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Jugendzentrum hat jetzt ein großes neues Domizil

sl; 2. Sep 2002, 23:13 Uhr
Oberberg Aktuell
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Jugendzentrum hat jetzt ein großes neues Domizil

sl; 2. Sep 2002, 23:13 Uhr
(sl/4.2.2002-13:55) Von Simone Liebelt
Wipperfürth - Da die Räumlichkeiten in der alten Krakenburg viel zu klein waren, um den Ansturm zu bewältigen, ist das Jugendzentrum jetzt in ein altes Fabrikgebäude umgezogen.

[Bilder: Oliver Mengedoht --- Reges Gedränge herrschte bei der Eröffnung des Jugendzentrums am Freitagabend.]



[Zwei Mädchen amüsieren sich an einer der beiden Playstations, die im Aufenthaltsraum aufgebaut sind.]



Am Freitagabend eröffneten Bürgermeister Guido Forsting und der Leiter des Jugendzentrums Peter Welteroth die neuen Räumlichkeiten in der Wupperstraße 12. Jetzt haben die Jugendlichen auch mehr Platz. Der Aufenthaltsraum im Erdgeschoss ist groß und mit einer Küche versehen. Desweiteren sollen dort noch eine Werkstatt und ein Raum zum Hausaufgaben machen eingerichtet werden. Im Obergeschoss sind das Büro der Jugendzentrumsleitung sowie ein Raum für die Mädchen. Aber auch ein Seminarraum wurde eingerichtet. "Wir wollen hier selber Vorträge halten oder Redner einladen", erklärte Welteroth. Im Keller gibt es noch zwei Räume, die aber im Moment noch mit den Möbeln vom vollgestellt sind. Hieraus soll ein Tanzraum werden. Aber auch ein Proberaum für eine Band ist angedacht.



Um diese weiteren Ausbaumaßnahmen zu tätigen, fehlen dem Jugendzentrum noch die finanziellen Mittel. Dass die Räume so sind, wie sie sich jetzt den Besuchern präsentiere, liegt an der Eigeninitiative, die die Jugendlichen an den Tag gelegt haben. "Alle haben kräftig mitgeholfen, damit alles so schnell fertig wird", so der Leiter Peter Welteroth. Schließlich hätte das Zentrum aus den alten Räumlichkeiten ausziehen müssen, und da sei nicht so viel Zeit geblieben.



Mit hellen und freundlichen Farben ist der große Raum im Erdgeschoss gestrichen worden. Dort haben die "Kids" die Möglichkeit, Billard zu spielen oder sich mit einer der beiden Playstations zu beschäftigen.

[Im Obergeschoss befindet sich unter anderem das Büro von Leiter Peter Welteroth.]



Auch Bürgermeister Forsting lobte die freiwillige Arbeit: "Ohne die gemeinnützige Arbeit wäre das alles hier gar nicht möglich gewesen." Schließlich hätte die Stadt Wipperfürth auch nicht mit finanziellen Mitteln helfen können. Jedenfalls nicht in dem Ausmaß, wie es vielleicht erhofft worden sei. Auch freute er sich darüber, dass viele Jugendliche am Abend der Eröffnung gekommen waren. Neben diesen waren auch noch die Fraktionsvorsitzenden anwesend. Die Grünen überreichten ein Bild sowie einen Gutschein.

[Schlug das Fass an: Bürgermeister Guido Forsting.]



Da das Zentrum für jede Spende offen ist, stand auf der Theke ein großes Sparschwein, das sich auf die Spenden freute. Nach seiner Eröffnungsrede machte sich der Bürgermeister an das Fassanschlagen. Es gab nämlich Freibier für alle. Ohne auch nur einen Tropfen Bier zu verspritzen, sorgte Forsting für eine Erfrischung.

[Die Wände im Treppenhaus sind über und über mit bunten Graffittis besprayt worden.]



Für den musikalischen Rahmen sorgte die Band "Felix and the HipHop-Beats", die mit großem Erfolg empfangen wurde. Für die Betreuung der Jugendlichen ist nicht nur Welteroth zuständig. Mit ihm zusammen kümmern sich Nicola Wild und Andrea Förster um die vielen "Kids".

[Die Kellerräume, die hier von Welteroth und Lothar Wollnik gezeigt wurden, sind noch vollgestellt, sollen aber mal zur Disco umgebaut werden.]

["Felix and the HipHop-Beats" sorgten für den musikalischen Rahmen der Einweihungsfete.]

[Und das ist das Team: Welteroth (l.), Andrea Förster und Nicola Wild mit Bürgermeister Forsting.]





[Im Haus Wupperstraße 12 ist das Jugendzentrum jetzt untergebracht.]







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