HANDBALL
Pabst bleibt Trainer in Hückeswagen, verliert aber seinen Leader
Hückeswagen – Der Verbandsligist setzt bei der Umsetzung seines Drei-Jahres-Plans weiter auf Trainer Markus Pabst – Kader bleibt weitgehend zusammen – Kooperation mit Gelpe/Strombach geplant.
Von Peter Notbohm
Markus Pabst (45) bleibt Trainer der Verbandsliga-Handballer des ATV Hückeswagen. Das gab der Verein am Mittwoch offiziell auf Nachfrage bekannt. „Wir verfolgen mit ihm einen Drei-Jahres-Plan, in dem er ein fester Bestandteil ist“, sagt der Sportliche Leiter der Hückeswagener Sebastian Mettler. Nach einigen Trainerwechseln in den vergangenen Jahren ist man im Kreisnorden bestrebt, wieder mehr Kontinuität auf der Trainerbank einkehren zu lassen. Obwohl Hückeswagen mit 8:26 als Tabellenzwölfter auch dieses Jahr in Abstiegsgefahr schwebt, sei man mit der Entwicklung insgesamt zufrieden, so Mettler: „Die Mannschaft ist gefestigt und es braucht einfach etwas Zeit, bis gewisse Abläufe greifen.“
Auch Pabst blickt optimistisch in die Zukunft und freut sich auf die weitere Zusammenarbeit: „Ich schätze es sehr, dass wir trotz der bisherigen Saison eine sehr konstruktive Arbeit haben. Hier wird eine klare Idee über drei Jahre verfolgt, die Mannschaft nach vorne zu bringen. Daran wird geglaubt und nicht nur auf die Ergebnisse geschaut.“ Personell wird es im Sommer kaum Änderungen geben. Der Kader bleibt weitgehend zusammen und wird auch kommende Saison im ATV-Trikot auflaufen. Nur Leader Paul Borisch (26) wird den Verein aus beruflichen Gründen verlassen. „Paul fühlt sich bei uns sehr wohl, kann den hohen Aufwand durch die lange Fahrtzeit zu seinem Wohnort aber nicht mehr leisten, wofür wir volles Verständnis haben“, sagt Mettler.
Künftig wollen die Hückeswagener enger mit dem HC Gelpe/Strombach zusammenarbeiten. Im Rahmen einer Kooperation sollen vereinzelte Jugendspieler des Regionalligisten die Möglichkeit erhalten, die ersten Schritte auf Verbandsebene in Hückeswagen zu machen. Zunächst erhält der A-Jugendliche Hendrik von Egen, der aus Hückeswagen stammt, ein Zweitspielrecht beim Verbandsligisten. Der Kontakt zwischen beiden Vereinen war durch Pabst entstanden, der bei Gelpe/Strombach als Athletiktrainer im Jugendbereich arbeitet.
Auch im Rahmen von Trainerfortbildungen wollen beide Vereine künftig zusammenarbeiten. „Es geht nicht nur darum, Spieler zu tauschen. Wir erhoffen uns dadurch auch qualitativ einen Schub in Hückeswagen zu bekommen und so Gelpe/Strombach künftig auch zuarbeiten zu können“, so Pabst. Auch Uli Pohl, 1. Vorsitzender des TV Strombach, ist überzeugt, dass es künftig ohne Kooperationen mit anderen Vereinen nicht gehen wird: „Das ist nicht unsere einzige Kooperation. Wir kooperieren auch mit dem TuS Ferndorf und dem VfL Gummersbach. Man muss heute über den Tellerrand hinausschauen. Gerade in Jugendbereich laufen uns die Kölner Vereine den Rang ab. Da können wir nur mithalten, wenn die oberbergischen Vereine zusammenarbeiten.“
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