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Rheinländer in der Schweiz ermordet – Täter gesucht

fn; 18. Feb 2010, 13:29 Uhr
Bilder: Polizei Aargau --- Karl-Paul Dittmann war auf seinen Reisen mit einem blauen Mercedes unterwegs.
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Rheinländer in der Schweiz ermordet – Täter gesucht

fn; 18. Feb 2010, 13:29 Uhr
Schweiz/Oberberg - In der Schweiz wurde die Leiche eines 63-jährigen Mannes aus Bergisch Gladbach gefunden - Polizei geht von Tötungsdelikt aus – Etwa 13.600 € Belohnung ausgesetzt.
Am 27. November 2009 haben Passanten den 63-jährigen Bergisch Gladbacher Karl-Paul Dittmann auf der Aarebrücke im aargauischen Koblenz (Schweiz) tot aufgefunden. Aufgrund der bisherigen Ermittlungen und dem Eregbnis der Obduktion, nach der Dittmann einer Schussverletzung erlegen war, geht die Kantonspolizei Aargau davon aus, dass der 63-Jährige einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist. Erkenntnisse über die Täterschaft, Motive oder die Tatwaffe liegen allerdings nicht vor. Genauso unklar ist, weshalb sich Dittmann in diesem Gebiet aufgehalten hatte.

Karl Dittmann war Frühpensionär und galt als Einzelgänger, der viel reiste. In den Monaten vor der Tat hielt er sich wiederholt im Raum Köln (Köln, Bergisch Gladbach, Overath, Gummersbach, Nümbrecht und Waldbröl), in den Niederlanden, in Süddeutschland sowie in der Schweiz auf. Dabei stieg der Rentner nachweislich immer wieder in Hotels im Grenzgebiet zwischen der Schweiz und Deutschland ab. Seine Reisen bestritt er mit einem blauen Mercedes Benz 190E (Baujahr 1992) mit dem deutschen Kennzeichen GL-A 5762.

Die Kantonspolizei Aargau bittet nun die Bevölkerung um Hinweise in Hinsicht auf den Grund des Aufenthalts Dittmanns in der Schweiz oder mögliche Begleiter, die auf seinen internationalen Touren Kontakt zu ihm hatten. Für Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen, ist eine Belohnung von insgesamt 20.000 Schweizer Franken (etwa 13.600 €) ausgesetzt. Hinweise werden vom Polizeikommando Aargau unter der Tel.: (0041) 62/ 8 35 81 81 oder vom Kriminalkommissariat in Köln, dass die Kollegen aus der Schweiz im Rahmen eines internationalen Rechtshilfeersuchens mit einer vierköpfigen Ermittlungsgruppe unterstützt, unter der Tel.: 0221/ 22 90 entgegen genommen.
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