HANDBALL

Löwen siegen in einseitigem Derby

pn; 02.03.2026, 14:32 Uhr
HANDBALL

Löwen siegen in einseitigem Derby

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pn; 02.03.2026, 14:32 Uhr
Oberberg – In der U19-Regionalliga ist den Löwen nach dem Sieg bei Gelpe/Strombach die Vize-Meisterschaft kaum noch zu nehmen – Die U15 des HC verfällt nach einer Verletzung in eine elfminütige Schockstarre.

Regionalliga männliche B-Jugend

 

VfL Gummersbach II – HSG Siebengebirge-Thomasberg 28:20 (13:10).

 

Vierter Saisonsieg für Gummersbachs U17 II-Handballer in der Regionalliga Nordrhein. Im Kellerduell bezwang das Team von Joao Palma die HSG Siebengebirge-Thomasberg mit 28:20 und klettert dadurch am Gegner in der Tabelle vorbei auf Platz neun. „Heute bin ich nicht nur über das Resultat glücklich, sondern auch mit welcher Einstellung die Jungs agiert haben. Wir haben Handball gespielt. Das kann ein Zeichen sein, dass die Jungs künftig mehr in sich selbst vertrauen“, so Palma. Im Vergleich zur Niederlage in der Vorwoche habe sein Team deutlich effektiver und kontrollierter agiert, fand Palma.

 

Nur in der Anfangsphase wirkten die Gummersbacher noch ein wenig ängstlich, doch mit zunehmender Dauer kreierte man sich zunehmend bessere Situationen in Abwehr und Angriff. Dennoch dauerte es über 5:5 (11.) bis zum 10:10 (19.), ehe sich die Oberberger bis zur Pause noch einen kleinen Vorsprung erarbeiten konnten. Hellwach waren die Gastgeber dann im zweiten Durchgang, in den man mit einer kompakten Abwehr dominant startete. Über 17:11 (30.) und 25:16 (44.) ließ der Akademienachwuchs schließlich nichts mehr anbrennen.

 

Gummersbach II: Julius Leuenberg (11), Fabian Mands (7), Maurice Steffan (3/3), Elias Hötte, Ruben Viebahn (je 2), Alessio Gallina, Lasse Schmidt, Eduard-Alexandru Georgescu (je 1).

 

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HBD Löwen Oberberg - Bonner JSG II 27:31 (12:13).

 

HBD Löwen: Magnus Berscheid (12/4), Sverre Jürges (7/1), Eric Halding-Hoppenheit, Julien Rinscheid, Giulien Brogno (je 2), Daniel Fischer, Louis Möller (je 1).

 

Ergebnisse und Tabelle

 

Regionalliga männliche C-Jugend

 

HSG Siebengebirge-Thomasberg – VfL Gummersbach 38:31 (19:12).

 

Nichts war es für Gummersbachs U15 mit dem fünften Saisonsieg. Beim Tabellenvorletzten HSG Siebengebirge-Thomasberg unterlag die Mannschaft von Jörg Bohrmann klar mit 31:38 und verpasste es damit, den achten Tabellenplatz abzusichern. Der VfL-Coach war trotzdem nicht enttäuscht vom Auftritt seiner Mannschaft, denn kämpferisch konnte er seinen Spielern wenig vorhalten. „Wir haben leidenschaftlich gekämpft, haben defensiv aber nie Zugriff auf den Gegner bekommen und deshalb am Ende auch verdient verloren“, so Bohrmann.

 

Die Gummersbacher fanden nur schwer ins Spiel und scheiterten bereits in den Anfangsminuten mehrfach am Siebengebirgener Torhüter. Die Gastgeber zeigten sich deutlich effizienter und führten schnell mit 5:1 (7.). Über 8:6 (12.) und 15:9 (19.) lagen die Oberberger zur Pause bereits mit sieben Toren zurück. „Wir konnten den Gegner nie entscheidend stoppen“, analysierte Bohrmann, der zumindest mit der Offensivleistung seines Teams nach der Pause aber zufrieden war: „Das war eine sehr gute Leistung. Da sind wir als Mannschaft aufgetreten.“ Entscheidend verkürzen konnten die Gäste über 28:20 (33.) und 35:27 (45.) aber nie.

 

Gummersbach: Constantin Dohmen (8), Ben Kopp (4), Jason Valur Gudjonsson (4/1), Felix Röttgen, Theo Scheiwe, Erik Tebyl, Ton Franz (je 3), Maurice Kört, Alessandro Ricken, Max Möller (je 1).

 

Ergebnisse und Tabelle

 

 

Regionalliga weibliche A-Jugend

 

HC Gelpe/Strombach – HBD Löwen Oberberg 20:36 (10:17).

 

Das Lokalderby zwischen Gelpe/Strombach und den HBD Löwen Oberberg wurde schnell zur einseitigen Angelegenheit. Bei seiner Rückkehr auf die HC-Bank sah Gelpe/Strombachs Trainer Philipp-Jonas Wilhelm nur bis zum 2:3 (6.) eine ausgeglichene Partie, ehe die Löwen den Gegner mit ihrem gnadenlosen Tempohandball überliefen. Nach einem 7:0-Lauf war das Match beim 2:10 (14.) fast schon entschieden. Immer wieder bissen sich die Gastgeberinnen in der Löwen-Abwehr fest – es gab phasenweise kein Durchkommen, dazu erwischte Torhüterin Alessia Iedenak einen Sahnetag. Über 5:15 (23.) ging es schließlich mit einem 10:17-Rückstand aus HC-Sicht in die Pause.

 

Unmittelbar nach Wiederanpfiff ließen die Gäste erneut die Muskeln spielen und erhöhten zum 10:20 (32.). Gelpe/Strombach spielte nun einige Minuten lang mit, kassierte nach dem zwischenzeitlichen 17:27 (48.) aber doch noch eine 20:36-Packung. „Wir haben es dem Gegner in der ersten Halbzeit durch unsere hervorragend aufgestellte Abwehr sehr schwer gemacht, zum Torerfolg zu kommen. Gleichzeitig konnten wir dadurch viele Bälle erobern und leichte Tore machen. Lina Kuxdorf und Mia Schneider, die beide nach Krankheit und Verletzung zuletzt länger pausieren mussten, haben sich wieder sehr gut präsentiert. So können wir das realistische Ziel Vizemeisterschaft weiterhin in den Fokus nehmen“, meinte Löwen-Trainer Achim Eckstein nach dem Match.

 

Der Vorsprung auf den Dritten Solingen-Gräfrath beträgt bei vier ausstehenden Spielen fünf Punkte. Im Titelrennen müssen die Oberbergerinnen hingegen weiter auf einen Ausrutscher Aldekerks hoffen. Gelpe/Strombach sagte indessen die zweite Partie des Wochenendes ab. Am Sonntag hätte das Wilhelm-Team in Borken antreten sollen, gab die Punkte aber kampflos ab.

 

Gelpe/Strombach: Merle Schreibelmayer (9/2), Melina Özel, Ayleen Sudami, Anna Lichtinghagen (je 2), Tea Burazor (2/1), Maja Meric, Isa Sterzik, Greta Schmitz (je 1).

 

HBD Löwen: Jessy Kuxdorf, Lina Kuxdorf, Emma Brand, Trishika Ketheeswarathas (je 7), Sophie Selter (3), Melis Tokac (2), Sophie Angermann, Amelie Probst, Mia Schneider (je 1)

 

 

HSG Marienheide/Müllenbach – HSV Solingen-Gräfrath 25:25 (13:13).

 

Die Handballerinnen der HSG Marienheide/Müllenbach bleiben in eigener Halle eine Macht. Durch das 25:25-Remis gegen den Tabellennachbarn HSV Solingen-Gräfrath bleibt das Team von Michael Debus zum achten Mal in Folge ungeschlagen. Rechnet man die Spiele in der Frauen-Verbandsliga hinzu, beträgt die Serie sogar 16 ungeschlagene Heimauftritte. Der Start gegen die Klingenstädterinnen misslang zunächst aber völlig. 0:5 hieß es nach nicht einmal sechs Minuten, ehe die Oberbergerinnen nach einer HSV-Zeitstrafe ebenfalls ins Spiel fanden. Über 4:6 (11.) und 5:10 (17.) dauerte es aber bis zum 9:13 (25.), ehe man dank einer gesteigerten Aggressivität in der Abwehr noch zum 13:13-Ausgleich vor der Pause kam.

 

Auch nach dem Seitenwechsel lagen weiter meist die Gäste vorn. Marienheide/Müllenbach gelang beim 17:16 (41.) die einzige Führung. Über 18:19 (46.) drohte schließlich beim 20:23 (52.) trotz der 18 Paraden von Torhüterin Jule Steinbach doch die erste Heimniederlage der Saison. Die HSG-Handballerinnen behielten aber die Nerven, setzten mit einer Manndeckung alles auf eine Karte und kamen mit dem Abpfiff doch noch zum umjubelten Ausgleich durch Elodie Hilbring. „Das war eine unglaublich emotionale, harte und kräftezehrende Partie für beide Seiten, geprägt von großem gegenseitigem Respekt und fairem Spiel“, sprach Debus von „einem gefühlten Sieg“ und lobte den Kampfgeist seines Teams.

 

Marienheide/Müllenbach: Emily Hebekus (8/3), Hanna Ruhe, Elodie Hilbring, Mia Klose, Tiara Siemerkus, Enya Breier (je 3), Mira Lynn Nieborowski (2).

 

Ergebnisse und Tabelle

 

 

Regionalliga weibliche C-Jugend

 

SSG Wuppertal/HSV Wuppertal – HC Gelpe/Strombach 29:27 (15:12).

 

Im Saisonendspurt kassierten die U15-Handballerinnen des HC Gelpe/Strombach beim Tabellennachbarn SSG Wuppertal/HSV Wuppertal eine ärgerliche 27:29-Niederlage. Dabei konnten die Oberbergerinnen nie den frühen Ausfall von Spielmacherin Elly Kuba kompensieren. Die spielstarke 14-Jährige zog sich bereits nach wenigen Minuten eine Verletzung zu. Ihre Mitspielerinnen agierten fortan völlig von der Rolle und gerieten nach einer anfänglichen 4:3-Führung (5.) durch einen 0:9-Lauf mit 4:12 in Rückstand. Warum ihre Mannschaft derart „in Schockstarre“ verfiel, konnte sich Trainerin Anja Kuba nicht erklären, rüttelte ihr Team nun mit einer Auszeit aber wach. Schon beim 13:10 (20.) war man zumindest wieder in Schlagdistanz, auch weil Leonie Köhler nun klug Regie führte und Jana Weimann immer wieder von ihren Mitspielerinnen in Szene gesetzt wurde.

 

Auch im zweiten Durchgang zeigte Gelpe/Strombach großen Kampfgeist, Wuppertal agierte aber ebenfalls clever und hatte mit Lia Steinbrink (13 Tore) zudem eine überragende Werferin in seinen Reihen. Nur ein einziges Mal – beim 19:18 (37.) - gelang den Oberbergerinnen der Anschlusstreffer, nur wenig später lief man beim 26:22 (45.) aber bereits wieder einem Vier-Tore-Rückstand hinterher, den man in der Schlussphase nicht mehr aufgeholt bekam. „Wir haben heute keine kompakte Abwehr gestellt bekommen. Auf die zweite Hälfte kann man zwar aufbauen, aber eine Schwächephase von elf Minuten darf nicht sein. Damit gewinnt man so ein Spiel nicht“, so Kuba. 

 

Gelpe/Strombach: Jana Weimann (11), Leonie Köhler (9/1), Hannah Gumprecht (3), Pauline Krüger, Zoe Joos, Ida Hellmann, Elly Kuba (je 1).

 

Ergebnisse und Tabelle

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