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Flugzeugkollision in Italien: Beinahe hätte Gummersbacher am Steuer gesessen
(om/8.10.2001- AKTUALISIERT: 20:20) Gummersbach/Mailand - Der Stahl-Unternehmer Hermann-Dieter Eschmann war der Besitzer der Cessna, die heute Morgen auf dem Flughafen Mailand mit einer SAS-Passagiermaschine zusammengestoßen ist - beinahe hätte der Gummersbacher sie selbst gesteuert.
In einem Interview mit Radio Berg hat Eschmann Vorwürfe gegen die beiden deutschen Piloten seiner Cessna zurückgewiesen, beide seien sehr erfahren gewesen. Bei dem Zusammenstoß der beiden Flugzeuge auf dem Mailänder Flughafen Linate sind alle 114 Insassen ums Leben gekommen, darunter mindestens zwei Deutsche, teilten die Flughafenbehörden mit.
Eine Passagiermaschine der skandinavischen Gesellschaft SAS mit 110 Menschen an Bord war in dichtem Nebel mit dem deutschen Privatflugzeug kollidiert. Die skandinavische Maschine vom Typ MD 87 krachte anschließend in einen Hangar für den Gepäcktransport gerast, in dem den Angaben nach zwischen sechs und 20 Menschen arbeiteten. Mindestens fünf Arbeiter seien ums Leben gekommen.
In der Cessna, berichtete die italienische Agentur Ansa, saßen zwei deutsche Piloten und zwei Italiener. Laut italienischem Innenministerium sei das Unglück auf eine Kombination aus menschlichem Versagen und nebligem Wetter zurückzuführen. Ein Attentat wird von den Behörden ausgeschlossen.
Wie ein Sprecher der Fluglotsen mitteilte, müssen die Lotsen seit etwa einem Jahr ohne Bodenradar auskommen, berichtet n-tv. Die Radaranlage sei vor einem Jahr ausgefallen und seitdem nicht repariert worden. Nur das Radar, das die Flugbewegungen kontrolliere, sei in Betrieb.
Hermann-Dieter Eschmann, Eigner der Privatmaschine, erklärte auf Pro7, "für mich ist es völlig unverständlich, wie man bei einer Sichtweite von 50 Metern, die dort nachweislich geherrscht haben, den Flugverkehr aufrechterhalten kann". Eschmann, der selber eine Fluglizenz für mehrere Flugzeugtypen hat, wollte die Cessna eigentlich selbst steuern, hieß es, doch seien ihm andere Termine dazwischengekommen.
Eine Passagiermaschine der skandinavischen Gesellschaft SAS mit 110 Menschen an Bord war in dichtem Nebel mit dem deutschen Privatflugzeug kollidiert. Die skandinavische Maschine vom Typ MD 87 krachte anschließend in einen Hangar für den Gepäcktransport gerast, in dem den Angaben nach zwischen sechs und 20 Menschen arbeiteten. Mindestens fünf Arbeiter seien ums Leben gekommen.
In der Cessna, berichtete die italienische Agentur Ansa, saßen zwei deutsche Piloten und zwei Italiener. Laut italienischem Innenministerium sei das Unglück auf eine Kombination aus menschlichem Versagen und nebligem Wetter zurückzuführen. Ein Attentat wird von den Behörden ausgeschlossen.
Wie ein Sprecher der Fluglotsen mitteilte, müssen die Lotsen seit etwa einem Jahr ohne Bodenradar auskommen, berichtet n-tv. Die Radaranlage sei vor einem Jahr ausgefallen und seitdem nicht repariert worden. Nur das Radar, das die Flugbewegungen kontrolliere, sei in Betrieb.
Hermann-Dieter Eschmann, Eigner der Privatmaschine, erklärte auf Pro7, "für mich ist es völlig unverständlich, wie man bei einer Sichtweite von 50 Metern, die dort nachweislich geherrscht haben, den Flugverkehr aufrechterhalten kann". Eschmann, der selber eine Fluglizenz für mehrere Flugzeugtypen hat, wollte die Cessna eigentlich selbst steuern, hieß es, doch seien ihm andere Termine dazwischengekommen.