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Handball am Wochenende kurz und kompakt
Oberberg - Auf dieser Seite erhalten Interessierte kurz und kompakt die wichtigsten Infos zu den nächsten Spielen der oberbergischen Handballteams im Handballverband Mittelrhein.
Vorschau Oberliga HerrenHSG Rheinbach TuS Derschlag (Sa., 18:30 Uhr)
Es fehlt: keiner
Vor einem richtungsweisenden Spiel steht der TuS Derschlag am kommenden Samstag in Rheinbach. Schließlich war die Niederlage gegen Pulheim nicht eingeplant, und bei 6:6 Punkten droht man bei einer Niederlage im Mittelmaß zu versinken. Doch ein Graue Maus-Image ist gar nicht nach dem Geschmack der TuS-Verantwortlichen, die sich in dieser Saison zumindest vorgenommen hatten, die Liga-Favoriten gehörig zu ändern. Doch in den ersten sechs Saisonspielen zeigten sich bei den Schwarz-Weißen erhebliche Schwächen in der Deckung. Zudem hat man immer wieder mit unerklärlichen Leistungseinbrüchen zu kämpfen, zeigte etwa im Stadtderby gegen Gummersbach eine Halbzeit lange eine starke Partie, um in der Folge völlig einzubrechen.
[Ist nach seiner Augenverletzung gegen Pulheim in Rheinbach wieder an Bord: Derschlags Keeper Uwe Schneevogt.]
"Wir haben leider immer noch Abstimmungsschwierigkeiten im Deckungsverbund", hat Trainer Rainer Scxhumacher erkannt. In Rheinbach ist das Team nun gefordert, den Hebel wieder umzulegen und sich im Gespräch für einen Platz in der ersten Tabellenhälfte zu halten. Dabei trifft man auf einen Gegner, der sich in dieser Saison auch erst finden muss., Nach dem Abstieg aus der Regionalliga musste Rheinbach einige Abgänge verkraften und hat sich zum Ziel gesetzt, sich in der Oberliga zu halten. In der vergangenen Woche kassierte man jedoch ein hohe Niederlage beim Tabellenführer Weiden, kann aber auch schon auf einen überzeugend herausgespielten Heimsieg gegen Opladen verweisen. Auch die Gastgeber dürften alles daran setzen, mit einem Sieg das Abstiegsgespenst für längere Zeit zu vertreiben."Aber wir wollen mit aller Macht versuchen, die Punkte zu entführen", weist Schumacher den Seinen den Weg.
HSG Marienheide/Müllenbach Dünnwalder TV (Sa., 19:30 Uhr).
Es fehlt: keiner
Noch immer ist HSG-Coach Maik Thiele einigermaßen angefressen über die Leistung seines Teams am vergangenen Samstag in Übach. Dieser verlorene Punkt nach indiskutabler Einstellung vor allem in der ersten Hälfte könnte uns im Saisonverlauf noch schmerzen, erwartet er von seiner Mannschaft am Samstag eine Reaktion. Den Dünnwalder TV sieht der Trainer mit uns auf Augenhöhe, und insofern ist der Ausgang des Spiels für ihn völlig offen. Dünnwald konnte jedenfalls in Übach klar gewinnen, die HSG kann für sich ins Feld führen, in den Heimspielen gegen Derschlag und Nümbrecht überzeugt zu haben.
[HSG-Coach Maik Thiele erwartet von seinem Team am Samstag ein anderes Auftreten als in Übach.]
Wir müssen die Spielpause endlich auch gedanklich hinter uns lassen und unseren Fans zeigen, dass wir gewillt sind, alles für einen Sieg zu geben, appelliert Thiel an sein Team. Achtgeben muss man beim Gegner sicherlich auf Rückraumschütze Philipp Nebeling, der in der Spitzengruppe der Oberliga-Torjäger zu finden ist. Und DTV-Trainer Holger Faulenbach, der ja viele Jahre in Nümbrecht auf der Bank saß, dürfte den Seinen sicherlich noch den einen oder anderen speziellen Tipp für das Spiel mit auf den Weg geben.
VfL Gummersbach II SSV Nümbrecht (So., 15 Uhr).
Es fehlen: Mario Anic, Philipp Jonas Wilhelm - keiner
Nach dem Sieg im Spitzenspiel bei der HSG Siebengebirge wollen die Blau Weißen natürlich nachlegen. Der Sieg vom vergangenen Wochenende ist nichts wert, wenn wir nicht gegen Nümbrecht unser Punktekonto weiter ausbauen, meint VfL-Trainer Leszek Hoft. Natürlich ist seine Mannschaft klar favorisiert, und der erfahrene Coach dürfte in der Vorbereitung alles daran setzen, seine Mannschaft davor zu warnen, den Derbygegner zu leicht zu nehmen. Kein Spiel sei ein Selbstläufer und jeder Erfolg müsse erst in 60 Minuten erkämpft werden, sieht Hoft sein Team in der Pflicht, von Beginn an hochkonzentriert zu Werke zu gehen. Wir haben Druck, Nümbrecht kann frei aufspielen, glaubt Hoft.
[SSV-Trainer Alex Orlov muss sich inn dieser Woche eine Knieoperation unterziehen und sitzt am Sonntag nicht auf der Bank.]
Relativ entspannt sieht man das Aufeinandertreffen im Lokalkampf beim SSV Nümbrecht. Die Südkreisler haben zwar alle Spieler an Bord, müssen aber am Sonntag auf ihren Coach Alex Orlov verzichten. Der muss sich im Verlauf der Woche an der Patellasehne operieren lassen und dürfte am Sonntag von Jörg Weber auf der Bank vertreten werden. Wir wollen gegen den großen Favoriten eine ordentliche Leistung zeigen und erhobenen Hauptes aus der Halle gehen können, schwört er sein Team für den Sonntag ein. Vor allem gehe es darum, die individuelle Fehlerquote zu minimieren und vor allem im Abwehrbereich kompakt zu stehen. Ansonsten gehe es für die SSV-Spieler im Spiel gegen die Kreisstädter vor allem darum, dass sie das abrufen können, was sie drauf haben. Für uns geht es nicht um zwei Punkte, sondern darum, eine ordentliche Leistung zu zeigen, nimmt Orlov den Druck von seinem Team.
Vorschau Verbandsliga Herren
TV Forsbach CVJM Oberwiehl (Sa., 20 Uhr).
Es fehlen: Stefan Ufer, Simon Oberbüscher, Jan Böhl, Jan Balkhausen, Fabian Mathies (alle verletzt).
[
Helge Janeck will weiter Anschluss an den ungeschlagenen Spitzenreiter Westwacht Weiden halten.]
Zum Spiel: Riskiert man einen Blick auf die Tabelle, könnte man der Überzeugung sein, die anstehende Aufgabe in Forsbach sollte für das Team von Helge Janeck eigentlich keine schwere werden. Dies sieht der Übungsleiter des CVJM allerdings ein wenig anders: Forsbach hatte ein Hammerauftaktprogramm und ich erwarte einen gleichwertigen Gegner. So schlecht, wie es der momentane neunte Rang aussagt, sieht Janeck die Gastgeber, die er bei ihrer knappen Heimniederlage gegen Bonn beobachten konnte, in keinem Fall.
Selbst die Verluste von Jens Voskuhl, der zum TV Dünnwald wechselte und Björn Aust, der mit einem Kreuzbandriss ausfällt, konnten die Forsbacher kompensieren und besiegten nach der Herbstpause das Team aus Palmersheim deutlich. Die Stärken beim TVF sieht Janeck vor allem in Defensive: Mit Gerrit Kolbe haben sie einen ganz starken Keeper. Doch trotz allen Lobes für den Gegner, erwartet Janeck den nächsten Sieg von seinem Team: Wir stehen auf Platz drei, haben 8:2 Punkte und können mit breiter Brust nach Forsbach fahren.
Vorschau Landesliga Herren
RSV Rath-Heumar TV Strombach (Sa., 19:15 Uhr).
Es fehlt: Fabian Hamacher (Schulterverletzung).
Zum Spiel: Auch wenn der Kölner Aufsteiger mit nur einem Punkt das Tabellenende ziert, will TVS-Trainer Kai Stübben das Team von Heinz Tillmann keinesfalls unterschätzen. Denn zuletzt zeigten die Rather mit knappen Niederlagen gegen Longerich und Bocklemünd sowie einem Unentschieden gegen Jahn Wahn klar aufsteigende Form. Spiele gegen das Schlusslicht bergen immer die Gefahr, den Gegner zu unterschätzen, aber Rath spielt eine sehr unangenehme 3:2:1-Abwehr, die wir erst einmal knacken müssen. Hierfür müssen wir uns vor allem ohne Ball viel bewegen, so der Coach, der bei der Pflichtaufgabe aber trotz aller Warnungen vor dem Gegner auch zwei Punkte erwartet, damit der TVS nicht den Anschluss an die Spitze verliert.
TuS Rheindorf CVJM Oberwiehl II (Sa., 19:30 Uhr).
Es fehlen: Thomas Wieschalla (Beruflich verhindert), Jens König (Krankheit), Arthur Gartung (Bänderriss).
Einsatz fraglich: Sebastian Helmenstein (Grippe).
[Arthur Gartung wird dem CVJM lange Zeit fehlen. Ihm rissen im Spiel gegen Wahlscheider alle Bänder im Fuß.]
Zum Spiel: Mehr als Schadensbegrenzung wird für die Oberwiehler Reserve beim TuS Rheindorf wohl nicht möglich sein. Denn neben den ohnehin ausfallenden Akteuren, spielt die A-Jugend des CVJM nachmittags in Rheinbach. Zwar hofft Co-Trainer Stefan Tetzner, dass noch der ein oder andere Akteur anschließend die Reise nach Rheindorf antreten wird, alle A-Jugendlichen werden aber in keinem Fall erscheinen. Wir müssen mit einer Rumpfbesetzung antreten, macht sich Tetzner daher auch keine Illusionen. Wichtiger sei, dass die Spieler in den kommenden Wochen, wenn die wichtigen Spiele gegen Nümbrecht und Rath-Heumar anstehen, wieder eingesetzt werden können.
SSV Nümbrecht II TV Bergneustadt (Sa., 19:45 Uhr).
Es fehlen: Christoph Bitzer, Harald Roth (Privat verhindert), Marcel Samel (Bänderriss), Thomas Braunhöler (Knieprobleme) Keiner.
Zum Spiel: Vor dem nächsten oberbergischen Derby üben sich die beiden Trainer Udo Bitzer und Rainer Jäckel in Selbstkritik. Zwar steht der TVB in der Tabelle deutlich besser da, als die Südkreisler, dennoch plagt beide Trainer dasselbe Problem. Wir müssen endlich einmal über 60 Minuten eine konstante Leistung bringen, uns nur mit unserem Spiel beschäftigen und von anderen Dingen nicht ablenken lassen, sagt Bitzer. In dieselbe Kerbe schlägt auch Jäckel: Wir sind zu abwechselnd in unseren Leistungen. Wir benötigen eine konzentrierte Leistung über 60 Minuten. Im direkten Duell sehen beide Trainer die Rollen dagegen klar verteilt. Bergneustadt hat sich der Spitzengruppe gefestigt und ist klar der Favorit. Aber wir werden sie möglichst lange ärgern, so Bitzer, der sich nicht chancenlos sieht. Wenn wir weiter vorne mitspielen wollen, müssen wir konstanter werden und gewinnen, rechnet Jäckel mit hochmotivierten Nümbrechtern.
TV Wahlscheid HSG Refrath/Hand (So., 17 Uhr).
Es fehlt: Keiner.
Einsatz fraglich: Peter Notbohm (Schiedsrichtereinsatz).
[Tino Hünseler überragte beim Sieg gegen Oberwiehl mit elf Treffern.]
Zum Spiel: Nach dem ersten Saisonsieg ist die Stimmung in Wahlscheid zwar merklich besser, in Euphorie verfällt Trainer Stefan Thomm aber noch längst nicht: Wir wissen jetzt, dass wir noch gewinnen können und haben auch Selbstvertrauen getankt, aber Refrath ist gegen uns trotzdem in der Favoritenrolle. Zwar verlief der Refrather Saisonstart mehr als durchwachsen, doch der deutliche Kantersieg der HSG gegen MTVD Köln II nach der Herbstpause hat Thomm dann doch ein wenig imponiert. Wir setzen auf unsere Heimstärke und hoffen jetzt schnell nachlegen zu können, ist der Coach aber optimistisch, die Zähler drei und vier einzufahren.
Vorschau Oberliga Damen
TSV Bonn rrh. TV Strombach (Sa., 19:30 Uhr).
Es fehlt: Keine.
Einsatz fraglich: Nadja König (Rückenprobleme).
[Anina Dinspel verließ den TV Strombach während der Herbstpause.]
Zum Spiel: Gegen das bislang punktlose Ligaschlusslicht aus Bonn erwartet TVS-Trainerin Anja Kuba einen Sieg. Das ist eine Pflichtaufgabe, versteckt sie sich nicht lange hinter leeren Worthülsen. Denn nicht nur die letzten Ergebnisse der Bonnerinnen geben der Trainerin Grund zur Hoffnung, die nächsten Punkte einzufahren, auch die beiden letztjährigen Duelle gingen klar an die Oberbergerinnen. Bonn gehörte letzte Saison zu den Gegnern, deren Spielweise uns einfach lag, so Kuba weiter. Über die Herbstpause ließ sie derweil verstärkt an der Defensive arbeiten und hofft im nun anstehenden Auswärtsspiel bereits erste Verbesserungen sehen zu können.
Vorschau Verbandsliga Damen
TV Oberbantenberg TV Roetgen (Sa., 18 Uhr)
Es fehlt: keine
Einsatz fraglich: Malina Alberts
[Gehört zu den Stützen des TV Oberbantenberg: Lisa Gebauer.]
Dass sich die Damen des TV Oberbantenberg die Tabelle von oben anschauen konnten, ist schon lange nicht mehr vorgekommen, letztmalig vermutlich im Aufstiegsjahr. Nun aber steht man nach vier Spieltagen an der Spitze und will alles daran setzen, dass dies auch noch längere Zeit so bleibt. Natürlich ist die jetzige Tabellensituation nur eine Momentaufnahme, doch wir müssten lügen, wenn uns das nicht gefallen würde, schmunzelt Trainern Simone Naaf, die ihr Team gegenüber der Vorsaison verbessert und konstanter sieht. Neue Spielsituationen verunsichern den TVO nicht mehr wie in der Vergangenheit, weil man in der Mannschaft um die eigenen Stärken weiß.
"Wenn die Mannschaft mit beiden Beinen am Boden bleibt, und nicht abhebt, kann sie dieses Jahr jeden schlagen", glaubt Naaf. Und schließlich ist die Trainerin in der beneidenswerten Lage, viele Positionen doppelt und ohne Qualitätsverlust besetzen zu können. Das Gesamtpaket stimmt derzeit und soll auch gegen den TV Roetgen den Erfolg bringen. Die Gäste sind durchwachsen in die Saison gestartet, sollten eigentlich den TVO nicht stolpern lassen, sind an einem guten Tag jedoch auch in der Lage, jedem Ligagegner Paroli zu bieten.
Godesberger TV SSV Nümbrecht (So., 14:30 Uhr).
Es fehlt: keine
Einsatz fraglich: Inga Kruse
[Soll nach ihrer langen Verletzungspause dem Nümbrechter Abngriffsspiel Schwuing verleihen: Lena Köpplin.]
Zum Kaffeplausch ins frühere Diplomatenviertel reist der SSV Nümbrecht. Dessen Trainer hat an den sonntäglichen Gegner schlechte Erinnerungen, kehrte sein Team doch noch Anfang des Jahres mit leeren Händen vom Godesberg-Trip heim. Das soll sich jedoch diesmal ändern. Godesbergs Heimstärke sei zwar bekannt, doch wolle man ein ausgeglichenes Punktekonto erreichen, so Hiltmann. Dabei kann sich der Trainer auf die sattelfeste Deckung verlassen, doch bedarf es eines schnelleren Umschaltens und klarer strukturierte Angriffsaktionen, um in Godesberg zum Erfolg zu kommen. Ob Inga Kruse am Sonntag mitwirken wird, ist noch nicht ganz klar.
VfL Bardenberg TV Bergneustadt (So., 16 Uhr).
Es fehlen: Caroline Blank, Kathrin Grahl
[Auf die EWrfahrung von Carina Hilger baut TVB-Coach Michael Klinnert beim Auswärtsspiel in Bardenberg.]
Noch immer nagt die Derby-Niederlage gegen Nümbrecht an TVB-Trainer Michael Klinnert. Den Kampfes- und Einsatzwillen will ich keiner Spielerin absprechen, aber wir haben unnötigerweise viel zu viel Respekt gezeigt. Das muss sich ändern, lautet die klare Ansage von Klinnert vor dem Bergneustädter Gastspiel beim VfL Bardenberg. Eine gewisse Anspannung habe sich breit gemacht, so Klinnert. Wir sind jetzt gefordert, in Aachen alles zu geben, um nicht in der Tabelle abzurutschen, fordert der Coach eine Reaktion des Teams. Nicht mit dabei helfen können die A-Jugendlichen Caroline Blank und Kathrin Grahl, die einen Handball-Lehrgang besuchen. Dann müssen andere in die Bresche springen, fordert Klinnert. Gegner Bardenberg kassierte am vergangenen Wochenende seine erste Niederlage, ist für den TVB aber eine richtig schwere Aufgabe.
Vorschau Landesliga Damen
Godesberger TV II CVJM Oberwiehl (So., 12:30 Uhr).
Vorschau Jugend Regionalliga
TuS Ferndorf VfL Gummersbach (So., 18:45 Uhr).