Gummersbach – Trainer Caracoís Palma lobt Gummersbachs U19 für die „beste Saisonleitung“ -'RPP - Ambulantes Therapie- und Reha-Zentrum' und AggerEnergie präsentieren die Berichterstattung über den VfL Gummersbach.
Von Benjamin Maus
SC DHfK Leipzig – VfL Gummersbach 36:32 (14:13).
Die U19 des VfL Gummersbach hat auswärts beim ungeschlagenen Tabellenzweiten SC DHfK Leipzig eine in vielen Punkten gute Vorstellung abgeliefert. Trotz der schlussendlichen 32:36-Niederlage zeigte sich Trainer Joao Caracóis Palma höchst zufrieden: „Das Ergebnis ist ein bisschen enttäuschend, weil der Unterschied erst in den letzten drei Minuten entstanden ist. Wir haben gut mitgehalten und wirklich guten Handball gespielt!“ Besonders Julien Kuebler, Julian Schlecht und Cedric Hitscher zeigten sich in verbesserter Form und sorgten dafür, dass ihre Mannschaft eine über weiter Strecken ausgeglichene Partie gestaltete.
Nachdem sich bis zum 8:8 (15.) kein Team wirklich abgesetzt hatte, legten die Hausherren zunächst vor: Über 11:8 (20.) gelang es den Sachsen beim 13:9 (22.) erstmals deutlich in Führung zu gehen. Sicherlich ein Punkt im Matchplan von SC-Coach Mathias Albrecht, an dem er gerne schon die Entscheidung beigeführt hätte. Doch durch einen 4:0-Lauf, unter anderem mit zwei Hitscher-Toren, kam der VfL schnell wieder zum 14:13-Pausenstand heran. Caracóis Palma war einverstanden: „Wir wussten, was wir wann wollten und haben in der Deckung sehr kompakt gespielt.“
Der zweite Durchgang verlief nach einem ähnlichen Muster. Leipzig setzte sich auf 21:18 (40.) ab, die Gäste glichen postwendend zum 21:21 (43.) aus. Bis zum 30:30 (55.) gingen die Gummersbacher mehrfach durch Schlecht und Hector Gand in Führung, mussten aber stets den Ausgleich hinnehmen. Franz Stolle und Theo Förster setzten dann die entscheidenden Nadelstiche für die Gastgeber zum 36:32-Heimsieg, womit sie weiterhin den zweiten Tabellenplatz belegen. Die Oberberger fallen dagegen auf Rang acht zurück.
„Nachdem wir kurz vor Schluss zwei dumme Entscheidungen im Angriff getroffen haben, mussten wir in der Abwehr offensiver agieren. Das haben sie zur endgültigen Entscheidung ausgenutzt“, kommentierte Caracóis Palma die etwas hektische Schlussphase. Trotz der Niederlage war der Trainer „sehr, sehr stolz“ und stellte seiner Mannschaft ein gutes Zeugnis aus: „Wir haben bis zum Ende gekämpft. Um uns weiterzuentwickeln, müssen wir lange gegen solche Spitzenteams dranbleiben. Das war heute unsere beste Saisonleistung! Jetzt arbeiten wir weiter an uns, um noch besser zu werden.“
Gummersbach: Julien Kuebler (7), Julian Schlecht, Hector Gand (je 5), Cedric Hitscher (4), Maximilian Weinheimer (3), Tim Rath, Ben Graap (je 2), Felix Hein (2/1), Sky Rothe, Daniel Rumpel (je 1).
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