Oberberg – Während Gummersbachs U17 II in Köln gewinnt, verliert eine dezimierte VfL-U15 beim BHC – Weibliche U19 der HSG Marienheide/Müllenbach weiterhin ungeschlagen. U19-Handballer der Löwen Oberberg verkaufen sich teuer.
Männliche U19-Oberliga
BTB Aachen - HBD Löwen Oberberg 36:33 (20:18).
Teuer verkauft haben sich die Löwen beim Tabellenführer aus der Kaiserstadt. BTB Aachen hatte sich eigentlich sportlich für die Regionalliga qualifiziert, muss aber aufgrund eines Formfehlers in einem Qualifikationsturnier nun in der Oberliga antreten. Nach einem schnellen 3:7-Rückstand legte das Team von Trainer Eldar Starcevic den Respekt vor dem starken Gegner ab und lag kurz vor der Pause sogar mit 18:17 (26.) in Führung. Danach blieben die Löwen aber zehn Minuten ohne Tor, sodass man in der 36. Minute beim 24:18 mit sechs Toren zurücklag.
Das Team blieb aber dran und konnte den Rückstand über 26:23 (42.) und 31:28 (51.) bis zum Ende konstant verkürzen, auch dank zahlreicher Paraden von Torhüter Felix Uebach. „Wir konnten der Wucht des Gegners im Eins-gegen-Eins letztlich zu wenig entgegensetzen“, sagte Trainer Eldar Starcevic nach dem Spiel. „Insgesamt haben wir aber gegen ein Topteam ein richtig gutes Spiel gemacht“.
HBD Löwen: Sverre Jürges (9), Milo Gießelmann (8/2), Niklas Lüders (6), Noah Schneider (5), Elijah Prystaw, Til Schmitz (je 2), Kevin Buchholz (1).
männliche U17-Regionalliga
JSG Handball Köln II – VfL Gummersbach II 22:29 (13:14).
Den zweiten Saisonsieg feierten Gummersbachs U17 II-Handballer am Samstag im Duell der beiden Reserveteams bei der JSG Handball Köln II. Die Gäste waren von Anfang an das bessere Team, verpassten es aber frühzeitig für klare Verhältnisse zu sorgen. „Wir sind wieder gut ins Spiel gestartet, haben es aber durch die fehlende Konsequenz im Torabschluss verpasst, uns frühzeitig deutlicher abzusetzen. Dadurch blieb das Spiel über weite Strecken eng und intensiv“, sah VfL-Trainer Janek Wolf zwar eine schnelle 5:2-Führung (7.) seiner Mannschaft, anschließend über 10:10 (20.) aber auch einen engen Spielverlauf bis zur Pause.
Nach dem Seitenwechsel setzten sich die Oberberger dann beim 17:21 (39.) erneut etwas ab. Köln kam zwar noch einmal zum 22:23-Anschlusstreffer (45.), in der Schlussphase gelang Gummersbach nun aber ein 6:0-Lauf zum 22:29-Endstand. „Zum Ende hin konnten wir uns vor allem durch eine Steigerung in der Defensive entscheidend absetzen und das Spiel für uns entscheiden“, freute sich Wolf über den Sieg, durch den die VfL-Reserve nach dem dritten Spieltag nun Dritter ist.
Gummersbach: Louis Ederer (5/2), Henrik Gahr, Toni Franz, Eric Rogner, Eduard-Alexandru Georgesu (je 4), Tom Müller (3), Lasse Schmidt (2), Julien Rinscheid, Lenn Fuchs, Simon Kipping (je 1).
männliche U15-Regionalliga
Bergischer HC – VfL Gummersbach 38:32 (22:16).
Gebeutelt durch Verletzungen und Krankheiten mussten Gummersbachs U15-Handballer mit dünnem Kader nach Solingen reisen. Trainer Hamdi Chouikha standen nur neun Feldspieler und ein Torhüter zur Verfügung. „Noch dazu hatten wir leider einen sehr schlechten Tag“, resümierte der VfL-Coach die 50 Minuten. Von Anfang an setzten die Gäste den ausgerufenen Matchplan, den Gegner frühzeitig zu attackieren und möglichst vom Tor wegzuhalten kaum um. Abwehrfehler und Zeitstrafen taten ihr Übriges. Dazu kamen auch offensiv einige technische Fehler und schlechte Abschlüsse. „Bei so einem Topspiel wirst du direkt dafür bestraft“, sah Chouikha eine schnelle 9:5-Führung (11.) der Gastgeber.
Über 16:10 (19.) ging es schließlich mit einem 22:16 für den BHC in die Kabinen. Dort verlangte der VfL-Coach eine kompaktere Abwehr, weniger Fehler in der Offensive und weniger Fokus auf den Schiedsrichter. Das setzten die jungen VfL-Nachwuchshandballer aber nur teilweise um. Zwar stand die Deckung nun besser, allerdings handelte man sich Zeitstrafen wegen Meckerns ein, sodass der BHC über 33:25 (41.) jederzeit seine Führung verwalten konnte. „Jetzt heißt es Kopf hoch, fleißig weiterarbeiten und es gegen Weiden kommende Woche besser machen“, so Chouikha.
Gummersbach: Carl Mischo (8/3), Paul Shitnikov (7), Maurice Kört (7/1), Mian Pennekamp, Jason Valur Gudjonsson (je 4), Leopold Fanger (2).
weibliche U19-Regionalliga
BTB Aachen – HSG Marienheide/Müllenbach 17:35 (7:20).
Auch nach dem dritten Spieltag bleiben die U19-Handballerinnen der HSG Marienheide/Müllenbach Tabellenführer der Regionalliga. Das Team von Michael Debus holte am Sonntag in Aachen den dritten Saisonsieg. Nach dem 35:17-Auswärtserfolg sprach Trainer Michael Debus erneut von „einer richtig starken Leistung“ seiner Mannschaft. Die Gäste waren von Beginn an hellwach und bauten ihren Vorsprung über 1:6 (7.) und 4:15 (20.) schnell aus.
Aus einer starken Defensive heraus fanden die Oberbergerinnen dabei immer wieder ins Tempospiel und ließen auch nach der Pause nicht locker. Über 9:29 (41.) und 14:32 (52.) ging es am Ende nur noch um die Höhe des Sieges. Ein Sonderlob verdiente sich Mira Lynn Nieborowski, die nicht nur zehn Tore erzielte, sondern auch mit starker Abwehrarbeit überzeugte. „Das war erneut eine richtig starke Leistung der gesamten Mannschaft – gemeinsam, konzentriert und mit viel Einsatz über 60 Minuten“, so Debus.
Marienheide/Müllenbach: Mira Lynn Nieborowski (10), Mia Klose (6), Marie Weingärtner, Elodie Hilbring (je 5), Tiara Siemerkus (5/1), Mia Klostermann (2), Enya Breier, Emma Geis (je 1).
weibliche U15-Regionalliga
SSV Nümbrecht – SV Heißen 32:24 (14:11).
Für Nümbrechts U15-Handballerinnen war es ein historischer Sieg. Das Team von Fabian Benger feierte nach der Auftaktniederlage in Königsdorf gleich im ersten Heimspiel der Saison den ersten Punktgewinn einer Nümbrechter Jugendmannschaft in der Regionalliga. „Mit diesem Sieg sind wir in der Nordrheinliga angekommen“, befand Co-Trainerin Silke Jung nach dem Match. Vor einer lautstarken Kulisse in der GWN-Arena begannen die Oberbergerinnen zunächst nervös und lagen mit 2:4 (4.) zurück. Doch mit zunehmender Dauer, einer hellwachen Defensive und angetrieben von einer starken Klara Bouillon gelang beim 8:7 (14.) die erste Führung. „Nachdem die erste Nervosität abgelegt war, kamen wir auch vorne zu unseren Chancen und Toren“, so Jung, deren Team über 14:9 (21.) mit einer Drei-Tore-Führung in die Pause ging.
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[Foto: privat.]
Nach dem Seitenwechsel drehte der SSV dann aber auf und setzte sich zügig zum 21:14 (33.) ab. Aus einer stabilen Abwehr heraus wurden offensiv immer wieder die Räume auf den Außenpositionen genutzt. Der Treffer von Emma Marie Rösner zum 28:18 (42.) ließ den Vorsprung zwischenzeitlich sogar zweistellig werden. „Der Sieg ist natürlich extrem wichtig für das Selbstbewusstsein unserer Mädels und gibt Rückenwind für die Herausforderungen in den kommenden Wochen. Die Atmosphäre in der GWN Arena war toll und es freut uns umso mehr, dass wir allen Spielerinnen vor dieser Kulisse Spielzeit geben konnten“, sagte Jung.
Nümbrecht: Klara Bouillon (13/2), Marlene Faulenbach (6), Mira Heß (5), Emma Marie Rösner (3), Ida Dietschi (2), Liana Deutsch, Marie Katrin Kämmerer, Mara Schmitz (je 1).
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