzten und Rettungsassistenten ist da nur eine logische Notwendigkeit, um das hohe Niveau der oberbergischen Notfallrettung zu halten", begrüßte Dr. Ralf Mühlenhaus, ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes des Oberbergischen Kreises, die Teilnehmer des ersten Oberbergischen Rettungstages.

Gemeinsam mit Dr. Michael Posth, Leiter der Kreisvolkshochschule, wurde der Tag in der Aggertalklinik organisiert. "Wir wollten Notfallärzte und Rettungsassistenten, die auch sonst sehr eng miteinander arbeiten, zu einer Fortbildung an einen Tisch bringen", erläutert Posth. Der ärztliche Direktor der Aggertalklinik, Dr. Jürgen Heckler, stellte mit dem Konferenzraum der Klinik die Räumlichkeiten zu Verfügung. "Schließlich profitieren auch wir als Reha-Klinik von einer optimalen Erstversorgung“, ist Heckler überzeugt.

[Otto Gries, stellvertretender Landrat, und Dr. Ralf Mühlenhaus, ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes des Oberbergischen Kreises, zeigten sich mit dem Ergebnis der Notfalltage zufrieden. ]

Das gut gefüllte Auditorium spiegelte das große Interesse der Ärzte und Rettungsassistenten wider. Schließlich konnte mit der Analyse des Unimog-Unfalls in Marienheide auch aus einem tragischen Fall direkt vor Ort gelernt werden. "Gerade bei einem derartigen Unfall ist beim Einsatz am Unfallort das Zusammenspiel aller beteiligten Kräfte entscheidend", so Referent Prof. Bertil Boullion, Chefarzt der Traumatologie im Städtischen Klinikum Köln.

Deutlich wurde, wie viele Beteiligte an einer derartigen Unfallkette Hand in Hand arbeiten müssten. Mühlenhaus war es gelungen, hochkarätige Referenten für den Notfalltag zu gewinnen. So gab es einen Ausblick auf die aktuelle Lage der Notfallversorgung und viele Informationen über alternatives Atemwegsmanagement. Hinterher zeigten sich alle mit der Veranstaltung zufrieden: Die Oberbergischen Rettungstage sollen keine Einzelveranstaltung bleiben

[Darüber, dass es auch in Zukunft Oberbergische Notfalltage geben soll, waren sich Dr. Rainer Dickmann, Prof. Dr. Bertil Boullion, Dr. Ralf Mühlenhaus, Prof. Dr. Kasper, und Hans Otto Gries (von links) einig.]

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