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"Alaaf": Wiever in Rospe, Wallefeld, Wahlscheid und Belmicke feierten mit "Torwachteln" und dem Ründerother Prinzenpaar
(sl/3.2.2005-AKTUALISIERT: 4.2.2005-16:00) Von uns Prinzessin Simone
Oberberg - Prinz Andreas I, die Ründerother Torwache, das Engelskirchener Männerballett un Fründe und die White Boys ließen bei den heutigen Damensitzungen die Herzen vieler jecken Wiever höher schlagen.
[Bilder: Jungfrau Michael, Martina Hoffmann --- "Der Prinz kütt": Bei den Damensitzungen durften die Tollitäten nicht fehlen: Im Sängerheim Rospe legten die Ründerother Prinz Andreas I. und Prinzessin Martina nebst Gefolge einen Zwischenstopp ein.]
Das Ründerother Prinzenpaar legte auf der diesjährigen Weiberfastnachtstour auch einen Stopp bei den Gymnastikfrauen des TV Rospe ein. Diese hatten im Sängerheim Rospe wieder ein liebevolles Programm auf die Beine gestellt. Rund 80 junge und junggebliebene Damen bejubelten nicht nur den neuen DJ Manfred Unger, sondern auch die Rede von Christel Dreschmann, die vielen Sketche und musikalischen Beiträge. Höhepunkt der Weibersitzung war der Einzug des Ründerother Karnevalsvereins samt Gefolge. Mit viel Applaus wurden Prinz Andreas I. und Martina aus dem Haus Heckener begrüßt.
["Et Blomche" erzählte den Wievern im Wahlscheider Dorfhaus aus dem Leben.]
In Wallefeld sorgte derweil die einzige Frauengarde des Oberbergischen Kreises, die Torwachteln für Stimmung unter den rund 190 jecken Wievern im Dorfhaus. Unter dem Motto Wallefelder Wiever Fiere stieg die Damensitzung, die unter der Federführung der Torwachteln und des Frauenchores organisiert wurde. Natürlich durfte auch hier ein duftes Programm nicht fehlen: Neben den Bielsteiner Tanzmäusen waren auch die Ründerother Torwache samt Prinzenpaar mit dabei. Dies sollten allerdings die einzigen auswärtigen Besucher sein. Ansonsten wurde das Programm von Wallefelderinnen für Wallefelderinnen gestaltet. Nicht zu vergessen dabei: Die nörgelnde Putzfrau, die freche Schulklasse und die geplagte Wallefelder Ehefrau.
Mit 160 Weibern war die Damensitzung des Sportvereins Wahlscheid bis auf den letzten Platz ausverkauft. Während der Sülztal-Express für die musikalische Rahmengestaltung sorgte, zeichneten sich die Sportlerfrauen für das bunte und abwechslungsreiche Programm verantwortlich. Nach einem Karnevalspotpourri aller Akteure berichtete Et Blomche alias Jutta van der Werf aus dem Leben. Über die Folgen eines Zeltaufbaus informierte dann die Campingeinsteigerin Marlies Gasner. Mit besonders viel Spannung wurde das Ründerother Prinzenpaar erwartet. Beim Anblick des schmucken Prinzes Andreas I. gab es für die Damen im Saal kein Halten mehr. Auch der Torwache wurde ein würdiger Empfang bereitet. Aber was wäre Weiberfastnacht ohne Männer? Das Engelskirchener Männerballett un Fründe brachte die Stimmung im Saal zum Kochen.
[Sorgte in Belmicke für Spaß: Putzfrau Matta von Schiblsky aus dem Ruhrgebiet.]
Wer gedacht hätte, dass in Bergneustadt nur bei der morgendlichen Rathausstürmung gefeiert wurde, der wurde bei der Damensitzung des Turn- und Sportvereins Belmicke eines Besseren belehrt. Ein rund vierstündiges Programm erwartete die Damen im St. Anna Heim auf der hohen Belmicke. Und hier war Stimmung pur angesagt. Den Auftakt der Veranstaltung machten die Blauen Funken. Unter der Leitung von Silvia Tomasetti zeigten die acht Mädels, dass auch Kleine ganz groß sein können.
Die Lacher auf ihrer Seite hatte im Anschluss Matta von Schibulsky alias Marin Lücking. Die schräge Putzfrau aus dem Ruhrgebiet zog das Publikum in ihren Auftritt mit ein und sorgte für jede Menge Spaß. Im Programm folgten Ursula Maria Lietzke mit ihrem letzten Auftritt im Belmicker Karneval, das Duo Franthocello, die Funky Teens sowie die Voice Boys, die Funkengarde und der Elferat. Für Musik sorgte die Schreibers Hofkapelle. Fehlen durfte natürlich auch nicht Pastor Bernhard Strunk in der Bütt.
Abschied nehmen hieß es derweil für die weiblichen Angestellten der Firma Ackermann. Auch wenn die Wiever keine Sitzung organisiert hatten, so wurde aber im Baumhof in Gummersbach so richtig gefeiert. Da der Standort Gummersbach verlegt wird, ist der diesjährige Weiberfastnachtstag der letzte, den die Närrinnen im Oberbergischen feiern konnten.
["Wir Wiever fiere" hieß es im Dorfhaus Wallefeld.]
[Ein letztes Mal Weiberfastnacht in Gummersbach feierten die Mädels von Ackermann.]
