Bild: Fenja Jansen --- Die Leiterin des Gumbala, Claudia Abraham, präsentiert gemeinsam mit (v. li.) Harald Kawczyk, stellvertretender Geschäftsleiter der Stadtwerke Gummersbach, Harald Gabriel, Projektleiter von GMF und Stadtwerkeleiter Peter Thome das neue Zertifikat.
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Schwimmen und Saunieren mit Zertifikat
Gummersbach Das Gumbala Bade- und Saunaland ist mit dem Siegel der Initiative ServiceQualität Deutschland in NRW zertifiziert worden.
Stillstand ist Rückschritt, sagte Peter Thome, Leiter der Stadtwerke Gummersbach und wies darauf hin, dass es im Gumbala seit seiner Eröffnung im Jahr 2002 genau dies nicht gebe. Laufend würden Erneuerungen, Schönheitsreparaturen und Verbesserungen, auch in Sachen Service und Sauberkeit, durchgeführt. Wir lernen aus Beschwerden, erklärte Thome. So hätte man beispielsweise an besucherstarken Tagen zusätzliche Schichten eingeführt, damit sich an der Kasse keine allzu langen Schlangen bilden und auch öfters saubergemacht werden kann. Dass man damit auf dem richtigen Weg ist, wurde dem Bade- und Saunaland, das ein Betrieb der Stadtwerke Gummersbach ist, nun von Außenstehenden bestätigt: Ab sofort darf das Bad das Siegel der Initiative ServiceQualität Deutschland in NRW tragen.Damit ist das Gumbala einer von 388 nordrhein-westfälischen Dienstleistungsbetrieben, die mit diesem Zertifikat ausgezeichnet wurden. Das Ziel der Initiative ist es, den Ansprüchen der Kunden besser gerecht zu werden. Zu diesem Zweck wird einer der insgesamt 48 Vollzeit-Mitarbeiter zum Qualitäts-Coach ausgebildet. Gemeinsam mit seinen Kollegen soll er dann Servicelücken identifizieren, Maßnahmen zur Verbesserung erarbeiten und ein Beschwerdemanagement etablieren, sodass die Servicequalität insgesamt verbessert wird. Die Zertifizierung wird uns sicherlich auch Vorteile im Wettbewerb um Touristen bringen, sagte Harald Gabriel, Projektleiter bei der Gesellschaft für Entwicklung und Management von Freizeitsystemen (GMF). Urlauber, die sich über die Bäder hier in der Region informieren, entscheiden sich vielleicht eher für Gummersbach als für Olpe, wenn sie sehen, dass unser Service zertifiziert ist.
Dass die Bemühungen der Betreiber und Mitarbeiter des Gumbalas, sich stetig zu verbessern, nicht unbemerkt bleiben, zeigen für Thome und Gabriel auch die Besucherzahlen. Mit 180.000 Besuchern im vergangenen Jahr hat man den Rekord von 2011 noch einmal übertroffen. An besucherstarken Tagen tummelten sich 2012 manchmal 1.000 Gäste im Bad, die Saune verbuchte im Vorjahr allein 20.200 Besucher. Das zeigt doch, dass wir auch in Zeiten des Stärkungspakts ein vernünftiges Bad bieten können, so Thome zufrieden.
