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BPW auf Höhenflug: Gute Aussichten auch für Deutschlands Transport-Unternehmen

pl; 11. Nov 2005, 00:00 Uhr
Oberberg Aktuell
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BPW auf Höhenflug: Gute Aussichten auch für Deutschlands Transport-Unternehmen

pl; 11. Nov 2005, 00:00 Uhr
(pl/27.10.2005-15:25) Wiehl – Beim gestrigen 7. Wiehler Forum der BPW Bergische Achsen versammelten sich rund 140 Transportunternehmen, um über Logistik-Trends in Industrie und Handel und die Auswirkungen auf den europäischen Transportmarkt zu diskutieren - Rekordjahr für BPW mit Umsatzsteigerung von 31 Prozent.
Zum hochkarätig besetzten Forum begrüßte Uwe Kotz (Bild), Geschäftsführender Gesellschafter von BPW, die Gäste aus ganz Deutschland. Neben 140 Vertretern der Deutschen Transportunternehmen gaben sich etliche Experten die Ehre: Prof. Dr. Wolfgang Stölzle, Vorsitzender Direktor des Kühne Instituts für Logistik in St. Gallen/Schweiz, Michael Kubenz, Vizepräsident des Deutschen Speditions- und Logistikverbandes, Hermann Grewer, Präsident des Bundesverbandes Güterkraftverkehr, Logistik und Entsorgung, Herbert Götz, Präsident des Bundesverbandes Wirtschaft, Logistik und Verkehr, sowie Überraschungsgast Uwe Beckmeyer, Verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion.

[Bilder: Peter Lenz --- Fachleute im Gespräch: Dr. Bert Brauers, Mitglied der BPW-Geschäftsleitung und zuständig für die ‚Qualität Logistik’ (links) und Prof. Dr. Wolfgang Stölzle, Vorsitzender Direktor des Kühne Instituts für Logistik in St. Gallen/Schweiz, informierten gestern beim Fachforum in Wiehl .]

"Der deutsche Transport-Mittelstand ist innovativ, bietet einen hohen Qualitätsstandard und hat damit gute Chancen im internationalen Geschäft", so Herbert Götz. Michael Kubenz ergänzt: „In bestimmten Segmenten boomt die Branche sogar.“ Trotz der Billigkonkurrenz aus dem Osten - vor allem Polen - ist der Marktanteil der deutschen Spediteure laut Hermann Grewer gleich geblieben. Alles in allem also gute Aussichten.

Prof. Dr. Wolfgang Stölzle aber warnt: Steigende Transportkosten, schwierige Rahmenbedingungen, Wettbewerbsdruck - die Lage von kleinen und mittelständischen Unternehmen hat sich verschlechtert. „Nur wenn sich die deutschen Unternehmer den gestiegenen Anforderungen des Marktes wie Beispielsweise Lieferung ‚just in time’ stellen, gibt es gute Perspektiven.“ Die neue Bundesregierung werde Investitionen in die Verkehrs-Infrastruktur nicht als Subventionen betrachten, so Uwe Beckmeyer. „Insbesondere über die LKW-Maut muss in die Straßen-Infrastruktur investiert werden.“



[BPW-Chef Uwe Kotz zeigt den 140 Vertretern der Deutschen Transportunternehmen, wo es lang geht.]

Dass die Aussichten insgesamt durchaus als positiv gesehen werden müssen, wird nicht zuletzt auch durch den Erfolg von BPW deutlich. So stieg der Umsatz 2004 um 31 Prozent auf 624 Millionen €. Dr. Bert Brauers, Mitglied der BPW-Geschäftsleitung und zuständig für die ‚Qualität Logistik’: „Nach einem normalen Wachstum zwischen 1999 und 2003 wurden im vorigen Jahr 327.000 Achsmodule produziert, das sind 36 Prozent mehr als 2003. Wir verbessern ständig unsere Logistik, wodurch aber auch die Messlatte für die Transportunternehmen höher gelegt wird.“ Eine Aufgabe und Chance zugleich für die Partner. „Gefragt sind nicht mehr nur Produzenten, sondern vielmehr produzierende Full-Service-Dienstleister.“

[Rekordjahr für die BPW in Wiehl: 2004 steigerte das Oberbergische Vorzeige-Unternehmen den Umsatzt um 31 Prozent.]

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