Gummersbach - Der VfL-Nachwuchs besiegt die JSG LIT deutlich - Christopher Welter erzielt 19 Tore - 'RPP - Ambulantes Therapie- und Reha-Zentrum' und AggerEnergie präsentieren die Berichterstattung über den VfL Gummersbach.
Von Thomas Giesen
JSG LIT 1912 – VfL Gummersbach 25:34 (12:18).
Der Eindruck täuschte nicht. Auch wenn die Auftaktpartie der neuen A-Jugend-Bundesligasaison gegen Bayer Dormagen in die Hose ging, hatte Gummersbachs Trainer Davor Rokavec großes Vertrauen in seine Mannschaft. „Wir haben in der Analyse des Videos gesehen, dass wir gut gespielt haben. Aber wir müssen konzentriert bei den Würfen sein“, meinte der VfL-Coach.
Beim zweiten Saisonauftritt stimmte der Fokus offensichtlich. Von Beginn an zeigten sich die Gummersbacher konsequent bei der Abwehrarbeit und konnten sich in Person von Anel Durmic auch auf einen gut aufgelegten Torwart verlassen – der Schlüssel zum Sieg laut Rokavec. Und diesmal klappte es auch im Abschluss besser. Nach ausgeglichenem Beginn und 4:4-Zwischenstand (8.) setzten sich die Gäste zunächst auf 9:6 (13.) ab, kassierten dann aber innerhalb von nur einer Minute jeweils Zwei-Minuten-Strafen gegen Christian Bürger und Felix Löpker und die Hausherren schlossen zum 12:13 (26.) auf. Wieder komplett, enteilten die Gummersbacher bis zur Pause aber wieder und gingen mit sechs Toren Führung in die Kabine.
„Wir sind trotz der Strafen nicht in Panik geraten und hatten das Spiel von der ersten Minute an unter Kontrolle“, sagte Rokavec, der zu diesem Zeitpunkt schon darüber nachdachte, den ein oder anderen Spieler zu schonen. „Maxim Rojko hat zum Beispiel nur knapp zehn Minuten gespielt, weil er am Sonntag noch für die U23 im Einsatz ist. Wir können uns nicht den Luxus leisten, noch mehr Spieler zu verlieren“, begründete Rokavec, der auch positionsfremd wechselte und dennoch eine dominante Gummersbacher Mannschaft sah. Über 21:17 (40.) und 25:19 (46.) hielt der VfL den Gastgeber auf Distanz.
Erfolg über Eins-gegen-Eins-Situationen
Ein taktischer Schachzug sorgte in der Offensive für Erfolg. Zugeschnitten auf Christopher Welter setzten die Gummersbacher im Angriff auf Durchbrüche. „Wir haben in der Vorbereitung gesehen, dass der Gegner Probleme hat, Eins-gegen-Eins-Situationen zu verteidigen. Das ist die Stärke von Christopher und wir haben das Spiel auf ihn ausgerichtet. Er hat seinen Job gemacht“, freute sich Rokavec über 15 Feldtore seines Schützlings. Bis zur Crunchtime und dem Stand von 30:21 (52.) war die Messe dann gelesen.
Gummersbach: Christopher Welter (19/4), Christian Bürger (5), Malte Petersen (4), Lukas Pacek (3), Luca Kostorz, Akos Csaba, Anel Durmic (je 1).
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