HANDBALL
Dem Meister klar unterlegen
Gummersbach – Der VfL Gummersbach verliert beim SC Magdeburg- 'RPP - Ambulantes Therapie- und Reha-Zentrum' und AggerEnergie präsentieren die Berichterstattung über den VfL Gummersbach.
Die Handballer des VfL Gummersbach haben am Abend auswärts beim SC Magdeburg in der mit 6.000 Zuschauern ausverkauften GETEC Arena verdient verloren. Die Mannschaft von Trainer Gudjon Valur Sigurdsson war dem amtierenden Deutschen Meister insgesamt klar unterlegen.
SC Magdeburg – VfL Gummersbach 37:28 (21:15).
Die von Verletzungen gebeutelten Hausherren erlebten in der Anfangsphase ein Wechselbad der Gefühle: Der langzeitverletzte Tim Hornke traf bei seinem Comeback zum 2:1, während am eigenen Torraum Oscar Bergendahl bei der vorangegangenen Aktion im Zweikampf mit Julian Köster unglücklich mit dem Fuß umknickte und verletzt liegenblieb. Erst nach einigen Minuten konnte der Schwede von der Platte gebracht werden und musste ins Krankenhaus.
Es entwickelte sich zunächst ein enges Spiel, in dem Magdeburg immer wieder vorlegte, der VfL aber erst einmal direkt die passende Antwort parat hatte - 5:5 nach sieben Minuten. Die nächsten vier Treffer gehörten dann allerdings dem SCM, der die Führung auf 9:5 ausbaute.
Nach zwei haarsträubenden Fehlpässen, die prompt zu zwei Gegentoren führten und in einem Fünf-Tore-Rückstand resultierten, rief Sigurdsson seine Mannschaft zur ersten Auszeit zusammen. Der erhoffte Wachrüttler blieb jedoch aus und der Meister schraubte weiter an der deutlichen Führung. Das 18:11 machte der SCM per Kempa-Trick, während der VfL in doppelter Unterzahl praktisch hilflos zusehen musste.
Nach dem Seitenwechsel verkürzte Gummersbach mehrfach auf vier Tore Rückstand, aber die Magdeburger ließen sich davon nicht aus der Ruhe bringen und brachten die Führung am Ende über die Zielline.
Mathis Häseler sagte nach dem Spiel am DYN-Mikrofon: "In der ersten Halbzeit haben wir zu viele Chancen vergeben und in der Abwehr zu viele Durchbrüche im Zentrum zugelassen. In die zweite Halbzeit kommen wir gut, scheitern am Ende aber wieder an uns selbst und der Chancenverwertung."
Magdeburg: Manuel Zehnder (12/2), Magnus Saugstrup, Albin Lagergren (je 5), Gisli Kristjansson (4), Tim Hornke (3), Matthias Musche, Tim Zechel, Antonio Serradulla Cuenca, Philipp Weber (je 2).
Gummersbach: Milos Vujovic (11/8), Mathis Häseler (6), Julian Köster (5), Teitur Einarsson, Miro Schluroff (je 3).
Spielfilm: 1. Hz 0:1, 1:1, 2:1, 5:5, 9:5, 14:9, 19:11, 21:15 2. Hz. 22:15, 25:21, 32:28, 37:28.
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