Bild: Erwin Overödder --- Ingo Stockhausen (Sprecher der bergischen Volks- und Raiffeisen- banken, v.r.), Robert Wagner (Vorsitzender des Geschichtsvereins Rösrath), Tanja Paas (Raiffeisenbank Kürten-Odenthal), Norbert Grunwald (Volksbank Wipperfürth-Lindlar), Markus Fischer und Gerd Klink (li., VR-Bank Bergisch Gladbach), Thomas Knura (Volksbank Oberberg), Marc Kostewitz (Volksbank Marienheide), Melanie Haas (Bensberger Bank).
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Bergische Wege auf 300 Seiten
Oberberg Neues Heimatbuch vorgestellt - Bergische Genossenschaftsbanken leisteten Grundstock zur Finanzierung des Projekts, das vor zwei Jahren begonnen hatte.
Eine Buchvorstellung besonderer Art erlebten in der vergangenen Woche die anwesenden 90 Gäste auf Schloss Eulenbroich in Rösrath. In einem zweijährigen Projekt erstellten 50 bergische Autoren unter Federführung des Geschichtsvereins Rösrath in Kooperation mit dem LVR-Freilichtmuseum Lindlar ein über 300 Seiten starkes Werk über die Bergischen Wege in allen Kommunen des Oberbergischen und Rheinisch-Bergischen Kreises zu Lande, zu Wasser und in der Luft.Der Landrat des Rheinisch-Bergischen Kreises, Dr. Hermann-Josef Tebroke, begrüßte anlässlich der Vorstellung nahezu alle Urheber des Werkes, die Autoren, die Herausgeber, Vertreter der 33 betroffenen Städte und Gemeinden sowie der oberbergischen und rheinisch-bergischen Genossenschaftsbanken. Diese hatten den finanziellen Grundstock geleistet, um das Werk auf den Weg zu bringen.
In seinem Grußwort betonte der Vorstandsvorsitzende der Volksbank Oberberg eG, Ingo Stockhausen, in seiner Eigenschaft als Sprecher der bergischen Volks- und Raiffeisenbanken, dass die regionale Verbundenheit der genossenschaftlichen Bankengruppe im Bergischen Land nicht nur in der räumlichen Nähe zu den Mitgliedern und Kunden, sondern auch durch die aktiven Förderungen des regionalen Ehrenamtes im Sport, in der Kultur und im sozialen Bereich Ausdruck einer gelebten Unternehmensphilosophie ist.
Georg Mölich, Leiter des LVR-Instituts für Landeskunde und Regionalgeschichte, brachte den Teilnehmern die komplizierte Geschichte des Bergischen Landes näher, bevor Robert Wagner für die Herausgeber die Besonderheiten des neuen Buchs vorstellte: Das Rad wird mit dem Buch "Bergische Wege" nicht neu erfunden, jedoch sind unzählige Informationen und zahlreiche meist historische Abbildungen zu finden, die beweisen: Das Bergische Land ist in Bewegung - und das seit grauer Vorzeit, in der Menschen sich vom Rhein nach Osten aufmachten oder von der Sieg nach Norden.
Der Bogen wird gespannt von den historischen Wegen und Pilgerrouten über den Bau der Provinzialstraßen zu den Schienenwegen, von den ersten Autos bis zu Omnibussen und Autobahnen bis hin zu den neu markierten Freitzeitwegen, auf denen sich die Menschen unserer Zeit zu Fuß oder mit dem Rad auf den Weg durch das Bergische machen.
Neben einleitenden Kapiteln enthält das Buch historische Beiträge aus allen Städten und Gemeinden des Rheinisch-Bergischen und des Oberbergischen Kreises, aus dem Städtedreieck Wuppertal Solingen Remscheid, aus Monheim, Langenfeld und Leverkusen, aus den Bergischen Kommunen des Rhein-Sieg-Kreises sowie aus dem rechtsrheinischen Köln, ergänzt durch touristische Tipps zu Besonderheiten und Sehenswürdigkeiten sowie jede Menge Bildmaterial.
Erhältlich ist das Buch für 19,80 Euro in vielen Buchhandlungen im Bergischen oder beim Geschichtsverein Rösrath (Tel.: 02205/84 636 oder 0171/38 73 786).
