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In die weite Welt hinaus

Red; 5. Feb 2013, 12:08 Uhr
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In die weite Welt hinaus

Red; 5. Feb 2013, 12:08 Uhr
Oberberg – Eine Veranstaltung des „Studienkompass“ gemeinsam mit der Caritas informierte Abiturienten über die Möglichkeiten eines Brückenjahrs zwischen Schule und Studium.
Einfach mal etwas anderes machen, innehalten und neue Erfahrungen sammeln - das ist mit einem sogenannten Brückenjahr tatsächlich möglich. Je nach Interessenslage bieten sich zwischen Abitur und Studium ein soziales Jahr im In- oder Ausland, ein Au Pair-Jahr, ein freiwilliges ökologisches Jahr, Arbeit auf einem Biobauernhof oder ein Wechsel zwischen Arbeit und Reisen („Work and Travel“) an. „Viele Schüler finden das verlockend, sind aber sehr unsicher, wie sie vorgehen sollen“, erklärte Alexandra Braun, die als Mitarbeiterin des gemeinnützigen Förderprogramms „Studienkompass“ junge Menschen aus der Region, die als Erste in ihrer Familie studieren wollen, während des Übergangs von der Schule an die Hochschule begleitet. „Deshalb wollen wir für unsere Geförderten innerhalb einer Veranstaltung konkrete Optionen aufzeigen und verschiedene Programme vorstellen, die bei der Organisation eines Brückenjahres begleiten.“ So trafen sich kürzlich 25 Schüler, die Geförderte des „Studienkompass“ sind, bei der Caritas Gummersbach zur gemeinsamen Veranstaltung zum Thema Brückenjahr.

Als Referentin war Manuela Markolf vom Verein „Freiwillige Soziale Dienste“ im Erzbistum Köln angereist, die ausführlich über das freiwillige soziale Jahr sowie den entwicklungspolitischen Dienst „weltwärts“ informierte. Sie erklärte, dass soziale Dienste und Brückenjahre auch von Arbeitgebern gern gesehen werden, da die jungen Menschen damit zeigten, dass sie Verantwortung übernehmen und aktiv gestalten wollen. Oft, so Markolf, seien sie nach einem solchen Brückenjahr  viel selbstbewusster. Dies konnte auch Marcel Martel, Freiwilliger der Caritas, bestätigen, der über seine Erfahrungen im Rahmen des sozialen Jahres berichtete. „Wichtig ist,“ betonte Braun, „dass sich die Jugendlichen rechtzeitig mit den Angeboten und ihren eigenen Wünschen auseinandersetzen, um so das für sie passende Programm und die richtige Tätigkeit für das Brückenjahr zu finden.“

Unter Tel.: 02261/30 60 oder www.caritas.erzbistum-koeln.de  informiert die Caritas über ein soziales Jahr sowie über Einsatzmöglichkeiten im Oberbergischen Kreis und Umgebung. Das europäische Jugendinformationsnetzwerk Eurodesk berät unabhängig und kostenfrei über mögliche Ausgestaltungen eines Brückenjahres (www.rausvonzuhaus.de). Auch im Jahr 2013 wird ein neuer Jahrgang des „Studienkompass“ im Oberbergischen Kreis starten. Bewerben können sich Jugendliche aus nichtakademischen Elternhäusern, die im Jahr 2015 Abitur machen. Der Bewerbungszeitraum für diese Region beginnt im April, weitere Informationen gibt es unter www.studienkompass.de.
  
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