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Leserbrief zum Waldbröler Vieh- und Krammarkt

Leserbrief; 14. Oct 2013, 10:24 Uhr
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Leserbrief zum Waldbröler Vieh- und Krammarkt

Leserbrief; 14. Oct 2013, 10:24 Uhr
Waldbröl - Brahm Eilermann aus Reichshof wünscht sich eine sachliche Diskussion über die Notwendigkeit des Viehmarktes in Waldbröl.
Ehrlich gesagt hatte ich gedacht, dass die Wellen nach der PETA-Aktion etwas höher schlagen würden, aber zumindest scheint ja eine Diskussion angestoßen worden zu sein. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es infolge des PETA-Berichtes der Waldbröler Markt abgeschafft wird. Wenn aber Verstöße gegen den Tierschutz oder Ordnungswidrigkeiten festgestellt werden, dann muss diesen auch konsequent nachgegangen werden. Parken sie mal an einem Markttag ohne Parkschein...da klappt das mit dem Ahnden von Ordnungswidrigkeiten eigentlich recht zuverlässig.

Grundsätzlich erschließt sich mir nicht, warum man Tiere der Stresssituation eines Marktes aussetzen muss. Selbst wenn die Käfige eine Normgröße erfüllen, ob mit oder ohne Wasser/Futter/Schatten/Rückzugsmöglichkeit. Man sollte sich in einer ruhigen Minute mal ein paar Gedanken machen, ob der traditionelle Vieh- und Krammarkt in Waldbröl nicht auch ohne das liebe Vieh funktionieren kann. Ich denke das Angebot ist vielfältig genug, auch ohne die Ware Tier.

Zum Abschluss hätte ich da noch ein paar Fakten: Laut der letzten statistischen Erhebung aus 2006 sind gut acht bis zehn Prozent der Deutschen Vegetarier, also circa sechs bis acht Millionen Menschen, ob aus ethischen, religiösen, gesundheitlichen oder welchen Gründen auch immer. Nicht jeder Vegetarier ist ein Tierschützer und nicht jeder Tierschützer ist ein Vegetarier. Eine sachliche Diskussion wäre wohl wünschenswert.

Brahm Eilermann, Reichshof


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