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Vom Schienenstrang zum Rad-Geh-Weg
Lindlar - Morgen Abend wird im Haus Burger in Linde das Buch Die Sülztalbahn vorgestellt.
Höllenfeuer und Dampfreserven waren in der Dampflok-Epoche spätestens ab Immekeppel erforderlich, um Lindlar fahrplanmäßig per Eisenbahn zu erreichen. Das ist unter anderem dem Buch "Die Sülztalbahn" von Bernd Franco Hoffmann zu entnehmen, welches der Rösrather Geschichtsverein in diesen Tagen herausgibt. Einhergehend mit der im Jahre 1912 erfolgten Anbindung Lindlars an das Eisenbahnnetz und des genau 100 Jahre später erfolgenden Ausbaues des ehemaligen Bahndammes zwischen Hommerich und Lindlar zum Rad-Geh-Weg, verweisen die Gemeinde Lindlar und der Förderverein "Sülztalbahn Bahnstrecke und Landschaft erleben e.V." gerne auf die Buchveröffentlichung, die morgen um 19:30 Uhr im Haus Burger in Linde stattfindet.Der Begriff "Sülztalbahn" besitzt im Bergischen Land einen mystischen Klang. Obwohl die einst rund 50 Kilometer lange Eisenbahnstrecke "Köln-Lindlar" nur noch in Fragmenten vorhanden ist, fährt der "Sülztalexpress" in den Herzen vieler Menschen weiter unter Volldampf. Viele Bewohner fuhren damit zur Schule, zur Arbeit nach Köln oder zum Einkaufen in den Nachbarort. Der Autor Bernd Franco Hoffmann setzt ihr ein unterhaltsames Denkmal, indem er, neben Daten und Fakten, die Menschen einbezieht, die mit und von der Bahn gelebt haben. Erfreulich ist der Trend, die Bahntrasse als Rad-Gehweg wieder den Menschen zu erschließen. Das dürfte insbesondere allen Eisenbahnfreunden, Radfahrern, Wanderern und geschichtlich Interessierten zu Herzen gehen. Das Buch ist bei der Vorstellung zum Vorzugspreis von 15 , statt 19,80 , zu haben.
