HANDBALL
Oberwiehls Plan: Geislar-Oberkassel mit den eigenen Waffen schlagen
Oberberg - Der CVJM empfängt das nächste Topteam in Wiehl - Wahlscheid will im Aufsteigerduell endlich punkten - Hückeswagen fährt als krasser Außenseiter zur HSG Rösrath/Forsbach.
HSG Rösrath/Forsbach – ATV Hückeswagen (Samstag, 19:30 Uhr).
Es fehlt: Hendrik von Egen (Schulterverletzung).
Einsatz fraglich: Tobias Bonekämper (Kniebeschwerden), Sven Schirrmacher (krank)
Eine denkbar undankbare Aufgabe wartet auf die Verbandsliga-Handballer des ATV Hückeswagen nach der Herbstpause. Das Team von Spielertrainer Lucas Frischmuth muss zum Topteam HSG Rösrath/Forsbach. In der Tabelle trennen beide Teams derzeit zwar nur vier Plätze, die Rösrath/Forsbacher gehören nach fünf Spieltagen aber zur großen Verfolgergruppe des ungeschlagenen Tabellenführers HSG Refrath/Hand II. Als Tabellensechster hat das Team von Dennis Weber derzeit 7:3 Punkte und wurde im Sommer als großer Titelfavorit gehandelt.
Das Hückeswagener Team orientiert sich mit 3:5 Punkten dagegen eher Richtung Abstiegskampf und hat die Herbstpause durchtrainiert. Gearbeitet wurde insbesondere am Tempospiel und dem Entscheidungsverhalten in Drucksituationen. Frischmuth sieht die Aufgabe in Forsbach realistisch: „Abschenken werden wir das Spiel nicht, aber wir treffen hier auf ein absolutes Topteam der Liga, das auf allen Positionen doppelt gut besetzt ist. Da müssen wir schon alles gegen, um überhaupt eine Chance auf Punkte zu haben.“ (pn)
CVJM Oberwiehl – HSG Geislar-Oberlassel (Samstag, 20 Uhr, Sporthalle Wiehl).
Es fehlt: Lukas Kirchner (Urlaub).
Der nächste Härtetest für die CVJM-Handballer: Nachdem man von den Verbandsliga-Spitzenteams bereits mit dem TV Jahn Wahn (20:29) sowie der hochgehandelten HSG Rösrath/Forsbach (25:32) die Klingen gekreuzt hat, wartet nun der nächste Lackmus-Test auf die Spieler von Trainer Christian Schüttenhelm. Zu Gast wird am Samstagabend nämlich die Handballspielgemeinschaft Geislar in der Sporthalle des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums sein. Ein Team, das an den bisherigen fünf Spieltagen nur einmal, und dies denkbar knapp bei der HSG Rösrath-Forsbach, den Kürzeren zog (29:30).
Ansonsten ist bei der Verbandsligakonkurrenz vor allem die Geislarer Offensive gefürchtet. Kein Wunder, dass Schüttenhelm vor allem das HSG-Konterspiel unterbinden will. In erster Linie gelte es deshalb, im Angriff kontrolliert und effektiv zu agieren, um den Gegenstoßspezialisten vom Rhein möglichst wenige Gelegenheiten zu geben, ihre geliebten erste und zweite Wellen aufs Parkett zu bringen. Auf der Gegenseite plant man, den Favoriten mit den eigenen Waffen schlagen. Im Klartext: Mit einer guten Abwehr will man viele Ballgewinne generieren, um dann blitzschnell zu kontern und zu einfachen Toren zu kommen.
Ein wichtiger Faktor für den Ausgang des Vergleichs dürfte indes auch die Frage sein, welche der beiden Mannschaften das Torhüterduell gewinnt. Lukas Kirchner kann dieser X-Faktor indes nicht sein, denn der CVJM-Keeper ist zurzeit im Urlaub. Aber auch so glaubt Christian Schüttenhelm: "Wenn mein Team die geplanten taktischen Maßnahmen umsetzen kann, sehe ich gute Chancen zu gewinnen." (uk)
TSV Bonn rrh. III – TV Wahlscheid (Sonntag, 15:45 Uhr).
Es fehlen: Mikka Fischer, Johannes Schorn (beide Verletzung).
Das nächste richtungsweisende Spiel wartet auf die Wahlscheider Wölfe am Sonntag in Bonn. Nachdem das Team von Daniel Rodriguez vor der Herbstpause im Duell der Punktlosen bei BTB Aachen III eine ärgerliche 22:24-Niederlage kassierte und auf einen Abstiegsplatz abgerutscht ist, wartet nun der Mitaufsteiger aus Bonn. „Irgendwann müssen wir anfangen zu punkten“, sagt der TVW-Coach und spricht in der ehemaligen Hauptstadt von „einem 50:50-Spiel“. Das Team von Trainer Oliver Funder startete mit 2:8 Punkten in die Saison und holte den einzigen Sieg beim 27:21-Erfolg gegen Hückeswagen.
Rodriguez hat sich die knappe 24:28-Niederlage im Nachholspiel bei Tabellenführer Refrath/Hand II vergangene Woche angeschaut. Dabei hat er ein Team gesehen, „das etwas stärker als Aachen besetzt ist“. Das TSV-Team entwickle vor allem über die Mitte Gefahr. Bester Werfer im ausgeglichen besetzen Kader ist bislang Lucas Ufer mit 18 Toren. „Bei uns muss jetzt ein Lernprozess eintreten. Wir müssen aus unseren Fehlern lernen, müssen disziplinierter als in Aachen agieren, uns bessere Lösungen erarbeiten und vor allem mehr ins Tempo kommen, sonst wird es auch in Bonn schwierig für uns“, sagt Rodriguez. (pn)
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