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Informationen über Patientenverfügung

Red; 10. Aug 2011, 16:00 Uhr
Bild: privat --- Die CDU Wipperfürth mit den Referenten.
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Informationen über Patientenverfügung

Red; 10. Aug 2011, 16:00 Uhr
Wipperfürth – CDU hatte kompetente Referenten eingeladen.
 Vor kurzem lud die CDU Wipperfürth zu einer offenen Bürgerversammlung ein. Kompetente Referenten zum Thema Patientenverfügung waren Vincenzo Vacca (IHK Versicherungsfachmann), Armin Lüers (Direktor des Amtsgerichtes Wipperfürth), sowie Dr. Harald Strassburger (Chefarzt der Klinik für Chirurgie am St. Josef Krankenhaus). Stadtverbandsvorsitzenden Stefan Klett konnte neben dem CDU-Fraktionsvorsitzenden Friedhelm Scherkenbach und dem Landtagsabgeordneten Peter Biesenbach eine große Zahl von Wipperfürthern begrüßen, die den Weg in die Drahtzieherei gefunden hatten.

Vincenzo Vacca informierte zunächst über die grundlegenden Unterschiede zwischen Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung und wies auf wichtige zu beachtende Einzelheiten hin. Armin Lüers gab einen leicht verständlichen Überblick über das aktuelle Rechtssystem im Falle einer Bevollmächtigung und in Betreuungsfragen. Seine Ausführungen zum Betreuungsverfahren machten deutlich, wie wichtig es ist, sich bereits in jungen Jahren mit diesem Thema zu befassen. Des Weiteren gab Lüers Informationen, wer beim Erstellen der unterschiedlichen Schriftstücke hilfreich sein kann und in welcher Form diese abgefasst werden müssen. Anhand einiger Beispiele und Zahlen wurde deutlich, wie wichtig dieses Thema in der heutigen Gesellschaft ist.

Anhand einer sehr anschaulichen Präsentation verdeutlichte Dr. Harald Strassburger, welche Auswirkungen das Vorhandensein einer Patientenverfügung auf die Arbeit eines Arztes hat. Ebenfalls berichtete er, wie wichtig eine gute und frühzeitige Kommunikation mit einer Vertrauensperson ist, damit diese im Falle des Falles eventuelle Interessen vertreten kann. Er veranschaulichte den Ablauf einer Entscheidung für oder gegen eine Weiterbehandlung anhand einiger Beispiele und sorgte so dafür, dass dieses sehr komplexe Thema einen Praxisbezug bekam. Nach den Vorträgen kam es zu einer lebhaften Diskussion mit den Referenten. Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Interessierte unter anderem im Internet unter dem Link www.bundesaerztekammer.de/page.asp?his=2.60

  
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