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Handball am Wochenende kurz und kompakt

or, pn, bv; 6. Mar 2014, 10:10 Uhr
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Handball am Wochenende kurz und kompakt

or, pn, bv; 6. Mar 2014, 10:10 Uhr
Oberberg - Hier erhalten Leser kurz und kompakt die wichtigsten Infos zu den nächsten Spielen der oberbergischen Handballteams in der Dritten Liga und dem Handballverband Mittelrhein.
Vorschau Dritte Liga Männer

VfL Gummersbach II – ART Düsseldorf (Sonntag, 9. März, 17 Uhr).

Hinspiel: 25:20

Es fehlen: Tobias Schröter, Philipp Jaeger, Frederic Seifert

Einsatz fraglich: Marc Strohl, Alexander Arnold

Dass der VfL am Sonntag gegen den Tabellenvorletzten aus Düsseldorf als Favorit in die Partie geht, ist unzweifelhaft. Doch Trainer Georgi Sviridenko will davon am liebsten nichts hören. „Die Ausgangslage ist gefährlich, denn dass man angesichts der Tabellenkonstellation den Gegner vielleicht auch im Unterbewusstsein zu leicht nehmen könnte, liegt auf der Hand“, warnt der Coach. ART habe in dieser Saison bereits einige Überraschungen geschafft und stehe zudem mit dem Rücken an der Wand. „Dieses Spiel müssen wir sehr ernst nehmen“, hat Sviridenko vor allem vor dem Rückraum des Gegners mit Padeken, Bauer und Schiffmann Respekt. Allerdings gibt es beim Gegner bereits Auflösungstendenzen. Mit Padeken (Leichlingen) und Schiffmann (Korschenbroich) haben bereits zwei Akteure für die kommende Saison bei Ligakonkurrenten unterschrieben.

Dem Spiel am Sonntag schaut Georgi Sviridenko auch aufgrund der langen Verletztenliste mit gemischten Gefühlen entgegen. Tobias Schröter und Philipp Jaeger gehören zu den Langzeitverletzten und dürften in dieser Saison kaum noch zum Einsatz kommen. Auch hinter dem Einsatz von Frederic Seifert steht mehr als ein dickes Fragezeichen. Zudem sind Alexander Arnold und Marc Strohl angeschlagen. „Ich habe derzeit mehr Fragen als Antworten“, so Sviridenko im Hinblick auf den Sonntag. Dennoch ist der Coach optimistisch, dass die verbliebenen Spieler genügend Qualitäten mitbringen, um die Auseinandersetzung siegreich zu beenden. Im Übrigen stecken die Verantwortlichen mitten in der Planung für die kommende Saison. „Wir hatten sehr gute, positive Gespräche“, deutet Sviridenko an, dass der Großteil der Mannschaft gehalten werden soll. Hinzukommen sollen weitere talentierte, junge Akteure.



Vorschau Oberliga  Männer

SSV Nümbrecht – Westwacht Weiden (Samstag, 8. März, 19:45 Uhr).

Hinspiel: 24:24

Es fehlt: keiner

Nach der Karnevalspause will sich auch der SSV Nümbrecht bei dem jetzt anstehenden Heimspiel gegen Westwacht Weiden schadlos halten und den guten Eindruck der bisherigen Saison bestätigen. „Wir haben noch drei Heimspiele und in denen wollen wir den Fans gute Leistungen und auch Siege bieten“, meint SSV-Trainer Helge Janeck, ehe seine Mannschaft auf die Saison-Zielgerade einbiegt. Es bestehe überhaupt kein Grund, jetzt bereits mit Selbstzufriedenheit auf die Spielzeit zu blicken. Janeck will sogar noch etwas mehr als den bisherigen vierten Rang. „Vielleicht geht je noch was nach oben“, schielt der Coach auf den Bronzerang. Andererseits sitzt dem SSV mit der HSG Rheinbach und dem Weidener TV ein Duo im Nacken, das nur einen Punkt schlechter platziert ist.

Westwacht Weiden sieht der Trainer als unbequemen, aber schlagbaren Gegner an, zudem Janeck inzwischen personell wieder aus dem Vollen schöpfen kann. Kevin Schieferdecker steht im Rückraum wieder zur Verfügung, andere Spieler haben ihre Wehwehchen auskuriert. „Wir müssen sehen, dass wir nach der spielfreien Woche schnell wieder unseren Rhythmus finden“, erwartet Janeck gegen Weiden eine Vollgas-Veranstaltung seines Teams. Man werde dem Gegner keinen Raum dafür lassen, für eine Überraschung zu sorgen.


TV Birkesdorf – TuS Derschlag (Samstag, 8. März, 19:45 Uhr).

Hinspiel: 28:31

Es fehlt: Stephan Kakuschki

Einsatz fraglich: Jacques Martel

Mit zwei knappen Siegen gegen BTB Aachen und Niederpleis hat sich der TV Birkesdorf zuletzt der gröbsten Abstiegssorgen entledigt und dürfte auch gegen den TuS Derschlag mit gesteigertem Selbstbewusstsein antreten. Dabei kommen die Gäste mit dem wichtigen Sieg gegen Aachen in den Dürener Stadtteil. Und TuS-Trainer Caslav Dincic macht auch keinen Hehl daraus, dass für ihn bei diesem Gastspiel nur zwei Punkte zählen. „Wir müssen jetzt auch einmal eine positive Serie hinlegen und dafür braucht es einen Sieg in Birkesdorf.“ Schließlich will sich der ehrgeizige Coach mit dem bisherigen siebten Tabellenplatz nicht zufrieden geben und die vor dem TuS platzierten Teams nach Möglichkeit noch einholen.

Beim Gegner sieht er einen starken Rückraum als besondere Gefahr. Auch spiele der BTV eine variable Deckung, die sowohl in der offensiven 3:3-Formation als auch im defensiven 6:0 ihre Qualitäten habe. Die Reise nach Birkesdorf wird Kreisläufer Stephan Kakuschki nicht mitantreten. Er laboriert an Wadenprobleme und wird noch einige Wochen ausfallen. Unklar ist auch, ob Jacques Martel spielen kann, der mit dem Fuß umgenickt ist. Dagegen dürfte der lange verletzte Rückraumspieler Gregor Pohl wieder zum Kader gehören.


Vorschau Verbandsliga Herren

TuS Königsdorf – CVJM Oberwiehl (Sa., 19:30 Uhr).

Hinspiel: 26:26

Es fehlen: Nils Hühn, Andre Rischikov.

Bevor sich Florian König auf seine neue Aufgabe als Trainer der Strombacher Damen freuen darf, gilt es zunächst einmal, die Saison mit den Oberwiehler Herren positiv abzuschließen. Dazu gehört gerade das Spiel am kommenden Wochenende beim Tabellenvorletzten aus Königsdorf, mit dem man noch eine kleine Rechnung offen hat. „Das Hinspiel war eine unserer schlechtesten Saisonleistungen“, kommentiert König im Nachhinein den Punktverlust, als man bereits nach zehn Minuten verletzungsbedingt auf Nils Hühn verzichten musste. Mittlerweile muss König seit Wochen auf seinen spielenden Co-Trainer verzichten, so dass dies keine Ausrede mehr sein darf. „Ich rechne mit einer schweren Aufgabe für uns. Königsdorf klammert sich an die letzten Strohhalme im Abstiegskampf und hat in den letzten Wochen gute Ergebnisse geliefert. Da müssen wir schon die richtige Einstellung an den Tag legen“, warnt der Trainer davor, die Gastgeber zu unterschätzen.


TSV Bonn rrh. – TV Strombach (Sa., 19:30 Uhr).

Hinspiel: 33:27

Es fehlt: Nils Meinhardt (Verletzung).

Einsatz fraglich: Andras Csuka (Verletzung).

In der Rolle des Underdogs gefällt sich am Wochenende der TV Strombach. Zwar muss sich die Mannschaft von Maik Thiele als Tabellendritter eigentlich keineswegs verstecken, doch beim souveränen Tabellenführer aus Bonn rechnet sich der Übungsleiter trotzdem wenig aus. „Eigentlich haben wir eine ähnliche Qualität im Kader. Der Unterschied zwischen meinem Team und dem von Bonn ist, dass sie sich quasi keine Schwächephasen erlauben und gnadenlos jede Torchance nutzen“, charakterisiert Thiele die beiden Aufstiegsaspiranten. Denn während die Mannschaft von Jochen Scheler sich bislang erst einen Ausrutscher in Aachen erlaubte, muss Strombach weiterhin um jeden Zähler im Aufstiegsrennen kämpfen. „Bonn steht zu Recht ganz oben. Bei uns muss schon alles zusammenpassen, damit wir dort Punkte entführen können. Das wäre allerdings auch ein echter Meilenstein im Aufstiegskampf“, setzt Thiele auf eine Überraschung.


Vorschau Landesliga Herren

Longericher SC II – CVJM Oberwiehl II (Sa., 16 Uhr).

Hinspiel: 28:27

Es fehlt: Keiner.

Einsatz fraglich: Nils Hühn (Verletzung).

Selbst fünf Punkte Vorsprung auf die Abstiegsränge lassen CVJM-Coach Rolf Schuster nicht müde werden, zu betonen, dass der Klassenerhalt noch nicht perfekt ist. „Wir können mit den Leistungen der letzten Wochen wirklich zufrieden sein, aber wir dürfen jetzt nicht zwei Gänge zurückschalten“, trieb ihm die geringe Trainingsbeteiligung nach Karneval so manche Sorgenfalte ins Gesicht. Denn der Schlendrian sei der größte Feind der Oberwiehler Reserve im Abstiegskampf. Vier Punkte wollen die Oberberger mindestens noch holen, schließlich stellt man derzeit das drittbeste Rückrundenteam. Der kommende Gegner aus Longerich belegt im Gesamttableau zwar den dritten Rang, spielt allerdings eine äußerst mäßige Rückserie. „Auch wenn sie derzeit vielleicht ein wenig ihre Form suchen, müssen wir uns weiter reinhängen“, so Schuster.


SSV Nümbrecht II – HSG Marienheide/Müllenbach (Sa., 17:45 Uhr).

Hinspiel: 21:20

Es fehlen: Patrick Seebaum, Tim Hartwig, Marcus Schwemke (Verletzung), Christian Mertens (Beruflich verhindert) – Max Sachse (Verletzung), Marco Krause (Beruflich verhindert), Sven Höttgen (Privat verhindert).

[Patrick Martel wird bis zum Saisonende in der zweiten Mannschaft des SSV auflaufen.]

„Alle guten Dinge sind drei“, hofft HSG-Coach Eduard Debnar nach zwei vergeblichen Anläufen diese Saison endlich ein Derby gegen die Nümbrechter Reserve gewinnen zu können. Denn sowohl im Pokal, als auch im Hinspiel in Marienheide gingen die Südkreisler als Sieger vom Feld. „Das war teils aber auch recht glücklich“, will SSV-Trainer Patrick Seebaum die Statistik nicht überbewerten. „Soviel Glück, wie noch im Hinspiel werden wir nicht noch einmal haben und sicherlich mehr tun müssen für die zwei Punkte“, so der nach wie vor verletzte Spielertrainer weiter. Die Gastgeber werden dabei erneut auf Markus Bitzer zurückgreifen können. Ein Einsatz von Kevin Schieferdecker hängt jedoch vom ‚Ok‘ von Oberligatrainer Helge Janeck ab. Sorgen die Debnar auf Seiten der HSG gerne hätte. Denn nach den Ausfällen von Christian Peters, Sven Mertel und Marc Bubenzer ist der Kader ein wenig ausgedünnt. Als Ausrede will der Coach das aber nicht gelten lassen: „Wir sind zwar jede Woche eine Wundertüte, aber wollen auch unbedingt oben dabeibleiben und nicht in der Tabelle abrutschen.“


HSV Frechen – TV Bergneustadt (Sa., 18 Uhr).

Hinspiel: 31:24

Es fehlen: Christian Schneider, Thorben Schneider (Verletzung),

Einsatz fraglich: Manuel Jäger (Verletzung).

„Wir fahren nicht nur nach Frechen, um ihnen zum Sieg oder Aufstieg zu gratulieren“, will TVB-Coach Ralph Weinheimer dem Tabellenführer mit seinem Team einen harten Kampf liefern. „Frechen soll nach der Partie nicht sagen können, dass die Partie ein Spaziergang war“, erwartet er dementsprechend Einsatz seiner Spieler. Weinheimer ist aber auch Realist genug, um die Kräfteverhältnisse einordnen zu können. Einen Sahnetag müsse der TVB erwischen, um beim bislang erst einmal bezwungenen Spitzenreiter bestehen zu können. Doch die Rolle des Underdogs könne auch von Vorteil sein. „Frechen hat den Druck, gewinnen zu müssen. Für uns ist es das leichteste Spiel der gesamten Saison“, so Weinheimer abschließend.


TV Strombach II – SG MTVD Köln II (Sa., 19:30 Uhr).

Hinspiel: 24:18

Es fehlt: Keiner.

[Sven Georgewitsch ist der erste Strombacher Neuzugang für die kommende Saison. Weitere sollen in den nächsten Wochen folgen. „Wir sind mit der Entwicklung unserer Talente zufrieden, aber Sven bringt die nötige Erfahrung mit, die uns manchmal noch fehlt“, freut sich Daniel Dünnebeil auf regelmäßige Einsätze des Halblinken.]

Einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt kann auch die Strombacher Reserve bei ihrem Duell mit dem Drittletzten aus der Domstadt machen. „Die beiden kommenden Heimspiele wollen wir unbedingt gewinnen. Dann dürfte nicht mehr viel anbrennen“, weiß Trainer Daniel Dünnebeil wie wichtig die Punkte gegen die direkte Konkurrenz sind. Gespannt ist er, ob die Gäste sich im Abstiegskampf aus ihrem Verbandsligateam verstärken werden. Sollte dies nicht geschehen, erwartet die Strombacher eine eher kleingewachsene, dafür aber sehr schnelle Mannschaft. „Dann müssen wir wie im Hinspiel die Räume gut verdichten“, weiß Dünnebeil wie die Kölner zu knacken sind. Sein Comeback könnte Nico Blech geben.
    
  
Vorschau Oberliga Frauen

Weidener TV – TV Strombach (Sa., 16:15 Uhr).

Hinspiel: 25:23.

Es fehlt: Annika Bartossek (krank).

Etwas überlagert wurde die unmittelbare Vorbereitung auf das schwere Auswärtsspiel in Weiden von der Ankündigung der Strombacher Verantwortlichen sich nach der Saison von Trainerin Anja Kuba zu trennen. „Wir gehen da freundschaftlich auseinander“, betont allerdings auch Kuba, dass der Abschied sauber verlaufen werde. Gleichzeitig freut sich die Trainerin auch darauf in der Jugend des Vereines „mal ganz was anderes“ zu machen. Recht schnell hat sie auch die Zielsetzung für das kommende Spiel erklärt. „Wir müssen da gewinnen und haben da noch eine Rechnung offen“, will Kuba sich mit ihrem Team die verlorenen Punkte aus dem Hinspiel zurückholen. Allerdings ist Weiden sehr heimstark und verlor in eigener Halle zuletzt Anfang November. Bis auf Annika Bartossek, die die komplette Saison ausfallen wird, reist der TVS erstmals seit langem wieder mit dem kompletten Kader an.


TV Oberbantenberg – Pulheimer SC (So., 17 Uhr).

Hinspiel: 17:19.

Es fehlt: Jessica Scheurer (Verletzung).

„Das ist immer noch eine bärenstarke Mannschaft, da müssen wir uns mächtig strecken, wenn wir etwas mitnehmen wollen“, weiß TVO-Trainer Karsten Schwind, dass der Vorjahresmeister auch ohne seine Mittelfrau Anne Zellmer immer noch sehr stark aufspielen kann. Allerdings verlor Pulheim vier der letzten fünf Spiele, sodass sich die heimstarken Oberbantenbergerinnen nicht verstecken müssen. „In dieser Liga ist, außer gegen Leverkusen, überall was möglich“, geht Schwind die Aufgabe offensiv an. Dabei hofft er, dass sein Team durch das Publikum getragen wird und so den Ausfall von Kreisläuferin Jessica Scheurer kompensieren kann. Zwar sind aktuell noch einige Spielerinnen erkältet, bis zum Sonntag soll aber wieder komplette Kader zur Verfügung stehen und die Überraschung gegen Pulheim schaffen.


Vorschau Verbandsliga Frauen

TV Strombach II – Stolberger SV(Sa., 17:30 Uhr).

Hinspiel: 19:23.

Es fehlt: Anja Kuba (Trainereinsatz 1. Mannschaft).


[Bleibt auf der Kommandobrücke der zweiten Mannschaft: Klaus Hiltmann]

Ähnlich wie die Oberligamannschaft hat auch die Zweitvertretung des TV Strombachs etwas gut zu machen. In der Schlussphase des Hinspiels gelang den TVS-Damen minutenlang kein Tor und so konnte der Mitaufsteiger aus dem Aachener Land das Spiel noch gewinnen. Mit einer gewohnt guten Abwehr, aber vor allem auch mit einer besseren Offensive als zuletzt, will das Team von Klaus Hiltmann gegen den Tabellenachten bestehen und sich wieder ein positives Punktekonto verschaffen. Das Hauptaugenmerk dürfte allerdings auf der Deckung liegen, denn mit 382 Toren hat Stolberg einen sehr durchschlagskräftigen Angriff.  Nach der Vertragsverlängerung von Trainer Hiltmann kann das Team befreit aufspielen und den insgesamt guten Eindruck der bisherigen Serie mit einem Heimsieg gegen den SSV bestätigen.  


CVJM Oberwiehl – 1. FC Köln II (So., 17 Uhr).
Hinspiel: 30:37.

Vorschau Landesliga Frauen

VfL Gummersbach – VfL Bardenberg (Fr., 20 Uhr).
Hinspiel: 24:24.

Poppelsdorfer HV – TV Wallefeld (Sa., 16:45 Uhr).
Hinspiel:
22:27.

TSV Bonn rrh. II – VfL Gummersbach (So., 13:45 Uhr).
Hinspiel:
22:18.
  

  
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