Bilder: FVM --- FVM-Präsident Alfred Vianden (hinten, 2.v.r.), Marcus Pieker von Jack Wolfskin (hinten, 4.v.r.) und Lara Mohn vom Bundesamt für Naturschutz (hinten Mitte) zeichneten die footballkids von TuRa Dieringhausen für ihr vorbildliches Engagement im Naturschutz aus
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Naturverbundene Fußballvereine wurden ausgezeichnet
Oberberg Die Jugendabteilungen der TuRa Dieringhausen und des TuS Weiershagen schnitten beim Wettbewerb footballkids for nature sehr erfolgreich ab und nahmen in Hennef ihre Preise entgegen.
Der erste Herbstferientag war großer Siegerehrungstag in der Sportschule Hennef: Der Fußball-Verband Mittelrhein und Jack Wolfskin ehrten die zehn Vereine, die im Rahmen der gemeinsamen footballkids for nature-Aktion die vorbildlichsten Projekte zum Wald- und Naturschutz eingereicht hatten. Knapp 9.000 User hatten auf der FVM-Internetseite über die Projekte abgestimmt und darüber entschieden, welcher Verein welchen prozentualen Anteil aus dem 50.000 -Topf bekommt, den Jack Wolfskin für die Jugendförderung in den Vereinen ausschüttet.Hinter dem Sieger FSV Neunkirchen-Seelscheid sicherte sich TuRa Dieringhausen den zweiten Platz, über Rang sieben durfte sich der TuS Weiershagen freuen (OA berichtete). Freudestrahlend nahmen die Kinder die Schecks und die Preise für ihr Engagement entgegen und dann ging es für die rund 250 Teilnehmer ab in den Kletterwald und auf den Fußballplatz. Denn der FVM und Jack Wolfskin hatten gemeinsam ein buntes Rahmenprogramm für die Finalisten auf die Beine gestellt. Und so konnten sich die Kinder, Betreuer und Eltern entweder im Kletterwald Hennef oberhalb der Sportschule durch die Bäume hangeln oder das Fußballangebot mit einer Demo-Trainingseinheit, Menschenkicker und anderen Fußballmodulen nutzen.
[Auch die Junioren des TuS Weiershagen landeten im Vorderfeld.]
Es war schön zu sehen, mit welch großem Engagement und welcher Begeisterung die Vereine die Projekte ins Leben gerufen und umgesetzt haben, blickte FVM-Präsident Alfred Vianden anlässlich der Siegerehrung zurück auf die Aktionen. In vielen Vereinen wurden nach Einreichung des Projekts alle Kräfte mobilisiert, um Menschen aus der Umgebung davon zu überzeugen, für ihr Projekt abzustimmen. So wurden Flugblätter verteilt und Plakate aufgehängt, Mails verschickt, Facebook-Einträge geteilt und die Menschen im Orts- oder Stadtteil angesprochen. Die Kinder haben gelernt, dass man gemeinsam etwas bewegen kann für die Umwelt und für den Verein, so Vianden.
Wie sehr sich die Kinder und auch die Erwachsenen mit ihren Umweltaktionen identifizieren, wurde bei der Siegerehrung deutlich. Denn die Projekte sind keinesfalls Eintagsfliegen, sondern auch unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit ins Leben gerufen worden. Einige Projekte sind auf zehn Jahre und länger angelegt, bilanzierte Lara Mohn vom Bundesamt für Naturschutz, das sich als Aktionspartner einbrachte. Wichtig war aber auch, dass die Vereine sich überhaupt Gedanken zum Wald- und Naturschutz gemacht haben und für das Thema sensibilisiert wurden. Für die Vereine, die in diesem Jahr nicht mitgemacht haben, gibt es auch noch eine gute Nachricht: Die footballkids for nature-Aktion wird auch im nächsten Jahr fortgeführt. Naturschutz ist keine einmalige Angelegenheit, erklärte Marcus Pieker, Manager Sponsoring und Events bei Jack Wolfskin.