Archiv

Kreispokal: BV 09 gewinnt torreiches Topspiel

db,lo,sf; 14. Aug 2011, 18:42 Uhr
Bilder: Michael Kleinjung - Die Drabenderhöher Freistöße waren brandgefährlich - hier drehen die Hausherren nach dem 4:1 durch Bastian von Ameln jubelnd ab.
ARCHIV

Kreispokal: BV 09 gewinnt torreiches Topspiel

db,lo,sf; 14. Aug 2011, 18:42 Uhr
Oberberg - Tore satt beim Duell Drabenderhöhe gegen Hackenberg - Wipperfürth scheitert an Herkenrath - Bröltal, Wiehl und Nümbrecht souverän - Titelverteidiger Bergneustadt weiter (AKTUALISIERT).

BV 09 Drabenderhöhe – Baris Spor Hackenberg 6:2 (4:2).

Im sehr unterhaltsamen Topspiel der ersten Runde behielt der A-Ligist deutlich die Überhand. Bereits nach zwei Minuten unterlief Hackenbergs Ersel Akdogan ein Eigentor, Salih Tatar machte den Rückstand kurz darauf wett (7.). In diesem Takt ging es weiter, allerdings nur auf einer Seite: Thomas Kasper brachte die Hausherren wieder in Führung (15.) und Salvatore Ragusa staubte nach einem Latten-Freistoß von Tristan Schneider ab (31.). Anschließend musste Baris Spor-Akteur Ali-Kemal Celik nach einer harten Schiedsrichterentscheidung wegen einer „Notbremse“ mit Rot vom Feld (35.). Den aus dem Foul resultierenden Freistoß hämmerte Bastian von Ameln in die Maschen (36.).


[Drabenderhöhes Ali Tokgöz (li.) im Zweikampf mit Salih Tatar.]

Trotz Unterzahl gelang Yasin Köse das Anschlusstor (43.), doch mit einem Doppelpack - eine Kopie des 3:1 sowie ein Kopfballtreffer (52./55.) – machte Ragusa frühzeitig alles klar. Köse handelte sich noch die gelb-rote Karte ein (80.). „In der Saison sollten wir uns solche Spiele nicht erlauben. Drabenderhöhe hat sehr gut gespielt und gekämpft. Wird sind verdient ausgeschieden“, erklärte Baris Spor-Teammanager Tezcan Arslan. BV 09-Coach  Jupp Geisler wollte den Sieg nicht überbewerten: „Es war ein Schritt in die richtige Richtung, aber wir sind noch nicht da, wo wir hin müssen, wenn wir in der Kreisliga A oben mitspielen wollen.   


Spvg. Dümmlinghausen – SSV Bergneustadt 1:6 (1:0).

45 Minuten lang durfte der A-Ligist von der Sensation träumen. Zwar besaß der Titelverteidiger durch Rafet Batgün, Michel Hock und Nils Nettersheim Chancen zur Führung, doch ansonsten agierte der Favorit behäbig und leistete sich unzählige Fehler. Die Quittung gab es in der 17. Minute, als Hock patzte und Marcel Wassiljew das 1:0 für Dümmlinghausen erzielte. Eine Reaktion darauf blieb der Mittelrheinligist schuldig, weil er seine Lethargie nicht ablegen konnte und die Geusa-Truppe geschickt verteidigte. Der Vier-Klassen-Unterschied wurde erst nach der Pause deutlich. Thomas Ziegler (46.) und Nils Nettersheim (49.) drehten den Rückstand binnen kürzester Zeit um. Spätestens nach dem 1:3 durch Ziegler (63.) war die Gegenwehr der Gastgeber gebrochen.

Tolga Samut (71.), Martin Brzoska (73.) und Yannick Konrad (85.) schossen einen am Ende standesgemäßen Erfolg heraus, der bei konsequenterer Chancenverwertung höher hätte ausfallen können. „Die Jungs haben sich in der ersten Hälfte sehr gut verkauft, nachher hat man gesehen, dass einige Stammkräfte fehlen und uns die Kräfte ausgegangen sind. Schade für die Jungs, dass sie am Ende so deutlich verloren haben“, sagte Leo Geusa. Sein Gegenüber Torsten Reisewitz, der heute seinen 38. Geburtstag feiert, freute sich über die deutliche Leistungssteigerung seiner Mannschaft. „Wir haben in der ersten Halbzeit gegen einen Gegner, der läuferisch sehr gut dagegenhalten hat, schwach gespielt und die nötige Konsequenz im Abschluss vermissen lassen. Danach war viel mehr Tempo drin und wir haben die Tore gemacht. Man konnte aber erkennen, dass noch nicht alle Automatismen greifen.“    



[Salvatore Ragusa staubt zum 3:1 ab.]

TV Herkenrath – VfR Wipperfürth 4:0 (1:0).

Dem TV Herkenrath gelang die größte Überraschung der erste Runde. Der Kreisliga B-Aufsteiger warf den Landesligisten mit einem deutlichen Erfolg heraus. „Wir haben ohne Bewegung und Willen gespielt, wobei die Herkenrather eine gute und junge Truppe haben“, erklärte VfR-Trainer Norbert Scheider, der zwei Wochen vor dem Saisonstart „noch ein ganz hartes Stück Arbeit“ vor sich hat. Der Underdog konnte in der 35. Minute in Führung gehen, aus Sicht Scheiders war das Tor irregulär, weil Keeper Jan Becker zuvor im Fünfmeterraum gefoult worden sein soll. Die Gäste wurden nur durch Fernschüsse gefährlich, während Herkenrath auf Konter lauerte und durch die vielen Abspielfehler des Gegners förmlich dazu eingeladen wurde. Nach dem 2:0 (57.) erhielt Jan Schmitz Gelb-Rot (61.), womit die Hoffnungen für Wipperfürth weiter schwanden.

Die Gastgeber konnten noch zweimal nachlegen (65./83.), wobei das 4:0 aus einem Eigentor von Matthias Rodtmann resultierte. Zu diesem Zeitpunkt war der VfR nur noch mit neun Mann auf dem Feld, weil Christopher Dreiner wegen einer Verletzung runter musste und Scheider bereits dreimal gewechselt hatte. Nicht nur die Leistung der eigenen Mannschaft, auch der Auftritt des Schiedsrichters sorgte beim Coach für Verdruss. „Wir haben uns die Niederlage selbst zuzuschreiben, aber er hat nur gegen uns gepfiffen und sich arrogante Kommentare gegenüber den Spielern geleistet. Dieser Mann hatte den Fairplay-Gedanken nicht verinnerlicht. Da sollte sich der Fußballkreis mal Gedanken machen.“
        

TuS Untereschbach – TuS Lindlar 1:4 (0:3).

Praktisch auf der letzten Rille reisten die Lindlarer zum Pokalspiel an, denn in den vergangenen drei Tagen stand ein Trainingslager auf dem Programm. Bereits nach wenigen Sekunden zappelte die Kugel erstmals im Netz, als Martin Reif bei einem Eckball goldrichtig stand. Damit hatte man den Underdog frühzeitig ausgebremst und als Martin Reif mit einem haltbaren Fernschuss (35.) sowie Jendrik Müller (45.) erhöhten, konnten sich die Gäste im zweiten Durchgang auf aktive Erholung einstellen. Müller beseitigte mit seinem zweiten Tor die letzten Zweifel am Gästesieg. Da fiel es nicht mehr in Gewicht, dass Ubl die gelb-rote Karte sah (65.) und Untereschbach zum 1:4 kam (70.). Ein Akteur der Hausherren musste den Platz ebenfalls noch verlassen (85./Gelb-Rot). „Wir haben unsere Pflichtaufgabe erledigt“, sagt Trainer Werner Thies.    

  
SV Schnellenbach – TuS Homburg-Bröltal 0:9 (0:3).      

Der Bezirksligist ließ beim SV Schnellenbach (Kreisliga B) gar nichts anbrennen. Fitim Dauti (15./33.) sowie Festim Mimini (22.) hatten bereits zur Pause die Weichen auf Sieg gestellt. In Durchgang zwei ging den Hausherren immer mehr die Puste aus, so dass der Favorit die Führung kontinuierlich ausbauen konnte. Eduard Kelm (51./52.), Mimini (57./85.), Adrian Mikoschek (62.) sowie Michael Will (81.) beteiligten sich am munteren Scheibenschießen. „Wir haben das Spiel sehr gut kontrolliert und den Ball laufen gelassen“, freute sich Trainer Dieter Jacobs nach der verschärften Trainingseinheit.
  


[Da keimte auf Seiten der Gäste noch einmal Hoffnung auf: Yasin Köse (Nummer 10) erzielte das 4:2.]

RS 19 Waldbröl – FV Wiehl 1:4 (1:3).

Ohne größere Mühe setzte sich der FV Wiehl beim B-Ligisten durch. Matthias Schenk legte für die Gäste vor (22.), Samer El-Saghir konnte egalisieren (30.). Die Waldbröler Träume von einer Überraschung erhielten aber sofort einen Dämpfer, weil Schenk (32.) und Domenico Scavello (34.) eine schnelle Antwort parat hatten. In der 80. Minute setzte Angelo Mancarella den Schlusspunkt. „Die Chancenauswertung war nicht so, wie ich mir das vorgestellt habe. Ansonsten waren wir in allen Belangen überlegen. Man hatte nie das Gefühl, dass noch etwas passieren könnte“, sagte Gästetrainer Wolfgang Müller.  


SV Wiedenest – SSV Homburg-Nümbrecht 1:7 (0:5).

Zum Abschluss seines Trainingslagers erledigte der A-Ligist die Pflichtaufgabe beim SV Wiedenest (Kreisliga C) souverän. Bereits nach 30 Sekunden hatte Stefan Rößler das 0:1 erzielt, von diesem Schock konnten sich die Wiedenester ganz gut erholen und hatten sogar einen Aluminiumtreffer zu verzeichnen. Danach zog der SSV das Tempo wieder an – mit dem Resultat, dass Robert Arnds (20.), Rößler (31.), Alexander Epstein (40.) und Sebastian Schwarz (44.) bis zum Pausenpfiff nachlegten. In der zweiten Hälfte schraubte man das Tempo merklich zurück, wodurch der Außenseiter besser in die Partie fand und mit dem Ehrentreffer von Clemens Riegel (70.) belohnt wurde. Die Nümbrechter Tore in Durchgang zwei markierten Max Lomnitz (50.) und Rößler (85.).


TuS Immekeppel – SSV Süng 1:3 (1:1).

„Im Großen und Ganzen bin ich zufrieden. Immekeppel hat gut dagegenhalten, aber der Sieg war verdient“, bilanzierte SSV-Coach Andrea Esposito nach dem Sieg beim C-Ligisten. Tom Luxem zeichnete für das 0:1 verantwortlich (21.), die Gastgeber kamen relativ schnell zum Ausgleich (32.). „Wir hätten vorher schon den zweiten Treffer machen müssen“, so Esposito, der auch in Hälfte zwei eine dominante Sünger Mannschaft sah. Tobias Spiegel (69.) und Simon Tigges (89.) sorgten schließlich für den Sieg des Kreisliga A-Vertreters.   


FV Ermis – Eintracht Hohkeppel 2:1 (1:1).

Spielertrainer Joachim Wesenberg hat offenbar Felix Magath zugehört, als dieser vor Kurzem mit dem VfL Wolfsburg gegen den Regionalligisten RB Leipzig aus dem DFB-Pokal ausschied: „Das wird Konsequenzen haben“, sagte auch Wesenberg nach der Niederlage gegen den D-Ligisten aus Bergisch Gladbach. In der 10. Minute ging der Underdog per Sonntagsschuss in Führung. Mit dem Pausenpfiff konnte Ali Karabacak den Ausgleich erzielen. Danach spielte der B-Ligist zwar besser, geriet aber erneut in Rückstand (55.). „Ich bin maßlos enttäuscht. Das Ergebnis geht absolut in Ordnung“, so der Coach.



[Jupp Geisler sah eine gute Leistung seiner Mannschaft, die besonders in der Offensive zu überzeugen wusste.]

DJK Wipperfeld – SV Linde 0:2 (0:2).

Bereits im ersten Durchgang fielen im Wipperfelder Felsenpark die Treffer zum späteren Sieg des SV Linde. Der A-Ligist ging durch die Tore von Marcel Schüller (7./17.) verdientermaßen in Führung, obwohl auch die Gastgeber ihre Möglichkeiten hatten, diese aber nicht nutzten. „Das war ein Spiel auf schwachem Niveau. Wir waren nicht konsequent genug und haben deshalb verdient verloren“, erklärte DJK-Coach Markus Hilmer. Sein Gegenüber Andreas Porsch sprach ebenfalls von einem verdienten Erfolg. „Wir haben wenige Chancen zugelassen und in der Höhe absolut berechtigt gewonnen.“


DJK Gummersbach – SpVgg. Holpe-Steimelhagen 1:4 (0:1).

Vor der Pause lief es für die Spielvereinigung noch ein wenig schleppend. Nach dem Seitenwechsel zeigte der A-Ligist jedoch eine ansprechende Leistung und gewann verdient. „Bis auf den Anschlusstreffer haben wir keine Möglichkeiten zugelassen. Das war eine gute Trainingseinheit, doch wir wissen, dass nun andere Gegner kommen werden“, sagte Holpes Wolfgang Leidig, für dessen Team Andre Groß (18.), Björn Euteneuer (46./70.) und Andreas Schmidt (80.) die Tore machten. Die Gastgeber kamen durch Vasilli Malingas (88.) noch zu ihrem Ehrentreffer. „Wir haben die erste halbe Stunde gut gestanden. Ich kann meiner Mannschaft kämpferisch keinen Vorwurf machen“, erklärte DJK-Coach Thomas Töpfer.


TuS Elsenroth – SV Schönenbach 1:6 (1:5).

Schon zur Halbzeit hatte der Gast aus Schönenbach alles klar gemacht. Bereits nach zwei Minuten gelang Sebastian Schneider die Führung. Der Doppelschlag von Lukas Brücher (18./21.) machte dem TuS dann alle Hoffnungen kaputt, obwohl Marc Mauer (30.) der zwischenzeitliche Anschluss gelang. Justin Evans (40./42.) und Patrick Hecker (90.) machten den Gästeerfolg dann perfekt. „Das war eine absolut verdiente Niederlage. Wir konnten die urlaubsbedingten Ausfälle und einige verletzte Spieler nicht adäquat ersetzen“, erklärte Elsenroths Patrick Engelbreit. „Wir haben die Akzente gesetzt, die ich sehen wollte, und deshalb auch in dieser Höhe verdientermaßen gewonnen“, freute sich SV-Trainer Holger Jungjohann.



[Auf Hackenbergs Coach Salih Yilmaz wartet noch einige Arbeit.]

TuS Weiershagen – Borussia Derschlag 1:3 (0:0).

„Das war ein hochverdienter Erfolg für Derschlag. Sie haben uns läuferisch und kämpferisch den Zahn gezogen“, ärgerte sich TuS-Trainer Andreas Bujock, dessen Team zwar durch Benjamin Faedda in Führung gehen konnte (55.), danach aber das Spiel aus der Hand gab. „Nach dem Rückstand haben wir gut gespielt und aufgrund der kämpferischen Einstellung verdient gewonnen“, erklärte Abteilungsleiter Peter Wagner, der mit einem verstärkten Reserveteam angereist war und zudem Coach Viktor Köhn vertrat, der sich im Urlaub befindet. Zwei Treffer von Dimitri Wirschke (65./90.) und ein Tor von Edgar Wink (70.) reichten dem neuen A-Ligisten zum Erfolg.


TSV Ründeroth -  SpVg Rossenbach  7:1 (2:0).

Erst im zweiten Durchgang wurde es zu einer klaren Angelegenheit für den Kreisliga A-Absteiger aus Ründeroth, der allerdings über die gesamte Spieldauer überlegen war. „Ründeroth hat tollen Fußball gespielt und verdient gewonnen“, musste auch Rossenbachs Spielertrainer Andreas Krämer, der den Ehrentreffer erzielte, anerkennen. „Das war alles in allem ein absolut verdienter Sieg“, freute sich TSV-Coach Theo Boxberg, für dessen Mannschaft Maik Bartoszewicz und Johan Träger die Pausenführung erzielten. Nach dem Seitenwechsel schraubten Träger (49./67.), Tobias Buschner (55.), Marco Lombardo (89.) und Vincent Ufer das Ergebnis noch in die Höhe.



[Die Drabederhöher Kicker hatten allen Grund zu Freude.]

TuS Reichshof – 1. FC Gummersbach 4:7 nach Verlängerung (1:2,2:2).

Das Spiel war keinesfalls derart dramatisch, wie es das Ergebnis vermuten lässt. Bereits nach wenigen Sekunden zappelte der Ball im Gummersbacher Gehäuse. Danach übernahm der Gast das Kommando, ließ im Abschluss jedoch jegliche Gefahr vermissen, so dass man nach 90 Minuten durch die Treffer von Marvin Friedrichs (1./53.) auf Reichshofer und Mehdi Bejia (6./12.) auf Gummersbacher Seite in die Verlängerung musste. „Da machen wir zum Glück den Sack in der ersten Hälfte zu“, freute sich FC-Coach Manfred Tombers. Badr Kharwouth (93.), Tristan Wolf (101./104.), Ahmed Gandir (110.) und Bejia (114.) nutzten die Gelegenheiten zum verdienten Erfolg, wobei Friedrichs (108. Foulelfmeter/112.) mit seinen Treffern drei und vier dazwischenfunkte. „Gummersbach war feldüberlegen und hat im Endeffekt verdient gewonnen. Dennoch können wir mit unserer Leistung mehr als zufrieden sein“, sagte TuS-Abteilungsleiter Stefan Frede.


VfR Marienhagen - TuRa Dieringhausen 1:6 (1:2).

Das Spiel begann für die Platzherren vielversprechend. Yalcin Sarica sorgte nach vier Minuten für das 1:0. Danach nahm die TuRa das Heft in die Hand und drehte die Partie durch Marius Reinelt (18.) und Christian Platz (36.) noch vor der Halbzeit. Sanjee Pathmanathan (60.), erneut Christian Platz (79.) und zweimal Giorgio Xanthoulis (77./84.) schossen den deutlichen Sieg heraus. „6:1 gegen einen Ligakonkurrenten, damit kann man zufrieden sein“, meinte Trainer Thorsten Rinker. Sein Gegenüber Sebahattin Yilmaz stimmte zu: „Der Sieg geht in Ordnung. Dieringhausen hat mehr investiert.“


SSV Hochwald - Sportfreunde Asbachtal 2:3 (0:2).

Zum Ende der Partie machte es der C-Ligist noch einmal spannend und die Gäste zitterten sich dem Sieg entgegen. Zunächst hatte Thomas Krause mit zwei Treffern (20., 30.) eine komfortable Pausenführung herausgeschossen. Nach dem Anschlusstreffer durch Gregor Pettkau (75.) stellte Christopher Solbach den alten Abstand wieder her. Zwei Minuten vor Schluss bekamen die Gastgeber einen Elfmeter zugesprochen, den Micha Adolphs erst im Nachschuss verwandelte. „Wir haben ein neues System probiert und die Jungs waren schnell platt“, erklärte Trainer Stefan Donner. SSV-Coach Peter Stammel hätte nach 90 Minuten ein Unentschieden als gerecht empfunden.


SSV Wildbergerhütte-Odenspiel - VfL Berghausen 2:1 (1:1).

Im Duell der B-Ligisten hatte der SSV am Ende knapp die Nase vorn. Trainer Christian Gärtner bewies ein goldenes Händchen und wechselte in der 67. Minute Christian Gösselkeheld ein, der fünf Minuten  später den Siegtreffer erzielte. Vorher trafen Sebastian Dräger (15.) für die Heimmannschaft und Sven Schauenburg (30.) für die Gäste. „Wir hätten die Partie früher entscheiden können“, meinte Trainer Christian Gärtner. Zweimal liefen seine Mannen in der Schlussphase alleine auf das gegnerische Tor zu. Berghausens Wilfried Schulte trauerte dem möglichen Unentschieden hinterher.


SV Hermesdorf – TuS Othetal 6:1 (2:0).

Nach der Klatsche fand Trainer Dirk Clemens deutliche Worte: „Unser Spiel war unter aller Sau.“ Eigentlich hatte er den Spielern aus der zweiten Reihe eine Chance geben wollen - genutzt hat sie niemand. Nach den ersten 45. Minuten führte Hermesdorf durch Tore von Dima Lushnikov (37.) und Dariusz Knapik (40.) mit 2:0. Per Elfmeter durch Roman Baumhof kam Othetal noch einmal ran. Hermesdorf ließ sich aber nicht aus der Ruhe bringen und zog durch Tore von Benjamin Losch, Dariusz Knapik, Christian Thost und Tim Vehlewald davon. „Schlecht gespielt, aber doch verdient gewonnen“, resümierte Co-Trainer Sascha Dill.


BSV Bielstein - SV Frömmersbach 2:3 (0:1).

Fast hätte Frömmersbach die sichere 3:0-Führung in den letzten Minuten aus der Hand gegeben. 75 Minuten war die Mannschaft klar überlegen. Zweimal Kevin Baumhof (10./55.) und Christian Felten (60.) hatten getroffen. „Zum Schluss waren wir zu überheblich“, sagte Geschäftsführer Gerd Steinhilb. Dominique Pinella (75.) und Uwe Funke (80.) ließen Bielstein hoffen, aber mehr war unter dem Strich doch nicht drin, so dass auch Trainer Klaus-Dieter Stenzel von einem gerechten Ergebnis sprach.

1. Runde West
Spiel 7: Engelskirchen – Bechen 5:3
Spiel 8: Thier – Bensberg 2:4
Spiel 9: Loope – Hoffnungsthal 5:1
Spiel 10: Herkenrath - Wipperfürth 4:0
Spiel 11: Agathaberg – Marialinden 1:7
Spiel 12: Biesfeld - Gencler Birligi 2:3
Spiel 13: Untereschbach – Lindlar 1:4
Spiel 14: Rösrath - Kürten 1:3
Spiel 15: Immekeppel – Süng 1:3
Spiel 16: Wipperfeld - Linde 0:2
Spiel 17: Vilkerath - Overath 0:1
Spiel 18: Inter 96  – Ommerborn-Sand 0:1
Spiel 19: Kreuzberg – Altenberg 1:2
Spiel 20: Ermis - Hohkeppel 2:1
Spiel 21: Dürscheid - Refrath 0:3
Spiel 22: Klaswipper - Olpe 0:6

1. Runde Ost

Spiel 23: Reichshof – 1. FC Gummersbach 4:7 nach Verlängerung

Spiel 24: RS 19 Waldbröl - Wiehl 1:4
Spiel 25: Elsenroth - Schönenbach 1:6
Spiel 26: Windhagen – Hunsheim 2:4
Spiel 27: DJK Gummersbach - Holpe 1:4
Spiel 28: Schnellenbach - Bröltal 0:9
Spiel 29: Dümmlinghausen - Bergneustadt 1:6
Spiel 30: Marienhagen - Dieringhausen 1:6
Spiel 31: Wiedenest - Nümbrecht 1:7
Spiel 32: Weiershagen - Derschlag 1:3
Spiel 33: Hochwald – Asbachtal 2:3
Spiel 34: Wildbergerhütte-Odenspiel - Berghausen 2:1
Spiel 35: Drabenderhöhe - Hackenberg 6:2
Spiel 36: Ründeroth - Rossenbach 7:1
Spiel 37: Hermesdorf - Othetal 6:1
Spiel 38: Bielstein – Frömmersbach 2:3

2. Runde (Dienstag, 16. August/19:30 Uhr)
Spiel 39: Frömmersbach - Bensberg
Spiel 40: Lindlar  – Bröltal
Spiel 41: Herkenrath - Refrath
Spiel 42: Ommerborn-Sand – Wildbergerhütte-Odenspiel
Spiel 43: Hunsheim – Engelskirchen
Spiel 44: Drabenderhöhe – Süng
Spiel 45: Ermis – Wiehl
Spiel 46: Ründeroth – Linde
Spiel 47: Schönenbach – Holpe
Spiel 48: Gummersbach – Nümbrecht
Spiel 49: Marialinden – Bergneustadt
Spiel 50: Asbachtal – Gencler Birligi
Spiel 51: Dieringhausen – Olpe
Spiel 52: Hermesdorf  – Altenberg
Spiel 53: Overath - Derschlag
Spiel 54: Loope – Kürten

Achtelfinale (Dienstag, 23. August/19:30 Uhr)
Spiel 55: Sieger Spiel 44 – Sieger Spiel 49
Spiel 56: Sieger Spiel  47 – Sieger Spiel 41
Spiel 57: Sieger Spiel 50 – Sieger Spiel 42
Spiel 58: Sieger Spiel  52 – Sieger Spiel 51
Spiel 59: Sieger Spiel 54 – Sieger Spiel 45
Spiel 60: Sieger Spiel  40 – Sieger Spiel 53
Spiel 61: Sieger Spiel  48 – Sieger Spiel 39
Spiel 62: Sieger Spiel 43 – Sieger Spiel 46

Viertelfinale (Dienstag, 6. September/19:30 Uhr)
Spiel 63: Sieger Spiel 61 – Sieger Spiel 55
Spiel 64: Sieger Spiel 59 – Sieger Spiel 58
Spiel 65: Sieger Spiel 56 – Sieger Spiel 62
Spiel 66: Sieger Spiel 60 – Sieger Spiel 57

Halbfinale (Dienstag, 20. September/19:30 Uhr)
Spiel 67: Sieger Spiel 65 – Sieger Spiel 63
Spiel 68: Sieger Spiel 64  – Sieger Spiel 66

Spiel um Platz drei (Dienstag, 27. September)
Spiel 69: Verlierer Spiel 67 – Verlierer Spiel 68 (neutraler Platz)

Finale (Montag, 3. Oktober)
Spiel 70: Sieger Spiel 67 – Sieger Spiel 68 (neutraler Platz)

WERBUNG