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Musikalisch rund um den Globus

om; 24. May 2012, 13:30 Uhr
Bilder: Oliver Müller --- Ein musikalisches Highlight mit der Vielfalt verschiedenster Kulturen und kontinentale Klänge der Welt, präsentierte die Musikschule Gummersbach.
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Musikalisch rund um den Globus

om; 24. May 2012, 13:30 Uhr
Gummersbach- Die Musikschule lud zum kostenlosen Konzert ins Stadttheater und zündete ein klangliches Feuerwerk - Stehende Ovationen für Orchester und Solisten.
Mit 88 Musikern und drei Solisten, angeführt vom Dirigenten Karsten Dobermann, war die Bühne im Theater Gummersbach restlos gefüllt. Die Musiker mit ihren Instrumenten boten schon optisch ein beeindruckendes Bild, da ein Ensemble in dieser Größe wohl nirgends sonst im Oberbergischen zu finden sein wird. Was sie aber musikalisch auf die Beine stellten, riss auch den letzten Zweifler aus den Sitzen. Ein abwechslungsreiches Programm mit Klängen aus allen Kulturen und Kontinenten dieser Welt ließ das dankbare Publikum, im sehr gut gefüllten Theater, nach jedem Stück in wahre Jubelstürme ausbrechen.



[Karsten Dobermann dankte den Sponsoren des Abends sowie dem Publikum für ihr Interesse.]  

Klänge aus Asien, Afrika, Kuba, Griechenland und Irland begeisterten das Publikum ebenso wie Hits und Evergreens der Neuzeit wie auch Bekanntes aus verschiedenen Musicals. Der Orchesterleiter setzte das Thema "Classic meets Rock and Pop" perfekt um. Musikstücke wie "Africa", "One Night in Bangkok" oder" Wonderful World" wurden mit Filmmusik aus "Die glorreichen Sieben", "Troja" und "Armageddon" ergänzt und sogar mit Filmszenen untermauert, was eine Zuordnung der Titel erleichterte. Dobermann stellte das Programm zusammen und arrangierte die Darbietungen eigens für diese Besetzung.


[Ein Orchester dieser Größe wird man im Oberbergischen sonst nirgends finden.]  

Das Ensemble bestand aus dem jungen Symphonieorchester "JSO" und der Big Band der Musikschule "MGM", deren Musiker allesamt Laienmusiker sind, wurde ergänzt durch eine Handvoll Profimusikern und den Sängern Juliane Klein, Ramona Even und Tim Gijbels. Die Stimmfarben der drei Solisten harmonisierten hervorragend zu den Instrumenten des Orchesters und komplettierten damit das ausgewogene Klangbild.
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Dem Dirigenten selbst konnte man seine Euphorie und seinen Spaß deutlich ansehen und er übertrug diesen an seine Musiker. Das Publikum forderte lautstark und mit stehenden Ovationen gleich mehrere Zugaben. Passend beendete das Orchester den Abend mit der, laut Dobermann, wohl schönsten Rockhymne - "Music" von John Miles.