Gummersbach – Die U19 des VfL kassiert 41 Gegentore und ist dadurch beim Ligaauftakt chancenlos – 'RPP - Ambulantes Therapie- und Reha-Zentrum' und AggerEnergie präsentieren die Berichterstattung über den VfL Gummersbach.
HC Erlangen – VfL Gummersbach 41:30 (21:16).
Für die A-Jugendlichen des VfL Gummersbach brachte der Auftakt in die Bundesligasaison eine bittere Niederlage. Beim inzwischen renommierten Nachwuchs des HC Erlangen sah Trainer Joao Caracóis Palma wie seine Mannschaft zu keinem Zeitpunkt nah an einem Sieg war: „Das Ergebnis war deutlich. Der Hauptunterschied zwischen beiden Teams war aus meiner Sicht die Physis. Das hat bei uns zu einigen Fehlern geführt.“ Über 8:6 (10.) lag der VfL schnell mit 9:13 (17.) hinten. „Wir haben nervös begonnen, das hätte in den letzten Jahren in der zweiten Liga nicht so viel gekostet, aber in der Bundesliga ist das etwas anderes,“ beschrieb Caracóis Palma die Anfangsphase. Als das Spiel beim 20:13 (28.) bereits deutlicher in Richtung der Hausherren kippte, fingen sich die Gummersbacher nochmal und kamen durch einen Last-Minute-Treffer von Cedric Hitscher noch zum 21:16-Halbzeitstand heran.
Im zweiten Durchgang folge dann die beste Phase der Gäste. Ben Graap und Hector Gand verkürzten zum 24:22 (38.), sodass sich die HCE-Bank gezwungen sah, eine Auszeit zu nehmen. Wieder auf den Plan besonnen, spielten die Bayern dann ihre ganze Klasse aus. Vom 25:23 (40.) bis zum 32:23 (47.) halfen auch zwei Caracóis Palma-Auszeiten nicht dabei, den Erlanger Lauf zu stoppen. Als Felix Hein seine Mannschaft beim 32:24 (48.) nach acht torlosen Minuten erlöste, war die Messe bereits gelesen, wie auch der Übungsleiter einräumte: „Als wir auf zwei Tore herangekommen sind, haben wir es nicht geschafft auszugleichen. Wir sind ein bisschen zusammengebrochen und das hat Erlangen bestraft.“
Alles, was danach folgte, war ein lockeres Runterspielen des Sieges durch die Gastgeber, die schlussendlich mit 41:30 siegten. Trotz der klaren Niederlage weiß Caracóis Palma, dass noch mehr Potential in seinem Team steckt: „Wir können es besser! Unsere Abwehr war nicht die Beste und zu Beginn der zweiten Halbzeit nur kurz an ihrem Limit.“ Nächste Woche steht in Gummersbach das erste Heimspiel gegen die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen an.
Gummersbach: Hector Gand (7), Mats Weber (4), Felix Hein (4/4), Julien Kuebler, Sky Rote, Benn Graap (je 3), Tim Rath (2), Cedric Hitscher, Julian Schlecht, Daniel Rumpel, Jakob Patzelt (je 1).
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