HANDBALL

Nümbrecht II erarbeitet sich gute Ausgangsposition fürs Relegationsrückspiel

bm; 07.06.2026, 18:15 Uhr
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Nümbrecht II erarbeitet sich gute Ausgangsposition fürs Relegationsrückspiel

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bm; 07.06.2026, 18:15 Uhr
Nümbrecht - In Lintfort erkämpfen sich die Südkreisler ein Remis und können den Klassenerhalt kommende Woche in der GWN-Arena perfekt machen.

Von Benjamin Maus

 

TuS Lintfort - SSV Nümbrecht Handball II 24:24 (12:14)

 

Unentschieden zur Halbzeit der Abstiegsrelegation: Die Verbandsliga-Männer des SSV Nümbrecht II haben sich im ersten Duell mit dem TuS Lintfort einen wichtigen Auswärtspunkt gesichert. Dabei trotzte die Mannschaft um Trainer Patrick Seebaum der schwierigen Kadersituation und lieferte nahe der niederländischen Grenze eine solide Leistung ab. Der SSV-Coach war mit dem Ergebnis zufrieden: „Summasumarum haben wir uns eine gute Ausgangsposition erspielt, obwohl im Endeffekt ein bisschen mehr drin gewesen wäre. Leider haben wir zu Beginn der zweiten Halbzeit ein paar Fehler gemacht.“

 

Die Zuschauer in der gut gefüllten Sporthalle an der Eyler Straße sahen in der ersten Halbzeit ein ausgeglichenes Spiel bis zum 10:10 (17.). Danach begann der SSV sich leicht abzusetzen. Als beim 12:14 (27.) auch noch TuS-Spieler Tim Wolf die Rote Karte sah, schien das Pendel endgültig zu Gunsten der Gäste auszuschlagen. Doch die Lintforter hatten sich noch nicht aufgegeben und legten einen starken Lauf zum 18:16 (40.) hin. Nach einer Seebaum-Auszeit und der Hereinnahme von Leo Lesser im Gästetor schlossen die Nümbrechter wieder auf.

 

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Über 20:20 (47.) und 22:22 (55.) setzte sich kein Team mehr ab, sodass die Partie mit einem leistungsgerechten 24:24-Unentschieden endete. In der letzten Minute hatte Lesser einen freien Wurf vom Kreis pariert und Alexander Seinsche erzielte in Unterzahl noch den Ausgleich. „Wir haben offensiv kein gutes Spiel gemacht, zu viele Fehler und zu viele Fehlwürfe. Es war ein Kampf- und Krampfspiel, wie man auch am Ergebnis sieht. Wir haben das Rückspiel zuhause und sind dann auch mit der vollen Kapelle“, blickte Seebaum auf das alles entscheidende Aufeinandertreffen in einer Woche.

 

Zuvor hatte er aber auch noch lobende Worte für seine Spieler parat: „Leo Lesser hatte einige Paraden, unter anderem zwei Siebenmeter und hat uns damit im Spiel gehalten. Auch Stephan Bitzer und Justus Stein haben auf Außen einen guten Job gemacht. Das hat uns Entlastung gebracht.“

 

Nümbrecht II: Mats Weber (7/3), Lennart Last, Stephan Bitzer, Justus Stein (je 3), Markus Schwemke, Alexander Seinsche (je 2), Alexander Orth, Leon Ernst, Felix Boers, Hendrik Willkens (je 1).

 

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