HANDBALL

Einfache Rechnung: Mit einem Sieg rettet Nümbrecht II die Klasse

bm, pn, thg; 14.05.2026, 09:00 Uhr
Foto: Thomas Wirczikowski ---- Die Handballer des SSV Nümbrecht II können mit einem Sieg gegen Unitas Haan III den Klassenerhalt aus eigener Kraft schaffen.
HANDBALL

Einfache Rechnung: Mit einem Sieg rettet Nümbrecht II die Klasse

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bm, pn, thg; 14.05.2026, 09:00 Uhr
Oberberg - Oberliga: Gelpe/Strombach II gibt im letzten Spiel der Saison der Jugend eine Chance - Verbandsliga: Die SSV-Reserve will im Fernduell mit Monheim selbst für Fakten schaffen - Hückeswagen und Oberwiehl wollen sich vernünftig von den eigenen Fans verabschieden.

Vorschau Oberliga Männer

 

TV Birkesdorf – HC Gelpe/Strombach II (Samstag, 17:45 Uhr).

 

Hinspiel: 34:35.

 

Es fehlen: Marius Euteneuer (Verletzung), Patrick Martel (privat verhindert).

 

Einsatz fraglich: Mats Liebe (Verletzung), Julian Kolken (beruflich verhindert).

 

Am Samstag endet auch für den zweiten oberbergischen Handball-Oberligisten die Saison. Nachdem die HBD Löwen Oberberg bereits am vergangenen Wochenende ihr letztes Spiel absolviert haben, muss der HC Gelpe/Strombach II am letzten Spieltag zum TV Birkesdorf. Sportlich geht es für das Team von Ilja Schattner nach dem vorzeitigen Klassenerhalt um nichts mehr. Die Oberberger könnten mit einem Sieg in der Abschlusstabelle aber noch bis auf Platz neun klettern. Allerdings fährt die HC-Reserve als klarer Außenseiter Richtung Dürener Stadtteil. „Trotzdem wollen wir nicht nur die Punkte abliefern, sondern versuchen, im letzten Spiel noch einmal etwas zu holen“, sagt Schattner.

 

Mit Birkesdorf erwartet er eine spielstarke Mannschaft, die ihre Gegner mit einer offensiven Deckung unter Druck setzt. Die Formkurve des Tabellenvierten war zuletzt schwankend. Aus den letzten fünf Spielen holte das Team von Luca Feistkorn 5:5 Punkte. Schattner will in Birkesdorf vor allem seinen jungen Spielern eine Chance geben, sich zu präsentieren. Der HC-Coach ist nicht unglücklich, dass die Saison endet: „Wir sind froh, dass wir dringeblieben sind. Die Ergebnisse in der Rückrunde taten weh, waren aufgrund der Abgänge während der Saison aber absehbar. In den letzten Spielen haben wir uns aber wieder ein bisschen gefangen.“ Neben den fehlenden Marius Euteneuer und Patrick Martel droht auch Mats Liebe wegen Fußproblemen auszufallen. (pn)

 

 

Vorschau Verbandsliga Männer

 

SSV Nümbrecht II – DJK Unitas Haan III (Samstag, 17:15 Uhr, GWN-Arena).

 

Hinspiel: 25:24.

 

Es fehlen:  Moritz Menger (Schulterverletzung), Marcus Schwemke (privat verhindert).

 

Do-or-Die-Spiel für die Reserve des SSV Nümbrecht: Im letzten regulären Saisonspiel gegen die dritte Mannschaft der DJK Unitas Haan geht es um alles. Mit einem Sieg wäre der Klassenerhalt für das Team um Trainer Patrick Seebaum gesichert, bei einer Niederlage oder einem Unentschieden geht es um die Ergebnisse der Konkurrenz. Der Übungsleiter möchte es am liebsten aus eigener Kraft schaffen: „Wir müssen gewinnen, denn ich gehe davon aus, dass Monheim es sich nehmen lässt, das Ding zuhause zu gewinnen. Wir müssen uns diese Woche mit dem nötigen Fokus vorbereiten.“

 

Bereits 90 Minuten vor der Partie in der GWN-Arena startet das Duell der SG Monheim gegen Polizei SV Köln, sodass bei Spielbeginn schon klar sein dürfte, welches Ergebnis der SSV braucht. Mit einem Sieg würde Monheim mit dann 14:36 Punkten vorerst an den Südkreislern vorbeiziehen. Nümbrecht müsste dann zwingend gewinnen, um wieder gleichzuziehen und die Relegation über den direkten Vergleich zu vermeiden. Keine Auswirkungen mehr hat das Spiel des CVJM Oberwiehl gegen BTB Aachen III (14:36 Punkte). Die Kaiserstädter sind aufgrund des direkten Vergleichs bereits gerettet. Auch Haan (14:36 Punkte) kann nur noch sehr theoretisch absteigen. Hierfür müsste Nümbrecht mit mindestens 29 Toren Unterschied gegen das Unitas-Team gewinnen, Aachen ebenfalls mindestens einen Punkt holen und Mondorf gleichzeitig einen Sieg holen.

 

Es läuft also auf ein Fernduell zwischen Monheim und Nümbrecht hinaus. Der Verlierer wird in der Relegation zunächst auf die Tabellenvorletzten der Staffeln 2 und 6 treffen und muss dann noch gegen einen Gegner der anderen Relegationsgruppe für die endgültige Platzierung antreten. Im Hinspiel, zu Beginn der neuesten Ära Seebaum, hatte Unitas knapp mit 23:22 gewonnen und damit wichtige Punkte gegen den Abstieg gesammelt. „Die Mannschaft ist gewillt, die Saison jetzt zu beenden und den Umweg Relegation zu vermeiden“, so der SSV-Trainer. (bm)

 

 

ATV Hückeswagen – HG LTG/HTV Remscheid II (Samstag, 18 Uhr, Brunsbachtalhalle).

 

Hinspiel: 20:24.

 

Es fehlt: Keiner.

 

Nach dem unverhofften vorzeitigen Klassenerhalt können die Handballer des ATV Hückeswagen befreit ins letzte Heimspiel der Saison gehen. Nach dem Punktabzug für den TSV Aufderhöhe II steht der Relegationsteilnehmer schon vor dem letzten Spieltag fest, was im Brunsbachtal natürlich für Erleichterung gesorgt hat. Auch ATV-Coach Markus Pabst gibt zu, dass am Samstag sämtlicher Druck von allen Schultern gefallen sei. „Da fiel es mir dann auch leicht, den Jungs über Vatertag freizugeben“, meint er. Ohnehin müssen sich die Oberberger noch von der kleinen Erkältungswelle aus der Vorwoche erholen. Bei der 20:32-Niederlage in Solingen fielen gleich acht Spieler aus, die zum Wochenende aber in den Kader zurückkehren sollen.

 

Auf das Heimspiel freut sich Pabst: „Wir haben die schöne Situation, endlich mal wieder einen Doppelspieltag mit unseren Damen zu haben. Zudem wollen wir uns gebührend von unseren Fans verabschieden, die uns über das ganze Jahr bedingungslos unterstützt und damit trotz teils ausbleibender Ergebnisse die Entwicklung während der Saison honoriert haben.“ Mit Gegner Remscheid II haben die Hückeswagener noch eine Rechnung aus dem Hinspiel offen. Damals gewann die HG-Reserve mit Verstärkungen aus dem Kader der ersten Mannschaft knapp mit 24:20. Nach dem Spiel werden zwei ATV-Handballer offiziell verabschiedet: Paul Borisch, der zum SSV Nümbrecht wechseln wird, sowie Moritz Mettler, der eine Handball-Pause plant. (pn)

 

 

CVJM Oberwiehl – BTB Aachen III (Samstag, 19 Uhr).

 

Hinspiel: 34:31.

 

Es fehlen: Johannes Schneevogt, Christopher Koch, Leon Binder, Henrik Berndt, Julian Marenbach.

 

Die Oberwiehler wollen nach der Niederlage bei der HSG Rösrath/Forsbach zurück in die Spur. Auch wenn es nur für das letzte Saisonspiel ist. Dass seine Equipe vielleicht schon im Urlaubsmodus ist, kann CVJM-Trainer Christian Schüttenhelm nicht bestätigen. „Wir werden unsere Lehren aus dem Spiel ziehen. Rösrath ist ja auch kein einfach zu spielender Gegner. Ein Einstellungsproblem gibt es bei uns jedenfalls nicht. Im Gegenteil. Die Mannschaft hat die Rückrunde sehr gut durchgezogen. Wir wollen das letzte Spiel auf jeden Fall gewinnen“, so Schüttenhelm, der sich zudem mit einer guten Leistung von den eigenen Zuschauern aus der Saison verabschieden will. „Unser Saisonziel war, im oberen Tabellendrittel zu landen. Das ist das Minimum, was wir schaffen wollten und dann können wir auch zufrieden sein.“

 

Betrachtet man den Tabellenstand – die Drittvertretung der Burtscheider hat 17 Punkte weniger auf dem Konto als die Oberwiehler – sollte das letzte Heimspiel nicht mehr als eine Pflichtaufgabe sein. „Ich denke, dass wir das bessere Team sind, aber jedes Spiel muss auch erst gewonnen werden. Da geht es um die Einstellung“, sagt Schüttenhelm. Schon das Hinrundenspiel war eigentlich eine klare Angelegenheit. Oberwiehl führte die gesamte Begegnung über echt komfortabel, ließ den Gegner in der Schlussphase aber noch einmal herankommen. Eine Hinausstellung gegen Max Meinerzhagen, fünf Minuten vor der Schlusssirene, bei nur noch zwei Toren Vorsprung, machte die Begegnung jedoch unnötig spannend. Schüttenhelm hat seine Lehren gezogen: „Aachen ist im Hinspiel viel Eins-gegen-Eins gegangen. Da gilt es für uns, eine ordentliche Deckung zu stellen und mit Tempo nach vorne zu spielen, um über die erste und zweite Welle zum Erfolg zu kommen. (thg)

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