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THW und Jugendfeuerwehr arbeiteten Hand in Hand

fn; 6. Jul 2013, 23:43 Uhr
Bilder: Fabian Nitschmann --- Nach der Rettung einer vermissten Person löschten die jungen Feuerwehrleute die brennende Werkstatt.
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THW und Jugendfeuerwehr arbeiteten Hand in Hand

fn; 6. Jul 2013, 23:43 Uhr
Wiehl – Die Jugendfeuerwehr Wiehl sowie das THW Waldbröl probten in Brächen einen gemeinsamen Einsatz – Neben einem Werkstatt-Brand musste eine eingeklemmte Person gerettet werden.
Von Fabian Nitschmann

Gegen 14:15 Uhr erreichte die Jugendfeuerwehr Wiehl sowie das Jugend-THW aus Waldbröl ein Notruf aus dem alten Munitionsdepot in Wiehl-Brächen. In einer Werkstatt sei ein Feuer ausgebrochen und gleichzeitig bräuchte ein Mann Hilfe, da er unter einem Anhänger eingeklemmt sei. Zudem sei eine weitere Person vermisst.


[Auch ein Inneneinsatz mit Atemschutz wurde realitätsnah nachgestellt.]

Daraufhin rückten 35 Personen der Jugendfeuerwehr sowie 11 Einsatzkräfte des THW aus und zeigten im Rahmen einer groß angelegten Übung, was sie in den vergangenen Monaten bei den regelmäßigen Trainings gelernt hatten. Dabei wurde der Probeeinsatz von Florian Rinker (Feuerwehr Wiehl) sowie Sabrina Matschke und Sara Högen (THW Waldbröl) konzipiert.



Am fiktiven Einsatzort angekommen, kümmerte sich das THW um die unter dem Anhänger eingeklemmte Person. Hier wurde die Unfallstelle gesichert und der Anhänger von beiden Seiten mit Seilen stabilisiert. Erst dann konnte auf zwei Seiten mit dem Anheben begonnen werden. Nach dem Anheben des Hängers wurde die Übungspuppe auf eine Trage gelegt und aus dem Gefahrenbereich gebracht.

Bei der Brandbekämpfung durch die Jugendfeuerwehr wurden insgesamt vier Jugendliche mit Atemschutzkleidung ausgestattet. Ein Angriffstrupp kümmerte sich dabei um den Innenangriff und fand dabei die vermisste Person in einem stark vernebelten Raum. Der Sicherungstrupp konnte dann dabei helfen, auch hier eine Puppe erfolgreich aus dem Gebäude zu bringen. Anschließend wurde das Gebäude von allen Seiten gelöscht.

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„Diese Veranstaltung dient für uns als Halbjahresabschluss und eine Art Sommerfest“, erklärte Sebastian Rau, stellvertretender Stadtjugendfeuerwehrwart in Wiehl. Daher wurden im Vorfeld Eltern, Verwandte und weitere Interessierte eingeladen, sich die Übung anzuschauen. Außerdem stand bei aller Arbeit natürlich der Spaß am Hobby im Vordergrund. „Es wäre natürlich ein schöner Nebeneffekt, wenn auch der ein oder andere Zuschauer hier Interesse bekommen hat, sich ebenfalls zu engagieren“, so Rau weiter.
  
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