HANDBALL

VfL Gummersbach und Akademieleiter Jörg Bohrmann gehen getrennte Wege

pn; 02.06.2026, 11:00 Uhr
Archivfoto: Be.A.Star-Productions --- Für Jörg Bohrmann ist nach sechs Jahren Schluss beim VfL Gummersbach.
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VfL Gummersbach und Akademieleiter Jörg Bohrmann gehen getrennte Wege

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pn; 02.06.2026, 11:00 Uhr
Gummersbach - Laut VfL-Geschäftsführer Christoph Schindler steht das aktuelle Konzept der Handballakademie auf dem Prüfstand - 'RPP - Ambulantes Therapie- und Reha-Zentrum' und AggerEnergie präsentieren die Berichterstattung über den VfL Gummersbach.

Der VfL Gummersbach will die Arbeit seiner Handballakademie neu überdenken. In einem ersten Zug gab der Verein heute die Trennung von Akademieleiter Jörg Bohrmann zum Ende der Saison bekannt. Für den 57-jährigen A-Lizenzinhaber, dessen Vertrag ausläuft, ist damit nach sechs Jahren beim oberbergischen Traditionsverein Schluss. Der Club spricht von einer einvernehmlichen Trennung.

 

„Die vergangenen sechs Jahre waren eine sehr schöne und spannende Zeit. Ich bin stolz ein Teil eines so großen Vereins gewesen zu sein. Nun ist der richtige Zeitpunkt gekommen, um neue Wege zu gehen und neue Impulse zu setzen“, sagt Bohrmann, der sich bei allen Mitarbeitern und Eltern für die gemeinsame Zeit bedankt.

 

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Diesen Dank entgegnet auch VfL-Geschäftsführer Christoph Schindler:Ich danke Jörg für seinen Einsatz und seine Arbeit in der Handballakademie. Jörg war viele Jahre beim VfL Gummersbach und hat immer alles für den Verein gegeben. Ich wünsche ihm für die weitere berufliche und persönliche Zukunft alles Gute.“

 

Für den VfL-Boss steht der nächste Schritt der VfL-Handballakademie an: Grundsätzlich muss man sagen, dass die Anforderungen in der Handballakademie deutlich größer geworden sind und das Konzept der Handballakademie grundsätzlich einmal neu und zeitgemäß überdacht werden muss.“ Das betreffe sowohl die Zusammenarbeit mit dem e.V., besonders im Kinderbereich, aber auch den Leistungsbereich und ganz speziell in der Anschlussförderung, wo wir mittlerweile nur noch in der fünften Liga spielen“, so Schindler.

 

Gummersbachs Reservemannschaft war nach der Umstellung auf das U20-Konzept vor zwei Jahren aus der 3. Liga in die Oberliga durchgereicht worden. Die A-Jugend schaffte in diesem Sommer erstmals wieder den Sprung in die Jugendbundesliga, verlor zuletzt mit Torhüter Tjorven Knackstedt aber ein Toptalent an Eintracht Hagen. Nach OA-Informationen sollen auch die beiden hochveranlagten Rückraumtalente Luka Kersten und Hector Gand Angebote anderer Handballakademien haben.

 

Laut Schindler nehme auch der Erfolg der Bundesligamannschaft Einfluss auf die Entwicklung der Handballakademie: Es wird immer schwieriger Toptalente in den Profibereich einzugliedern. Daher wird es in den nächsten Wochen intensive Gespräche mit allen Beteiligten geben, die mit Sicherheit auch die eine oder andere Veränderung mit sich bringen wird. Das alles passiert immer im Hinblick darauf, dass der Nachwuchshandball sowohl im Kinderhandball als auch im Leistungssport beim VfL Gummersbach die richtige Bedeutung bekommt. 

 

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