Bild: Fenja Jansen --- Landrat Hagen Jobi begrüßte Schüler und Lehrer aus Italien, Spanien und den Niederlanden.
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Berufskolleg empfängt Besuch aus ganz Europa
Gummersbach Heute empfing das Kaufmännische Berufskolleg Besuch von seinen Partnerschulen Gemeinsam werden sie eine Woche lang an dem von der Europäischen Union finanzierten COMENIUS-Projekt arbeiten.
Im Rahmen eines großen Europatages empfing das Kaufmännische Berufskolleg in Gummersbach heute Besuch von seinen Partnerschulen aus Sizilien (Italien), Kastilien (Spanien) und Friesland (Niederlande). Gemeinsam mit ihren insgesamt 31 Gästen werden die Gummersbacher Schüler nun für eine Woche am COMENIUS-Projekt C.A.R.S. arbeiten. COMENIUS-Projekte werden von der Europäischen Union finanziert und sollen dazu beitragen, dass sich Schüler und Lehrer aus Europa samt ihrem kulturellen Umfeld besser kennenlernen. Dazu sollen gemeinsame Bildungsaktivitäten dienen. Die Partner arbeiten jeweils für die Dauer von zwei Jahren zu einem selbst gewählten Thema von gemeinsamen Interessen. Ihre Ergebnisse präsentieren die Schüler bei genseitigen Besuchen damit dabei auch der Spaß nicht zu kurz kommt, stehen gemeinsame Ausflüge ebenfalls auf dem Programm. So werden die Gummersbacher gemeinsam mit ihren Gästen beispielsweise nach Köln fahren, aber auch Ausflugsziele im Oberbergischen, wie das LVR-Freilichtmuseum in Lindlar, fehlen nicht.Als Projektthema haben sich die Gummersbacher und ihre Partner das Thema Auto gewählt der Deutschen liebsten Kind, wie Landrat Hagen Jobi in seiner heutigen Begrüßungsrede betonte. Auf Deutsch begrüßte er die europäischen Gäste im schönsten Landkreis Nordrhein-Westfalens, als Übersetzer stand ihm Lehrer Helmut Kranenberg zur Seite, der am Berufskolleg für die Koordination des Projekts verantwortlich ist. Die Europäische Union lebt von Menschen wie Ihnen, die ihre Fähigkeiten dazu einsetzen, in einen Dialog zu treten und so Brücken zu bauen, sagte Jobi. Dabei lud er die Jugendlichen ausdrücklich dazu ein, sich auch darüber auszutauschen, aus welchem ihrer Länder denn nun die Besten Autofahrer kommen. Auch über den Austausch von Banalitäten lernen wir uns kennen und so entstehen hoffentlich Freundschaften, die über die Dauer des Projekts hinausgehen. Mit einem fröhlichen A happy time in Oberberg, entließ er die europäischen Gäste in ihren einwöchigen Besuch im Oberbergischen.
