Bild: OBK --- (v. li.) Bürgermeister Michael von Rekowski, Standortlotse Wolfgang Eicker, Kreissozialdezernent Dr. Jorg Nürmberger, Leiter Haus der Familie, Thomas Dörmbach und Leiterin der Zukunftsinitiative Weitblick, Birgit Steuer
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Wipperfürth bekommt Weitblick-Freiwilligenbüro
Wipperfürth - Zur Begrüßung des neuen Standortlotsen Wolfgang Eicker im Freiwilligenbüro Wipperfürth kamen Kreissozialdezernent Dr. Jorg Nürmberger und Bürgermeister Michael von Rekowski ins Haus der Familie.
Dort werden zukünftig Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren möchten, zu den möglichen Einsatzfeldern beraten. Auch Träger können sich melden, wenn sie ehrenamtliche Hilfe benötigen. Dafür ließ sich Wolfgang Eicker umfangreich im Haus der Familie qualifizieren. Dass beim Ehrenamt über den Tellerrand der Stadt- und Gemeindegrenzen geschaut werden muss, wenn etwa ein Einsatzfeld, das den Interessen und Fähigkeiten des Engagierten entspricht, in der Nachbargemeinde angeboten wird, zeigt das Potential des kreisweiten Engagements der mittlerweile 35 Standortlotsen an 14 Stützpunkten, die gut zusammen arbeiten. So ließen es sich zwei der Lindlarer Standortlotsen, Maria Blumberg und Irmtraud Börtgen, nicht nehmen, ihrem Kollegen im Freiwilligendienst zum Start viel Glück zu wünschen und überreichten ihm symbolisch gebackene Leuchttürme incl. Backform.
"Durch die Pionierarbeit im Projekt Weitblick Freiwilligendienste aller Generationen haben wir hier in Oberberg einen echten Vorteil im Hinblick auf den neuen Bundesfreiwilligendienst, der zukünftig den Zivildienst ersetzen soll", so Sozialdezernent Nürmberger. Er zeigte sich froh über den Wipperfürther Standort, gibt es hier doch schon eine fundierte ehrenamtliche Basis. "Das Ehrenamt ist wichtig für Bereiche, die nicht delegiert werden können. Daher muss das Ehrenamt gefördert und gestützt werden, so Wipperfürths Bürgermeister Michael von Rekowski.
Nach seinem Dank an die Beteiligten für die Unterstützung begründete Wolfgang Eicker seine Motivation zum Standortlotsen frei nach J. F. Kennedy "Frage nicht was der Staat für Dich tun kann, sondern schaue was Du für den Staat tun kannst." Der Unternehmer im Ruhestand möchte einfach anpacken Er möchte die gute Wipperfürther Vereinsstruktur unterstützen, neue Freiwillige akquirieren und auch neue Engagementfelder angehen.
Das Haus der Familie als Familienbildungsstätte bietet ein angemessenes Büro mit Besprechungsraum zur Nutzung an. Hier laufen viele Fäden zusammen. Denn die Qualifizierung mit Zertifikat, wird auch hier für alle Lotsen durchgeführt. Thomas Dörmbach, Leiter der Familienbildungsstätte und nun Pate des Weitblickbüros mit seinen Lotsen in Wipperfürth, freut sich auf die zukünftige Aufgabe. Das Projekt Weitblick ist eine Initiative des "Oberbergischen Bündnis für Familie" und ist als Leuchtturmprojekt in Deutschland Teil des Programms "Engagement schlägt Brücken, Freiwilligendienste aller Generationen" und wird durch das Bundesministerium für Familie, Generationen, Frauen und Jugend gefördert.
Die Arbeit der Freiwilligen soll durch bestmögliche Unterstützung noch mehr Wertschätzung erhalten. "Bürgerschaftliches Engagement und freiwillige Hilfe führt zu größerer Nähe und Wärme, die unserer Gesellschaft letztlich ein besseres Miteinander ermöglicht", sind sich die Initiatoren einig.
