Bild: Fenja Jansen --- Die Preisträger (v. li.) Igor Altach, Raphaela Butz und David Bellingroth mit den betreuenden Professoren, Dekan Prof. Dr. Averkamp (3. v. li.) sowie Bernhard Opitz (2. v. re.) und Nannette Biedermann (re.) von Opitz Consulting.
ARCHIV
Für den Mut zum Querdenken ausgezeichnet
Gummersbach Gestern verlieh Opitz Consulting zum siebten Mal den Opitz Consulting Innovationspreis für Informatik an Absolventen der Technischen Hochschule Köln, Campus Gummersbach.
Ein Forscher und Erfinder, erklärte Nannette Biedermann, Solution Managerin bei Opitz Consulting, zeichnet sich durch Neugier, beharrliches Engagement und den Mut zum Querdenken aus. All diese Eigenschaften könnten auch die diesjährigen Preisträger des Opitz Consulting Innovationspreis für Informatik ihr Eigen nennen, so die Laudatorin Biedermann. Die IT-Beratung Opitz vergab den Preis gestern zum siebten Mal an drei Absolventen der Technischen Hochschule (TH) Köln, Campus Gummersbach. Mit dem Innovationspreis möchten wir Studenten dazu animieren, sich mit neuen Themen und Techniken auseinanderzusetzen, über die sich allerdings nicht nur der Markt freut, sondern auch die Gesellschaft. Er soll dazu anspornen, den Bezug zur Praxis nie aus den Augen zu verlieren, beschrieb Geschäftsführer Bernhard Opitz, nach welchen Kriterien aus zehn eingereichten Arbeiten die drei innovativsten ausgesucht wurden.Über den ersten Platz, verbunden mit 2.000 Preisgeld, konnte sich David Bellingroth freuen. Der junge Informatiker setze sich in seiner Masterarbeit mit dem Thema Ad-Hoc-Kollaboration auf Basis von Peer-to-Peer-Browsertechnologien auseinander. Dabei ist es ihm nicht nur gelungen, eine innovative Lösung für ein aktuelles Problem methodisch zu konzipieren, sondern auch einen Prototypen zu entwickeln. Für ihre Masterarbeit Medizinische Semantic Web Anwendungen. Ansätze für Normen und Architekturen zur Schaffung von Vertrauen wurde Raphaela Butz mit dem zweiten Preis und einem Preisgeld in Höhe von 1.500 ausgezeichnet. Als Drittplatzierter erhielt Igor Altach ein Preisgeld in Höhe von 1.000 . An seiner Bachelorarbeit Mobiler Zugriff auf SAP Systeme mit SAP Fiori wurde unter anderem die Systematik und Verständlichkeit gelobt.
Opitz Consulting beschäftigt bundesweit mehrere hundert Mitarbeiter in acht Niederlassungen, davon zahlreiche Absolventen des Campus Gummersbach. Der Förderpreis ist eine wunderbare Gelegenheit für das Unternehmen, unsere Absolventen kennenzulernen, ist sich Dekan Prof. Dr. Christian Averkamp sicher. Aber auch für den Campus seien durch Unternehmen gesponserte Förderpreise ein wichtiges Audit. So erfahren wir, Professoren und Studenten, ob unsere Themen überhaupt Relevanz für die Wirtschaft haben, so der Dekan. Der diesjährige Förderpreis belegt: Man hat alles richtig gemacht. Die eingereichten Arbeiten zeigen, wie viel Innovationskraft in dieser Hochschule steckt. Die Arbeiten wurden von Visionären geschrieben, lobte Biedermann. Bestimmt werden wir in den nächsten Jahren in der Presse oder in unserer täglichen Arbeit von den Ideen der Preisträger hören.
