Oberberg - In Birkesdorf scheiterten die HBD Löwen Oberberg zu oft vor dem gegnerischen Tor und produzieren auch zu viele Fehler.
TV Birkesdorf – HBD Löwen Oberberg 28:25 (13:10).
Löwen-Trainer Maik Thiele fühlte sich nach der 25:28-Niederlage in Birkesdorf fast schon ein wenig wie Bill Murray im Film „Täglich grüßt das Murmeltier“. Wie schon so oft diese Saison machten die Löwen eigentlich kein schlechtes Spiel, standen aber auch wie so oft beim Abpfiff mit leeren Händen da. „Eigentlich waren wir ebenbürtig, aber durch die vielen technischen Fehler verlieren am Ende vollkommen verdient und krebsen dann auch zurecht im Tabellenkeller rum“, so Thiele. Die Oberberger starteten gut in die Partie und legten zum 0:2 (5.) durch Tore von Thorben Schneider und Tobias Weiler vor. Doch schon die folgenden Minuten sollten das Hauptproblem der Löwen aufzeigen. Sechsmal kam man über die rechte Seite zum Abschluss, alle sechs Würfe waren nicht im Tor, sodass Birkesdorf das Match zum 5:2 (13.) drehte.
In Anschluss pendelte der HBD-Rückstand zwischen zwei und vier Toren, ehe es mit einem 13:10 in die Pause ging. Hauptgarant dafür war vor allem Torhüter Kevin Neese, der sein Team mit zehn Paraden fast schon im Alleingang im Spiel hielt. „Wir haben uns viele Topchancen kreiert, die aber auch top vergeben“, haderte Thiele mit der Wurfquote seines Teams, die bei Abpfiff nur bei knapp 50 Prozent lag. Die vielen technischen Fehler aus der zweiten Hälfte waren da noch nicht einmal eingerechnet. Birkesdorf nutzte diese knallhart aus und schien das Match beim 20:12 (41.) bereits entschieden zu haben.
Doch nach einer Roten Karte gegen den Birkesdorfer Laurens Creutz entdeckten die Löwen ihr Kämpferherz. Entscheidend verkürzen konnten die Gäste über 25:19 (53.) und 26:22 (59.) allerdings erst in den beiden Schlussminuten. „Nach der Pause hatten wir leider keine Torhüterleistung mehr und machen in der entscheidenden Phase auch weiter zu viele Fehler. So geht der Sieg für Birkesdorf absolut in Ordnung. Wir nutzen einfach unsere Chancen nicht. Da war mehr drin, aber nicht mit so einer Fehlerquote“, ärgerte sich Thiele. Positiv stach Marko Köster heraus, der alle seine Siebenmeter souverän verwandelte.
HBD Löwen: Marko Köster (11/7), Tobias Weiler (5/1), Anthony Hudak-Domokos (4), Marcel Mesenhöler (3), Tobias Mlynczak, Thorben Schneider (je 1).
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