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Fußball am Osterwochenende kurz und kompakt

lo; 24. Mar 2016, 00:59 Uhr
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Fußball am Osterwochenende kurz und kompakt

lo; 24. Mar 2016, 00:59 Uhr
Oberberg - Hier erhalten Sie die wichtigsten Informationen zu den Spielen des Wochenendes.
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Vorschau Landesliga (20. Spieltag)

FV Wiehl – FV Bonn-Endenich (Montag, 15:15 Uhr).

Es fehlen: Max Jeschonnek, Alexander Küsters, Tristan Schneider, Markus Möller, Jan Schoeler, Michael Krestel.

Zum Spiel: Der FV Wiehl hat sich dank der Erfolge gegen Rheinbach und Buschbell eine hervorragende Ausgangsposition für das letzte Saisondrittel verschafft. 13 Zähler Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz sind ein komfortables Polster, aber kein Ruhekissen. „Unser Ziel ist, so früh wie möglich 40 Punkte zu erreichen. Es sieht gut aus, ohne dass wir jetzt große Freudensprünge machen“, sagt Trainer Ingo Kippels. Die Wiehler haben zwei schwere Aufgaben vor Brust. Zunächst gastiert der FV Bonn-Endenich auf der Eichhardt, dann geht’s zum SSV Merten. „Diese Gegner sind echte Gradmesser für uns“, betont Kippels. Die Endenicher könnten mit einem Sieg in der Nachholpartie gegen Worringen am FV vorbeiziehen und wären wieder in Schlagdistanz zu den Aufstiegsplätzen. „Das würde dem Spiel am Montag einen zusätzlichen Reiz geben“, so der Übungsleiter.

Im Hinrunden-Duell mussten sich die Wiehler nach einer 2:0-Führung mit einem 2:2 begnügen. Der Ausgleich fiel in der Nachspielzeit durch einen umstrittenen Handelfmeter. „Das war sehr, sehr ärgerlich. Aber wir haben gezeigt, dass wir Endenich ärgern können.“ Zuletzt behielten die FV-Kicker beim Abstiegskandidaten aus Buschbell in hitziger Atmosphäre kühlen Kopf und siegten mit 3:0. Der Grundstein für den Dreier wurde mit einer konzentrierten Defensivleistung gelegt. Vorne läuft es ebenfalls wie geschmiert. Wiehl stellt mit 41 Treffern die gefährlichste Angriffsreihe der Liga. Kippels: „Wenn wir hinten gut stehen, haben wir immer die Möglichkeit, ein Spiel zu unseren Gunsten zu entscheiden.“ Max Jeschonnek muss wegen seiner Gelb-Rot-Sperre zuschauen, Sven Wurm und Kevin Derksen kehren ins Aufgebot zurück. Die A-Junioren Kevin Ufer und Claudius Balthes stellen weitere Alternativen dar. Die U19 hat am Osterwochenende spielfrei.



SpVg. Frechen 20 - SSV Homburg-Nümbrecht (Montag, 15:15 Uhr).

Es fehlen: Robert Arnds, Tom Barth, Michel Hock, Mike Großberndt, Joscha Trommler, Sebastian Ghofranifar, Marvin Jungjohann, Jonas Wagner.   

Einsatz fraglich: Alexander Epstein.   

Zum Spiel: Trainer Maik Alzer konnte seinen Schützlinge nach der 1:2-Pleite gegen den FC Pesch kaum etwas vorwerfen, allerdings war der Aufsteiger dem Gegner in einer der wichtigsten Disziplinen deutlich unterlegen: Stichwort Chancenverwertung. Nicht zum ersten Mal in dieser Spielzeit kostete die Abschlussschwäche den Nümbrechtern wertvolle Punkte. „Pesch hatte drei Chancen und hat daraus zwei Tore gemacht. Das war der Unterschied“, so der Coach, der die Torschlusspanik auch mit mangelnder Erfahrung erklärt. „In der Anfangself standen acht Leute, die ihre erste Landesliga-Saison spielen. Die Cleverness fehlt in manchen Situationen.“ An der tabellarischen Lage hat sich durch die erste Heimpleite seit dem 3. Spieltag nichts geändert. Der TuS Lindlar vollführte die nächste Nullrunde, weshalb der Abstand zum ersten Abstiegsplatz gleich blieb.

Vor dem Auftritt in Frechen gehen Alzer die Spieler aus: Neben den Langzeitverletzten fehlen Michel Hock (Urlaub), Tom Barth und Mike Großberndt (beide verletzt). Robert Arnds hatte sich in der Freizeit einen Bänderriss zugezogen und steht ebenfalls nicht zur Verfügung. Zu allem Überfluss knickte Alexander Epstein am Dienstag im Training um. „Er sagte mir am Tag danach, dass er wieder leicht auftreten kann. Bei ihm müssen wir abwarten“, hofft Alzer inständig, dass der Defensivakteur am Ostermontag einsatzfähig ist. In der Hinterhand hat der Trainer die A-Jugendlichen, von denen Julian Opitz gegen Pesch sein Pflichtspieldebüt feierte. Die Frechener bezeichnet Alzer als „spielstarke Mannschaft, die vor allem zu Hause sehr gute Ergebnisse erzielt hat.“ Am vergangenen Wochenende setzte die Spielvereinigung mit einem 1:0-Erfolg beim Spitzenreiter Siegburg ein dickes Ausrufezeichen. Womöglich ein Vorteil für den SSV: Der Platz der Hausherren ist ähnlich klein wie das heimische Spielfeld.


TuS Lindlar – VfL Rheinbach (Montag, 15:15 Uhr).

Es fehlen: Martin Skowronek, Ali Tokgöz, Florian Harnisch, David Förster, Luca Jansen, Moussa Daffe.

Einsatz fraglich: Rico Brochhaus, Lukas Cendlewski, Nico Klein. 

Zum Spiel: Wenn die anhaltende Negativserie - der TuS Lindlar wartet seit dem 2:1 gegen Pesch am 15. November auf einen dreifachen Punktgewinn - das einzige Hindernis wäre: Das Team von Coach Timo Diehl befindet sich nicht nur sportlich, sondern auch personell in größten Turbulenzen. Beim 2:3 in Oberpleis prallten Ali Tokgöz und Torwart Martin Skowronek unglücklich zusammen und zogen sich tiefe Wunden im Gesicht beziehungsweise am Schienbein zu. Beide sind nicht spielfähig, Tokgöz trug zusätzlich eine Gehirnerschütterung davon. Florian Harnisch stand erstmals seit langer Zeit wieder im Kader, muss sein Comeback jedoch abermals verschieben. Lukas Cendlewski, Rico Brochhaus und Nico Klein gehören im Hinblick auf die anstehende Partie zu den Wackelkandidaten. Einzig die Rückkehr von Marc Bruch und Marius Mukherjee ist gesichert.            

Der Tabellenzweite VfL Rheinbach gibt am Ostermontag seine Visitenkarte in Lindlar ab. Kann der gebeutelte TuS ausgerechnet gegen den Aufstiegsaspiranten den Umkehrschub aktivieren? „Gegen einen solchen Gegner haben wir wenig Druck, weil die Erwartungserhaltung gering ist. Vielleicht ist gerade das die Chance für uns zu punkten“, meint Diehl. Im Hinspiel lief alles auf ein torloses Remis hinaus, bevor die Rheinbacher zehn Minuten vor dem Abpfiff nach einer Standardsituation zur Führung trafen und anschließend noch zwei Konter ins Ziel brachten. „Das war eigentlich ein typisches 0:0-Spiel“, erinnert sich Diehl. Ungeachtet der erwähnten Probleme im Lager der Gastgeber sollte schleunigst Zählbares her. „Wir können uns nicht darauf verlassen, dass Bad Honnef und Marialinden weiter verlieren. Zugleich rücken die Mannschaften von unten an uns heran. Wir müssen endlich in die Spur kommen und den Bock umstoßen“, fordert der Trainer.      


Vorschau Bezirksliga (20. Spieltag)

VfR Wipperfürth – SV Frielingsdorf (Montag, 15 Uhr).

Es fehlen: Matthias Rodtmann, Manuel Grolewski - Florian Heikaus, Markus Ubl.

Einsatz fraglich: Tim Kappe - Timo Braun.

Zum Spiel:  Die einen kämpfen ums sportliche Überleben, die anderen haben den Klassenerhalt so gut wie sicher in der Tasche. Die Vorzeichen vor dem einzigen oberbergischen Duell in der Bezirksliga könnten kaum unterschiedlicher sein. „Grundsätzlich ist der Ostermontag ein schöner Termin für ein Lokalderby. Es werden viele Zuschauer da sein, wenn das Wetter mitspielt“, erklärt VfR-Trainer Norbert Scheider. Die Mannen von den Ohler Wiesen schweben in akuten Abstiegsnöten. Aus den vier Partien seit Rückrundenbeginn ergatterten die Wipperfürther lediglich einen von zwölf möglichen Punkten.

Am Engagement mangelt es der Scheider-Equipe nicht, doch drückt speziell in der Offensive der Schuh. Höchst selten werden die gegnerischen Abwehrreihen in Bedrängnis gebracht. Beim letzten Aufeinandertreffen im September ging der Drittletzte sang- und klanglos unter und war mit dem 0:4 gut bedient. „Wir müssen leidenschaftlicher sein. So emotionslos darf es diesmal nicht ablaufen“, lautet Scheiders Forderung. Über Einsatzwillen und Kampf ins Spiel kommen. Dann könnte der erste Dreier im neuen Jahr Realität werden, wobei der Respekt vorm Nachbarn groß ist. „Die Frielingsdorfer sind gut drauf. Für uns hängen die Trauben hoch, aber in solch einem Spiel ist alles möglich, wenn die Einstellung stimmt.“ Matthias Rodtmann und Manuel Grolewski fehlen. Tim Kappes Einsatz ist offen.          

„Das Derby gegen Wipperfürth ist etwas Besonderes“, weiß SVF-Spielertrainer Dennis Lüdenbach um das Prestige, das die Begegnung umweht. „Viele der Jungs haben zusammengespielt oder waren bei beiden Vereinen aktiv.“ Der Druck laste auf den Schultern der Gastgeber. „Der VfR braucht die Punkte, wir können befreit aufspielen“, stellt Lüdenbach auch angesichts der Ausbeute von neun Zählern aus den vier Matches nach der Winterpause fest. „Ein Kompliment an meine Mannschaft. Mit der Rückrunde bin ich bisher vollauf zufrieden.“

Dass sich der Gegner noch einmal so leblos wie im Hinspiel präsentiert, schließt Lüdenbach aus. „Sie werden eine ganz andere Einstellung zeigen“, ist der Coach überzeugt. Obwohl die Hansestädter zum Punkten verdammt sind, rechnet Lüdenbach nicht damit, dass sie von Beginn an mit Risikofußball agieren werden. „Unsere Aufgabe wird sein, sicher zu stehen und nicht in Rückstand zu geraten. Ich bin mir sicher, dass wir unsere Chancen bekommen.“ Keeper Timo Braun wird von einem Infekt geplagt. Sollte er ausfallen, steht Marcel Feldhoff, der seinen Urlaub beendet hat, als Ersatz bereit.          


Nachholspiele auf Kreisebene

Kreisliga B Staffel 2
VfB Kreuzberg – Blau-Weiß Biesfeld (Montag, 15 Uhr)
SV Linde – Union Rösrath (Montag, 15 Uhr)

Kreisliga B Staffel 3
ASC Loope – TSV Ründeroth (Samstag, 14 Uhr)
ASC Loope -  DJK Gummersbach (Montag, 15 Uhr)

Kreisliga C Staffel 5
TV Klaswipper – VfR Wipperfürth (Montag, 15 Uhr)

Kreisliga C Staffel 6
SV Hermesdorf – FC Wiedenest-Othetal (Montag, 15 Uhr)

Kreisliga D Staffel 8
ASC Loope II – TSV Ründeroth II (Samstag, 16 Uhr)

23. Spieltag (Ostermontag, 15 Uhr) 
FC Wiedenest-Othetal III – TSV Ründeroth II
DJK Gummersbach II – SV Frielingsdorf III
SG Agathaberg III – TuRa Dieringhausen II
SG Overath/Eulenthal II – Eintracht Hohkeppel II
FC Windhagen – VfL Berghausen II

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