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Handlungsfähig in Wort und Tat

Red; 14. Feb 2011, 14:42 Uhr
Bild: privat --- (v.l.n.r): Aurel Everling, Helma Tepin, Heiner Karnstein, Sebastian Wirth, Jochen Gran.
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Handlungsfähig in Wort und Tat

Red; 14. Feb 2011, 14:42 Uhr
Gummersbach - Zwei wichtige Führungspositionen in der Diakonie An der Agger neu besetzt und beim gestrigen Festgottesdienst eingeführt.
Mit einem Festgottesdienst in der Evangelischen Kirche wurden gestern zwei Einführungen im Bereich Diakonie gefeiert: Helma Tepin ist die neue Geschäftsführerin des Diakonischen Werkes An der Agger und Sebastian Wirth der neue Geschäftsführer der Diakoniestationen An der Agger und in Windeck – Diakonie vor Ort. Zur Berufung der beiden Diakonie-Spitzen passte auch Pfarrer Aurel Everlings     Predigttext über Mose, der am brennenden Dornbusch seine Berufung findet. Gott schubse nicht einfach auf den Weg, so der Pfarrer, er lasse wissen: „Ich sende dich auf diesen Weg - hier und heute“.


Helma Tepin wies in ihrer Kurzvorstellung auf den ersten Diakon Stephanus hin: „Diakonie ist Wort und Tat“, so die Geschäftsführerin, die bereits seit August 2010 die Fäden in die Hand hält. Die 53-Jährige ist keineswegs neu im Kirchenkreis. 17 Jahre lang hatte sie die Flüchtlingsberatungsstelle des Evangelischen Kirchenkreises An der Agger geleitet. Nun repräsentiert sie die Diakonie des Kirchenkreises und möchte das vielfältige diakonische Handeln bündeln und nach außen verstärken. Als Geschäftsführerin der Diakonie ist sie unter anderem für die Bereiche. Ehrenamt, Beratung und Seelsorge zuständig.

Insgesamt zwölf Jahre lang war Sebastian Wirth aus Köln-Longerich Referent für Ambulante Pflege im Landesverband der Diakonie Nordrhein-Westfalen. Der Diplom-Pflegemanager hat seit Anfang des Jahres die Nachfolge von Hannelore Böhnke-Bruns angetreten. Aufsichtsratsvorsitzender, Pfarrer Jochen Gran, zeigte sich froh darüber, dass mit Wirth ein engagierter Mensch gewonnen werden konnte. „Mit ihm soll der bisherige Weg der Kombination aus vorbildlicher Pflegequalität, wirtschaftlichem Handeln und der aktiven Zusammenarbeit mit den Evangelischen Kirchengemeinden der Gesellschaft weitergeführt werden.“ Fünf Diakoniestationen mit über 140 Mitarbeitern hat die neue Geschäftsführung zu betreuen.

Beim anschließenden Empfang waren unter anderem auch Assessor Heiner Karnstein, Bürgermeister Frank Helmenstein, Vertreter der Gesellschafterversammlung der Diakonie vor Ort - Rainer Land, Abteilungsleiter Diakonisches Werk der EKiR - Nikolaus Immer, stellvertretender Landrat - Professor Dr. Friedrich Wilke, Leiter des Diakonischen Werkes des Kirchenkreises Altenkirchen - Hubertus Eunicke und Geschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbands - Gerhard Marzinkowski anwesend.

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