Bild: privat --- Nach dem Gewinn der Mittelrheinmeisterschaft war der Jubel bei der JSG riesig. Stehend von links: Nina Harscheid, Jana Hage, Antonia Vierkant, Sandra Fischer, Stella Henn, Laura Harscheid, Christina Schlapak, Karin Gartung und Denise Szakacs. Hockend von links: Johanna Baum, Annalena Bauer, Ardita Mimini, Alma Dauti und Saskia Schmidt. Sitzend von links: Co-Trainer Bastian Schneider und Trainer Soeren Marenbach. Es fehlen: Sarah Karsten und Julia Kretzer.
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JSG entscheidet Endspielkrimi für sich
Oberberg - Neuer HVM-Mittelrheinmeister (A-Juniorinnen) ist die JSG Nümbrecht/Oberwiehl - In einem spannenden Finale gegen Bonn machten zwei Tore den Unterschied - Annalena Bauer beweist Nervenstärke als Siebenmeter-Schützin.
HVM-Finale weibliche A-JugendTSV Bonn rrh. JSG Nümbrecht/Oberwiehl 27:21 (11:12).
Hinspiel: 18:26.
Am frühen Sonntagnachmittag spielte sich in der Bonner Ringarena ein wahrer Endspielkrimi um die diesjährige Mittelrheinmeisterschaft ab, der beiden Seiten einiges an Nerven kosten sollte. Die JSG Nümbrecht/Oberwiehl startete dank des starken Hinspiels mit einer angenehmen Acht-Tore-Führung in die Partie, in der die Bonner sich zunächst absetzen sollten (6:2). Die JSGlerinnen fingen sich allerdings relativ zügig, fokussierten sich auf ihre Stärken und kamen Tor für Tor wieder an den TSV heran. Mit dem Schlusspfiff der ersten Halbzeit gelang der vom Siebenmeterpunkt souveränen Annalena Bauer (sechs Treffer bei sechs Versuchen) sogar die erste Führung für die JSG.
Die Gastgeberinnen stellten nach der Halbzeit ihre Deckung auf eine 4:2-Formation um, welche der Jugendspielgemeinschaft zunehmend Kopfzerbrechen bescheren sollte. Der TSV spielte sich im Verlauf der zweiten Halbzeit in einen wahren Rausch, dem das Team von Soeren Marenbach und Bastian Schneider zeitweise nichts entgegen zu setzten hatte. Beim Spielstand von 24:15 (50.) hatte Bonn das Hinspielresultat sogar erstmals egalisiert, was auf Seiten der JSG für blankes Entsetzen sorgte.
Mit letztem Willen kämpfte man sich aber zurück ins Spiel und lag knapp eine Minute vor Schluss nur noch mit sieben Treffern im Rückstand (27:20). Ein sicher verwandelter Siebenmeter-Strafwurf brachte dann die Erlösung für die Jugendspielgemeinschaft und die zahlreichen mitgereisten Fans. Als dann die Schlusssirene zu hören war, gab es für die JSGlerinnen kein Halten mehr.
JSG Nümbrecht/Oberwiehl: Annalena Bauer (9/6), Jana Hage (4), Denise Szakacs (3), Alma Dauti (2), Ardita Mimini (2), Nina Harscheid (1), Stella Henn, Karin Gartung, Christina Schlapak, Sandra Fischer, Antonia Vierkant, Laura Harscheid, Johanna Baum (TW) und Saskia Schmidt (TW).
