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Tipps zum Akkordeon lernen

Externer Beitrag; 22. Jan 2014, 14:05 Uhr
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Tipps zum Akkordeon lernen

Externer Beitrag; 22. Jan 2014, 14:05 Uhr
Oberberg - Ein Instrument spielen zu können, ist eine schöne Eigenschaft.
Klavier oder Blockflöte sind die Musikinstrumente, die Kinder häufig lernen. Gitarre kommt später meistens dazu, wenn sich die Kinder weiterhin am Musizieren erfreuen. Violine, Cello oder auch der Bass gehören zu den weniger häufig gelernten Instrumenten - Einerseits wegen des Schwierigkeitsgrades und andererseits wegen der hohen Anschaffungskosten. Hohe Anschaffungskosten hat allerdings jedes Instrument. Dies ist einer der Gründe, aus denen Akkordeons oft nicht in Betracht gezogen werden, wenn es um die Auswahl eines Musikinstrumentes geht. Anders als ein Klavier oder eine Violine, die immer die gleiche Größe haben, kann ein Akkordeon in verschiedenen Größen gekauft werden - je nach Alter des Spielers.

Die richtige Akkordeongröße

[Bild: flickr.com © Nico Kaiser --- Bass-, Diskantseite und Balg: Daraus besteht ein Akkordeon, das in den meisten Fällen einfach in einem gepolsterten Koffer transportiert wird.]

Die Größe dieses Instruments wird anhand der Bassknöpfe angegeben. Ein Akkordeon besteht aus einer Diskant-Seite, die entweder aus der Klaviatur ähnlichen Tasten besteht, oder aus Knöpfen. Die Diskant-Seite befindet sich rechts, die Bass-Seite links. Diese Seite besteht aus Knöpfen, die Akkorde erzeugen - daher der der Name Akkordeon. Verbunden werden die Seiten durch den Balg. Dieser wird mit der Hand auf- und zubewegt und durch den Luftdruck werden die Töne im Instrument erzeugt. Weitere Informationen zum Aufbau des Instruments gibt es auf http://www.kirstein.de/Ratgeber-Akkordeon. Je mehr Bassknöpfe ein Akkordeon hat, desto größer und schwerer ist es. Da die meisten schon im Kindesalter anfangen, Akkordeon spielen zu lernen, eignet sich ein kleines mit etwa 48 Bassknöpfen am besten. Dieses ist weder zu groß noch zu schwer für Kinder. Wer schon älter ist und erst dann mit dem Spielen anfangen möchte, sollte sich allerdings direkt ein Akkordeon mit 96 Bässen kaufen. So ist es gewährleistet, dass der Spieler alle Stücke spielen kann, die er gerne spielen möchte. Bei einem zu kleinen Instrument kann es sonst passieren, dass die Bässe oder die Tasten nicht ausreichen. Sich dann ein neues Instrument anzuschaffen, bringt hohe Kosten mit sich. Für Kinder lohnt sich deswegen die kleinere Variante, weil sie einige Jahre damit spielen können. Ältere sollten aber direkt auf ein größeres Modell zurückgreifen.

Vorbereitung auf das Lernen

[Bild: flickr.com © rs-foto --- Wer häufig im Stehen spielt, sollte sich ein kleines und damit leichteres Akkordeon zulegen.]

Wer Akkordeon spielen lernen möchte, sollte sich darauf gut vorbereiten: Es ist wichtig, Noten lesen zu können. Zwar geben viele Akkordeon-Lernhefte an, welcher Finger auf welcher Note liegt, allerdings fehlt diese Hilfe bei fortgeschrittenen Heften. Es ist wichtig, dass der Akkordeonspieler zu jeder Zeit weiß, wo auf der Diskant- und Bassseite sich seine Hände gerade befinden. Deswegen ist es ratsam, dass der Spieler sicher im Noten lesen ist und auch die verschiedenen Tonleitern in Dur und Moll kennenlernt, um die Vorzeichen einordnen zu können: Kreuze erhöhen einen Ton um einen Halbton, Bs verringern um einen Halbton. Wer daran nicht denkt, wird sich wundern, warum das Stück falsch klingt, obwohl eigentlich die richtigen Töne gespielt werden.

Akkordeon spielen

Wenn das Lernen anfängt, ist es wichtig, dass der angehende Akkordeonspieler regelmäßig übt. Kein Instrument ist einfach zu erlernen, jedes braucht regelmäßige Übung. Nur so werden die Finger geschmeidig genug, um die verschiedenen Griffe ohne Probleme ausführen zu können. Beim Üben kommt es deswegen auf die Qualität an und nicht darauf, wie viele Übungen in einer Stunde geschafft werden können. Auf dieser Seite gibt es weitere Informationen zum effektiven Üben. Um mit der linken und rechten Hand gleichermaßen spielen zu können, ist es zudem wichtig, dass beide Hände einzeln geübt werden. Während dies bei der rechten Hand auf der Melodieseite Spaß macht, wird es bei der linken Seite zu einer Übung, zu der sich die meisten Lernenden zwingen müssen. Nur die Begleitung zu spielen, macht nicht so viel Spaß, wie eine Melodie zu spielen. Allerdings gelingt das Akkordeon spielen erst dann richtig, wenn der Lernende sicher mit beiden Händen auf dem Instrument spielen kann.

Akkordeon lernen ist gar nicht so schwer. Es gibt einige gute Notenhefte, die Schritt für Schritt erklären, wie das Akkordeon funktioniert und zudem Fingerübungen anbieten, um die linke und rechte Hand geschmeidig für die kommenden Stücke zu machen. Die folgende Liste fasst die im Text erwähnten Tipps übersichtlich zusammen:

- Die richtige Größe auswählen - Für Kinder reicht ein Akkordeon mit 48 Bässen
- Noten lesen lernen
- Dur- und Moll-Tonleitern lernen mit den entsprechenden Vorzeichen
- Regemäßiges Üben
- Qualität geht vor Quantität beim Üben
- Rechte und linke Hand gleichermaßen im Spielen auf dem Akkordeon trainieren.
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