Bilder: Bernd Vorländer --- Die Namensübertragung wurde feierlich beurkundet.
ARCHIV
Die Kranich-Airline als fliegender Botschafter
Gummersbach Namensübertragung der Stadt Gummersbach auf Langstrecken-Airbus feierlich besiegelt.
Dass der Name der Stadt Gummersbach auf einem Airbus A340-600 prangt, ist seit zwei Tagen bereits Gewissheit (OA berichtete). Heute folgte der offizielle Teil, die feierliche Beurkundung der Namensübertragung im Gummersbacher Ratssaal. Jede Taufpatenschaft ist für uns als Fluggesellschaft immer noch etwas ganz Besonderes, erklärte Lufthansa-Direktor Bernhard Brauneder, der in die Kreisstadt geeilt war.
[Einen originalgetreuen Nachbau des Airbus A 340-600 gab es als Geschenk für Helmenstein zusätzlich.]
Im Gepäck hatte er eine Nachbildung des Jets, der künftig einen Ehrenplatz im Gummersbacher Rathaus erhalten wird. Die Lufthansa trage so den Namen der Stadt in die Welt, vornehmlich in die USA und nach Asien, denn auf diesen Strecken werde das zweitlängste Passagierflugzeug der Welt eingesetzt.
Gummersbachs Bürgermeister Frank Helmenstein schilderte kurz seine freudige Überraschung, als klar war, dass nach dem Verkauf des alten Gummersbach-Airbus durch die Lufthansa an die Bundesregierung die Fluggesellschaft einen neuen Jet mit dem Schriftzug der Kreisstadt präsentieren wollte. Die Lufthansa ist noch immer die namhafteste deutsche Airline und beispielgebend bei Zuverlässigkeit, Service und Sicherheit, so Helmenstein. So werde der Name der Stadt nun nicht nur vom VfL Gummersbach, sondern auch die Lufthansa national und international verbreitet. Da passte es, dass VfL-Martingleiter Martin Kiessler ein blau-weißes Trikot für den Lufthansa-Direktor im Gepäck hatte und ihm den Handball-Bundesligisten mit einem Augenzwinkern als starken Partner ans Herz legte.