HANDBALL
HC-Handballerinnen gewinnen das letzte Saisonspiel
Oberberg – In der männlichen U15-Regionalliga schnuppert Gummersbach phasenweise an einer Überraschung – In der weiblichen U19-Regionalliga stehen die Löwen nach einem Arbeitssieg vor der Vizemeisterschaft - Jule Steinbach mit 29 Paraden bei HSG-Sieg.
Regionalliga männliche B-Jugend
Eagles Niederrhein – VfL Gummersbach II 29:18 (14:7).
Eine klare Niederlage kassierte Gummersbachs U17 II beim Tabellenzweiten Eagles Niederrhein, der damit seine Chancen auf die Meisterschaft der Regionalliga wahrte. In Duisburg gelang es den Oberbergern nur die ersten zehn Minuten ausgeglichen zu gestalten. Nach dem 5:5 (11.) zogen die Eagles über 8:5 (14.) trotz einer Gummersbacher Auszeit auf 14:7 davon. „Wir haben viele technische Fehler gemacht und den Eagles damit erlaubt, mit Gegenstößen zu antworten, weil wir auch Probleme im Rückzugsverhalten hatten“, analysierte Trainer Joao Palma die ersten 25 Minuten.
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Auch nach dem Seitenwechsel waren die Gastgeber zunächst das bessere Team und bauten den Vorsprung zum 23:12 (40.) aus. Zwar verkürzte der VfL-Nachwuchs noch einmal auf neun Tore, „aber am Ende war das nicht unser bester Tag“, so Palma, der viele U15-Spieler in seinem Kader hatte. Schon am Mittwoch (19 Uhr) steht das nächste Spiel für Gummersbach II an. Dann kommt mit der Bonner JSG II ein Tabellennachbar zum Nachholspiel in die SCHWALBE arena. „Bis dahin müssen wir uns zunächst erholen, dann weiter arbeiten und weiter kämpfen“, so Palma.
Gummersbach II: Julius Leuenberg (7), Ruben Viebahn (4), Maurice Steffan (3/3), Alessio Gallina, Moritz Frebel, Fabian Mands, Eduard-Alexandru Georgescu (je 1).
TSV Bayer Dormagen II – HBD Löwen Oberberg 28:28 (15:14).
HBD Löwen: Julien Rinscheid (6), Magnus Berscheid (6/2), Sverre Jürges (5), Eric Halding-Hoppenheit, Giulien Brogno (je 3), Jannis Klusmann, Jonathan Schladitz (je 2), Louis Möller (1).
Regionalliga männliche C-Jugend
VfL Gummersbach – TSV Bayer Dormagen 19:28 (8:13).
Nach einer Viertelstunde drohte Gummersbachs U15 im Mittelrheinderby gegen den Tabellenführer Bayer Dormagen bereits ein Debakel. 2:10 (16.) hieß nach einem schwachen Start, bei dem man zahlreiche freie Würfe nicht verwerten konnte. Doch nach einem Doppelschlag von Constantin Dohmen fanden die Oberberger zunehmend besser ins Spiel, verkürzten zwischenzeitlich sogar zum 8:11 (22.), lagen zur Pause aber auch mit fünf Toren zurück.
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Auch nach dem Seitenwechsel setzte sich die Gummersbacher Aufholjagd zunächst fort. Per Siebenmeter erzielte Kimon Anthimou den 14:15-Anschlusstreffer (32.). Nach einer Auszeit zog das Bayer-Team das Tempo aber wieder an. Gummersbach erlaubte sich nun abermals einige Fahrkarten, sodass das Ergebnis über 14:19 (35.) bis zum 19:28-Endstand doch noch deutlich ausfiel. Trainer Jörg Bohrmann war trotzdem nicht unzufrieden: „Wir hatten gegen den Tabellenführer viele richtig gute Phasen. Mit ein bisschen weniger technischen Fehlern oder dem ein oder anderen verwerteten freien Ball wäre mehr drin gewesen. Insgesamt haben die Jungs das aber gut gemacht.“
Gummersbach: Lenn Fuchs (4), Kimon Anthimou (4/3), Erik Tebyl (3), Alessandro Ricken, Constantin Dohmen, Max Möller (je 2), Toni Franz, Louis Ederer (je 1).
Regionalliga weibliche A-Jugend
BTB Aachen – HC Gelpe/Strombach 24:39 (10:18).
Nach dem ungefährdeten 36:19-Hinspielerfolg haben die U19-Handballerinnen des HC Gelpe/Strombach auch das Rückspiel in Aachen souverän gewonnen. David Hoffmann, der erneut Philipp-Jonas Wilhelm auf der Bank vertrat, sprach anschließend von einem rundum gelungenen Auftritt und einer starken Deckungsleistung seiner Mannschaft. Nach einem anfänglichen Abtasten bis zum 5:5 (9.) setzten sich die Oberbergerinnen über 5:10 (15.) und 9:13 (22.) bis zum 10:18-Pausenstand ab. „Auch offensiv haben wir das bis dahin ordentlich gemacht“, fand Hoffmann.
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Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Oberbergerinnen weiter den Druck und konnten dabei munter durchwechseln, ohne an ihrer Überlegenheit einzubüßen. 13:26 (41.) und 17:35 (52.) waren die weiteren Zwischenstände, ehe Aachen in der Schlussphase zumindest noch ein wenig Ergebniskosmetik betrieb. „Für uns war das ein sehr gelungener Nachmittag“, freute sich Hoffmann, der ausnahmsweise auch ein Extralob verteilte: „Eigentlich ist Handball ein Mannschaftssport, aber wenn eine Torhüterin es schafft, sieben Siebenmeter zu parieren, verdient das einfach ein Sonderlob.“ Nur viermal musste Leonie Pütz bei Strafwürfen hinter sich greifen.
Gelpe/Strombach: Merle Schreibelmayer (15/3), Ayleen Sudami (8), Tea Burazor (7), Anna Lichtinghagen (4), Maja Meric (3), Isa Sterzik, Melina Özel (je 1).
HBD Löwen Oberberg – TV Borken 32:29 (19:15).
Die Vizemeisterschaft ist den HBD Löwen Oberberg kaum noch zu nehmen. Gegen den TV Borken baute das Team von Achim Eckstein die eigene Siegesserie in heimischer Halle weiter aus. Das Match gegen den Tabellensiebten fiel allerdings in die Kategorie Arbeitssieg. Mit 5:2 (7.) startete man standesgemäß in die Partie, bevor sich in der Abwehr einige Unsicherheiten einschlichen, die sich auch auf die Angriffsleistung auswirkten. So kamen die Gäste über 8:6 (16.) immer besser ins Spiel und erzielten beim 12:12 (24.) zwischenzeitlich den Ausgleich. Dies ließen die Oberbergerinnen jedoch nicht so ohne Weiteres auf sich sitzen, konterten ihrerseits und stellten über 16:14 (27.) einen dann doch relativ beruhigenden 19:15-Pausenstand her.
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Zu Beginn der zweiten Halbzeit nutzten die Löwinnen ihr Momentum und erhöhten auf 24:18 (38.). Auch wenn man den Gegner nun grundsätzlich im Griff hatte, musste man der Doppelbelastung vom Wochenende und dem verletzungsbedingt kleinen Kader in der Folge noch Tribut zollen, denn Borken gab keineswegs auf und robbte sich Tor um Tor über 29:24 (49.) und 30:28 (56.) heran. Die Löwen schaukelten die Führung aber über die Zeit.
„Das war diesmal der klassische Arbeitssieg, aber zwei Punkte sind dann unterm Strich auch zwei Punkte. Wir wussten, dass wir heute viel Geduld brauchten, denn Borken ist besser als der Tabellenplatz, auf dem sie stehen. Kämpferisch war das heute ein gelungener Auftritt und kann uns im Hinblick auf das Lokalderby gegen Marienheide/Müllenbach am Mittwoch noch gut von Nutzen sein.“ Indessen steht Aldekerk vor der Nordrheinmeisterschaft. Der Tabellenführer bezwang auch Düsseldorf und hat am letzten Spieltag mit dem sieglosen Schlusslicht Wald-Merscheid eine Pflichtaufgabe vor der Brust.
HBD Löwen: Jessy Kuxdorf (8/2), Lina Kuxdorf (7/2), Sophie Selter (7), Emma Brand (6), Trishika Ketheeswarathas (2), Amelie Probst, Mia Schneider (je 1).
Wald-Merscheider TV – HSG Marienheide/Müllenbach 19:38 (8:18).
Mit kleinem Kader mussten die Oberbergerinnen zum Tabellenletzten nach Solingen reisen. Nach drei Ausfällen standen Trainer Michael Debus nur acht Spielerinnen zur Verfügung. Trotzdem gestalteten die Oberbergerinnen das Match souverän. Im Hinblick auf die kommenden schweren Aufgaben wollten die Gäste aber nicht nur mit den eigenen Kräften haushalten, sondern auch ein wenig experimentieren. Außenspielerin Joline Debus übernahm mit Unterstützung von Mia Klose die Spielmacherrolle.
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Elodie Hilbring mit 13 und Tiara Siemerkus mit zehn Toren waren die überragenden Werferinnen. So lagen die Gäste in der 28. Minute mit zehn und in der 44. Minute mit 20 Treffern in Front. 29 Paraden von Jule Steinbach taten ihr Übriges dazu. „Ohne Überheblichkeit, etwas müde, aber effektiv wurde von den Mädels der Sieg eingefahren. Wir konnten zwischendurch das 7 gegen6 üben, viele Tempogegenstöße laufen und ein paar Abwehrumstellungen ausprobieren. Die Fehler- und Fehlwurfquote war etwas zu hoch, aber an diesem Abend völlig in Ordnung", meinte Trainer Debus. Bei Marienheide/Müllenbach hofft man, dass sich Marie Weingärtner nicht schwerer verletzt hat, damit am Mittwochabend im Lokalderby der komplette Kader zur Verfügung steht.
Marienheide/Müllenbach: Elodie Hilbring (13), Tiara Siemerkus (10/1), Mia Klose (7), Mira Lynn Nieborowski (3), Marie Weingärtner (2), Joline Debus (2/1).
Regionalliga weibliche C-Jugend
HC Gelpe/Strombach – TV Korschenbroich 32:20 (18:9).
Der 32:20-Heimsieg gegen den TV Korschenbroich war nicht nur das letzte Heimspiel der Saison für die U15-Handballerinnen des HC Gelpe/Strombach, sondern gleichzeitig auch das letzte Saisonspiel, da man das Auswärtsspiel in St.Tönis kommendes Wochenende bereits abgesagt hat. Die HC-Handballerinnen beenden die Saison damit mit 12:24 Punkten als Tabellensechster oder -siebter – in Abhängigkeit vom letzten Spieltag. Trainerin Anja Kuba war nach dem Spiel sehr zufrieden mit dem Auftritt ihrer Mannschaft: „Das war ein durchweg richtig gutes Spiel der Mädels.“
Nach einem anfänglichen 6:2 (9.) kamen die Gäste zwar noch einmal auf 7:6 (14.) heran, anschließend zündeten die Oberbergerinnen aber den Turbo und setzten sich über 14:8 (21.) bis zum 18:9-Pausenstand vorentscheidend ab. Auch nach dem Seitenwechsel ließen die Gastgeberinnen nur wenig zu und bauten ihren Vorsprung dank einer kompakten Defensive über 26:14 (42.) peu à peu aus. Kuba konnte kräftig durchwechseln, ohne einen Qualitätsverlust zu sehen. „Wir haben als Team völlig überzeugt“, so die HC-Trainerin.
Gelpe/Strombach: Leonie Köhler, Jana Weimann (je 7), Lola Murfuni (7/2), Hannah Gumprecht, Ida Hellmann (je 3), Elly Kuba (3/1), Zoe Joos, Antonia Mücher (je 1).
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