Archiv

Harter Rock und sanfte Töne

Red; 22. Oct 2013, 12:56 Uhr
Bilder: Ulrich Hövel --- Die Band Rough Diamond bei ihrem „Don’t stay in bed-concert“ in der Schützenhalle.
ARCHIV

Harter Rock und sanfte Töne

Red; 22. Oct 2013, 12:56 Uhr
Engelskirchen – Die beiden Bands Rough Diamond und Pure Voices boten dem Publikum in der Schützenhalle in Kaltenbach über zwei Stunden Rock.
Gegensätze ziehen sich an – das hat das „Don’t stay in bed-concert“ in der Schützenhalle in Engelskirchen-Kaltenbach gezeigt. Bei der Vorband, den „Pure Voices“, klangen die sanfteren Töne an, während „Rough Diamond“ die härtere musikalische Gangart wählte. Bis diese ihr Konzert beginnen konnten, musste allerdings erst mal gewartet werden, bis alle Gäste in die ausverkaufte Schützenhalle Einlass gefunden hatten.

Bereits der Vorband mit ihren akustisch interpretierten Coversongs gelang es, die Rock-Fans zu begeistern. Die beiden Sängerinnen Burcu Kiraslan und Daniela Warnstädt sowie der Keyboarder Maik Frielingsdorf, unterstützt von Matthias Bosbach (Drums), Thomas Lipski (Bass) und Michael Warnstädt (Guitar, Percussion) bezogen das Publikum spielerisch mit ein. Zu „Time After Time“ holte sich die Band zur Unterstützung an den Percussions die zehnjährige Jana, Tochter des Bassisten von Rough Diamond, auf die Bühne (Bild). Das Publikum ließ die Band nicht ohne Zugabe gehen.


Rough Diamond drehte direkt zu Beginn ihres Auftritts mit „Perfekt Stranger“, das nahtlos in „This Flight Tonight“ überging, auf. Ob Songs von Uriah Heep oder Deep Purple, die Fans feierten mit der Band, sodass die Temperatur in der Halle auch ohne Heizung auf sommerliche Temperaturen kletterte. Nichts anhaben ließ sich davon Sänger Tom Degen, der trotz Hitze über die Bühne wirbelte. Die Hammond B3 Orgel von Volker Dichmann verlieh den Stücken ihren besonderen Klang. Soli der einzelnen Musiker Dieter Schmidt(Guitar), Andreas „Oerder (Bass) und Stefan Hilgermann (Drums), wurden vom Publikum mit lautem Applaus belohnt. Nach über zwei Stunden Rock ließ die Band nach dem Lied „Stairways To Heaven“ das Konzert langsam ausklingen – jedoch ließ das Publikum sie nicht ohne vier Zugaben gehen.
WERBUNG