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Licht und Hoffnung

jl; 11. Jun 2010, 11:52 Uhr
Bild: privat --- von links: der Gründer des Hilfsprojekts, Humberto del Magro, Dieter Ströhmann, Rüdiger Gennies, die Mitarbeiterinnen des Hilfsprojekts Mechtild Everinghoff und Diana Herbsztein, die Spanischlehrer der Gesamtschule Reichshof, Christoph Mäueler und Stephan Demuth.
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Licht und Hoffnung

jl; 11. Jun 2010, 11:52 Uhr
Reichshof - Argentinische Delegation berichtete an der Gesamtschule Reichshof von einem Hilfsprojekt in der Stadt Garin.
Im Rahmen des Austauschs zwischen der Gesamtschule Reichshof und der St. Georges School, einer Schule in der Nähe der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires, fand die Vorstellung eines Hilfsprojekts statt. Begrüßt wurden der Gründer Humberto del Magro und seine Mitarbeiter von Bürgermeister Rüdiger Gennies sowie Schulleiter Dieter Ströhmann. Das Projekt „Luz – Esperanza – Pureza“ („Licht – Hoffnung – Reinheit“), kurz LEP, arbeitet in der kleinen Stadt Garin im Süden von Buenos Aires. Es richtet sich vor allem an Kinder, aber auch an erwachsene Bedürftige. In einem Arbeiterviertel mit hoher Abeitslosen- und Analphabetenrate ist das ehemalige Elternhaus von Delmagro nun zu einem Zentrum für Rechtsberatung, Nachhilfeunterricht, Alphabetisierungs- und Sprachkurse geworden. Die medizinische Arbeit erläuterte Diana Herbsztein, die vom samstäglichen Zahnarztbesuch ebenso berichtete wie von Krebsvorsorge.

Die Schüler der St. Georges School helfen wie alle Freiwilligen, auf die sich das Projekt neben Sponsoren alleine stützt, regelmäßig. Den fünf Schülern, die derzeit aus Argentinien zu Besuch an der Reichshofer Gesamtschule weilen,  waren die Bilder der Präsentation also bestens bekannt. Sie konnten bestätigen, was Spanisch-Lehrer Christoph Mäueler, Organisator des Austauschs und Übersetzer des Vortrags vom letzten Besuch, erinnerte: „Die Kinder sind bitter enttäuscht, wenn einmal eine Veranstaltung nicht stattfindet. Oft ist das LEP mit seinen Schul-, Sprach-, Kunst- und Computer-Kursen die einzige Zuflucht von häuslichem Elend.“ Erstaunlich ist auch das gewachsene Interesse der Jugendlichen gerade an Deutsch-Kursen.  Beeindruckend war für die Schüler insbesondere die Normalität, mit der Humanmedizin, Tierversorgung und Gartenbauunterricht eine Einheit bildeten, die den Menschen in Garin eine gesunde Lebensgrundlage schaffen soll.
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