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Drei Weihnachtsmänner für einen Spielplatz

kr; 17. Dec 2014, 16:43 Uhr
Bild: Fenja Jansen --- (v. li.) Volker Müller, Geschäftsführer der GWG, Kai Spickermann und Thomas Hildebrand vom Verein Wir auf der Berstig, Bürgermeister Frank Helmenstein, Jürgen Hefner, Geschäftsführer der Entwicklungsgesellschaft und Kämmerer Raoul Halding-Hoppenheit.
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Drei Weihnachtsmänner für einen Spielplatz

kr; 17. Dec 2014, 16:43 Uhr
Gummersbach – Der Verein „Wir auf der Berstig“ baut das 10.000 Quadratmeter große, ehemalige Vereinsgelände der TG Rospe zu einem Spielplatz um – Stadt, Entwicklungsgesellschaft und Wohnungsbaugesellschaft unterstützen Projekt.
Von Kira Renner

Es handelte sich nicht um einen Aprilscherz, als sich der gemeinnützige Verein „Wir auf der Berstig“ am 1. April gründete. Vielmehr ging es darum, das ehemalige Vereinsgelände der Tennisgemeinschaft Rospe (TG) in einen Spiel- und Ballsportplatz für Kinder und Jugendliche umzugestalten. Neben der Sanierung des ehemaligen Vereinsheims sollen ein Spielplatz für Kinder zwischen drei und zwölf Jahren, ein Basketballplatz, ein Beachhandball- und Beachvolleyballfeld entstehen. Im Gebäude sind ein Billard- und Dartraum sowie eine Küche in Planung, nach Fertigstellung kann es gemietet werden, beispielsweise für Kindergeburtstage. „Es werden Möglichkeiten für generationsübergreifenden Begegnungen geschaffen“, freute sich Bürgermeister Frank Helmenstein über das Projekt.

Gleichzeitig fungierte der Gummersbacher Rathauschef heute als „Weihnachtsmann“ und überreichte den beiden Vorsitzenden des Vereins, Thomas Hildebrand und Kai Spieckermann, eine Spende über 5.000 €. Das Geld stammt vom Bodenschutzpreis, den die Stadt für die Entwicklung des Steinmüllergeländes erhielt. An die Spende schlossen sich auch die Entwicklungsgesellschaft Gummersbach und die Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft Gummersbach (GWG) an. „Wir freuen uns sehr über diesen letzten Meilenstein der Entwicklung der Berstig“, sagte Jürgen Hefner, Geschäftsführer der Entwicklungsgesellschaft, bei der Übergabe der 5.000 €. Auch Volker Müller, Geschäftsführer der GWG, überreichte einen Brief mit einem Scheck über5.000 € an den Verein.


Bis jetzt konnte etwa die Hälfte der benötigten 50.000 € über Spenden finanziert werden, so die Vereinsvorsitzenden. Die Gemeinschaft hofft auch auf weitere Beiträge von Unternehmen und Privatpersonen. Das Geld wird genutzt, um neben der Sanierung des Vereinsheimes die brachliegenden Ascheplätze in Sand- und Rasenflächen zu verwandeln und hochwertige Spielgeräte anzuschaffen. „Die Geräte sollen gut, stabil und nachhaltig sein“, erklärte Hildebrand. Am Umbau und der späteren Pflege der Anlage wird sich der Baubetriebshof tatkräftig beteiligen. „Wir sind eine Handballstadt, wir treten als Team auf und jeder bringt sich ein – zugunsten unserer Kinder und Jugendlichen“, sagte Helmenstein zum großen Engagement aller Beteiligten.

Weitere Informationen zum Projekt sowie die Möglichkeit, zu spenden, gibt es im Internet unter www.auf-der-berstig.de.