HANDBALL

Gummersbach geht im Spitzenspiel die Puste aus

bm; 18.10.2026, 14:30 Uhr
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Gummersbach geht im Spitzenspiel die Puste aus

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bm; 18.10.2026, 14:30 Uhr
Gummersbach – In Dormagen muss die U17 des VfL Gummersbach im Mittelrheinderby eine klare Niederlage hinnehmen - 'RPP - Ambulantes Therapie- und Reha-Zentrum' und AggerEnergie präsentieren die Berichterstattung über den VfL Gummersbach.

Von Benjamin Maus

 

TSV Bayer Dormagen - VfL Gummersbach 37:28 (18:18).

 

Schon vor der Partie der beiden Erstplatzierten in der Jugendbundesliga hatte Maciej Dmytruszinski besonders vor einer Person gewarnt: TSV-Kreisspieler Kuno Ilper. Der Jugendnationalspieler bestätigte diese Vorahnung im Mittelrheinderby zwischen dem VfL Gummersbach und dem TSV Bayer Dormagen. Mit seinen insgesamt 17 Toren war er mitentscheidend für einen deutlichen Sieg seiner Mannschaft gegen den bisherigen Tabellenführer. Besonders bitter für die Gäste war der Spielverlauf. Nach ausgeglichener erster Hälfte brachen sie im zweiten Durchgang völlig ein.

 

Die erste Halbzeit war ein offener Schlagabtausch mit vielen schnellen Aktionen und einer hohen Anzahl an Toren. Trotz einer anfänglichen 5:2-Führung (7.) mussten die Gummersbacher zügig den 6:6-Ausgleich (10.) hinnehmen. Ab diesem Moment setzte sich kein Team mehr ab und über 13:13 (22.) und 16:16 (26.) stand zur Pause ein gerechtes 18:18 auf der Anzeigetafel. „Ich denke, dass unser Matchplan in der ersten Halbzeit eigentlich sehr gut funktioniert hat. Wir standen in der Abwehr kompakt“, lobte Dmytruszinski sein Team. Bitter war die letzte Aktion vor dem Pausenpfiff: Tom Loosen, bis dahin siebenfacher Torschütze, sah nach einem harten Foul die Rote Karte.

 

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Ein Verlust, der nicht zu kompensieren war, wie sich in der zweiten Hälfte herausstellte. Da auch Abwehrchef Julius Leuenberg und der im bisherigen Saisonverlauf beste Torschütze Gen Arima auf Rechtsaußen fehlten, hatte Dmytruszinski nur noch wenige Wechseloptionen: „Für uns war dieser Ausfall besonders bitter.“ Bis zum knappen 25:24 (44.) hielten die verbleibenden Oberberger noch dagegen, bevor sich die Stärke der Gastgeber vollends entfaltete. Zwischen den beiden Dmytruszynski-Auszeiten in der 45. und 53. Spielminute legte die Dormagener mit einem 5:1-Lauf den Grundstein für den Schlussendlich deutlichen 37:28-Sieg. Besonders Ilper, gegen den die ersatzgeschwächte VfL-Deckung kein Mittel mehr fand, ließ dabei seine Klasse ein ums andere Mal aufblitzen.

 

„In der Schlussphase haben wir dann leider komplett den Faden verloren. Mit zunehmender Spieldauer hat man gemerkt, dass unsere Kräfte langsam am Limit waren“, kommentierte Dmytruszynski die einseitige Schlussphase. Dennoch machte er seinen Spielern mit Blick auf den anstehenden Rückrundenauftakt bei TuSEM Essen Mut: „Natürlich ist das eine bittere Niederlage, aber wir müssen das jetzt akzeptieren, das Spiel analysieren und schnell nach vorne schauen. Trotzdem kann ich den Jungs keinen großen Vorwurf machen. Sie haben bis zum Schluss gekämpft.“

 

Gummersbach: Tom Loosen (7), Finn Weber (6/2), Szymon Zelezny (6), Kasper Dmytruszynski (4), Simon Klein (2), Ruben Viebahn, Timon Scheithauer, Elias Hötte (je 1).

 

Ergebnisse und Tabelle

 

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