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Soziale Kompetenz in 60 Stunden Ehrenamt gestärkt

mkj; 18. Sep 2009, 12:37 Uhr
Bild: Michael Kleinjung --- Als einzige Schule im Oberbergischen nahm die Gesamtschule Derschlag an dem Sozialprojekt 'SoKo' des DRK in Nordrhein Westfalen.
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Soziale Kompetenz in 60 Stunden Ehrenamt gestärkt

mkj; 18. Sep 2009, 12:37 Uhr
Gummersbach – Insgesamt 19 Schüler der Gesamtschule Derschlag wurden gestern für ihre freiwilligen Leistungen im Rahmen des Projekts „SoKo“ ausgezeichnet.
[Die Patinnen Gisela Zielonka Unger (re.) und Heike Bubolz überreichten den Jugendlichen ihre Urkunden.]

Gestern Mittag fand in der Gummersbacher Gesamtschule Derschlag die Zertifizierung von 19 Schülern aus den zehnten Klassen statt. Diese hatten die sich ehrenamtlich am Projekt "SoKo" des DRK  Landesverband Nordrhein beteiligt. "SoKo" bedeutet soziale Kompetenz in der Schule erlernen. Die Schüler haben unter der Schirmherrschaft des Deutschen Roten Kreuzes und der Betreuung der Patinnen Gisela Zielonka Unger und Heike Bubolz 60 Stunden ehrenamtliche Arbeit in Kindergärten, Altersheimen oder anderen sozialen Einrichtungen geleistet (OA berichtete) und bekamen dafür verdient eine Urkunde des DRK überreicht.

Lehrerin Steffi Molenveld hat mit Noyan Scheeren, der Projektleiterin aus dem DRK-Landesverband Nordrhein und den Patinnen, die Jugendliche motiviert und über ein Schuljahr lang betreut und begleitet. Schulleiter Michael Jäger war sichtlich stolz: „Diejenigen, die heute hier sind, haben großes Lob und Anerkennung verdient."


Rolf Braun, Geschäftsführer des DRK Oberbergisch, bedankte sich ebenfalls bei den Schülern für ihren herausragenden sozialen Beitrag und betonte, wie wertvoll ehrenamtliches Engagement bei den späteren Bewerbungen im Beruf sein kann.

[Schulleiter Michael Jäger war voll des Lobes für die Schüler, die die selbst gewählte Aufgabe trotz der schulischen Belastung für ein soziales Ziel umsetzen konnten.]

Insgesamt 5.400 Schüler aus 28 Schulen in NRW engagieren sich im sozialen Bereich oder in der Gemeinde mit ehrenamtlicher Arbeit über ein Schuljahr hinweg. Ehrenamtliche Schulpaten betreuen die Teilnehmer dabei im Rahmen des generationsübergreifenden Freiwilligendienstes. Ziel des Projektes ist es, dass junge Menschen von Älteren lernen und an ehrenamtliche Arbeiten herangeführt werden. Sie lernen Verantwortung zu tragen, sich durchzusetzen, werden sensibilisiert für die soziale Not ihrer Mitmenschen und bekommen dadurch ein Werte- und Demokratieverständnis vermittelt. Seit letztem Jahr erhält das DRK keine Fördermittel mehr vom Bund und finanziert das Projekt auf Wunsch der 28 teilnehmenden Schulen in ganz NRW aus eigenen Mitteln.

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