Bilder: Martin Hütt --- Ein starkes Team mit Ingrid Hauer (v.l.), Petra Brüninghaus, Beate Scheithauer, Evelyne Reinhard und Brigitte Theis hat für einen erfolgreichen Ablauf der 'Weihnachten im Schuhkarton'-Aktion gesorgt.
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Alte Schuhkartons mit Freude gefüllt
Gummersbach Insgesamt 1.400 mit Geschenken gefüllte Schuhkartons wurden bei der Weihnachtsaktion in Richtung bedürftiger Länder aus Gummersbach auf den Weg geschickt.
Auch über einen Monat nach Heiligabend haben Beate Scheithauer und Brigitte Theis ihr Lächeln im Gesicht nicht vergangen. Gemeinsam mit anderen freiwilligen Helfern hatten sie fleißig Schuhkartons von den Oberbergern entgegen genommen und für die lange Reise nach Rumänien, Moldawien oder auch Weißrussland vorbereitet. Insgesamt 1.400mal hieß es somit in dortigen Familien Weihnachten im Schuhkarton aus Gummersbach.
Nun war es Zeit, Danke zu sagen, weswegen die Helfer in die Räume der Evangelischen Freikirche gestern geladen wurden. Evelyne Reinhard, die NRW-Regionalleiterin, berichtete an Hand von Bildern, über ihre Erlebnisse beim Verteilen der Geschenke in Polen. Viele Begegnungen bleiben für sie immer im Gedächtnis. Im Karton sollten drei verschiedene Dinge sein: Etwas zum Spielen, etwas Nützliches, wie Mützen, Schals, Handschuhe und etwas Süßes. Ingrid Hauer wurde bei der Veranstaltung besonders begrüßt. Sie ist seit über 38 Jahre als Missionarin in Pakistan tätig. Dort betreut sie besonders Kinder und Jugendliche. Das letzte Mal, konnte sie Schuhkartons aus den Niederlanden verteilen.
Christine Heider-Kriegeskotte sprach über die christliche Notwendigkeit diese Schuhkartonaktion. Gerade in der besinnlichen Weihnachtszeit sollte man sich ein Herz fassen und an Kinder und Familien denken, denen es nicht so gut geht, wie hier in Deutschland. Und das haben viele Menschen getan, angesichts der stattlichen Summe an Karton: Insgesamt 549.124 Geschenke haben sich auf den Weg von der Bundesrepublik aus in die Welt gemacht.
