Gummersbach - Gummersbachs U19 lässt Lübeck keine Chance - Hartmann, Britz und Haglund werfen jeweils neun Tore – 'RPP - Ambulantes Therapie- und Reha-Zentrum' und AggerEnergie präsentieren die Berichterstattung über den VfL Gummersbach.
Von Benjamin Maus
VfL Gummersbach – MTV Lübeck 42:24 (20:14).
Die Rollen waren schon vor dem Spiel klar verteilt. Gummersbach wollte seine zehn Spiele andauernde Siegesserie weiter ausbauen und gegen Lübeck wie schon im Hinspiel einen klaren Sieg einfahren. Doch die VfL-Verantwortlichen hatten bereits vor der Partie gewarnt, dass die Lübecker mit komplettem Kader nicht zu unterschätzen seien. Jan Schwenzfeier und Goncalo Miranda dürften sich jedenfalls bestätigt gesehen haben, als die Gäste Mitte der ersten Halbzeit sogar in Führung lagen.
Zuvor hatte insbesondere der oberbergische Angriff Anlaufschwierigkeiten gehabt. Nach dem 4:4 (7.) entstand über 5:7 (10.) ein 6:9-Rückstand (13.). Vor allem Lübecks Top-Torschütze Oscar Erasmus Prawda zeigt sich treffsicher. Akademietrainer Jan Schwenzfeier kritisierte den schläfrigen Start seines Teams: „Wir sind leider überhaupt nicht gut ins Spiel gekommen und haben nicht das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Dadurch machen wir es Lübeck viel zu einfach, ihr Spiel aufzuziehen.“
Doch noch im Laufe der ersten Hälfte gelang den Gastgebern der Turnaround. Schnell besorgten Hannes Hartmann und Paul Britz den 9:9-Ausgleich (17.). Bis zum 12:12 (22.) hielt der MTV noch mit, bevor die Blau-Weißen zu einem fulminanten Schlussakkord vor der Pause ansetzten. Der 8:2-Lauf zeigte die Qualität des Gummersbacher Kaders. Vor allem Britz und Hartmann trafen weiter nach Belieben.
Auch im zweiten Durchgang behielt der Favorit den Fuß auf dem Gaspedal. Nach dem 25:15 (35.) war das Spiel bereits beim 31:16 (44.) entschieden. Entsprechend versöhnlich zeigte sich dann auch Schwenzfeier in seiner Analyse: „In der zweiten Halbzeit haben wir es dann gut gelöst. Über das komplette Spiel hat der jüngere Jahrgang viele Spielanteile bekommen. Außerdem waren zwei Spieler aus der U17 dabei und es war schön zu sehen, dass die beiden das auch gut gemacht haben.“
Angesprochene Spieler waren Felix Hein und Malte Haglund. Bemerkenswert: Haglund warf alle neun Tore erst nach dem Seitenwechsel. Über 36:19 (50.) und 39:21 (55.) steuerte Gummersbach einem ungefährdeten Sieg entgegen. Nebenbei löste Haglund noch das Siebenmeter-Problem der VfL-A-Jugend, indem er alle sechs Versuche souverän verwandelte. Trotz der Karnevalstage steht für die Schwenzfeier-Sieben am kommenden Sonntag das nächste Heimspiel gegen GWD Minden an.
Gummersbach: Malte Haglund (9/6), Hannes Hartmann (9), Paul Britz (9), Malte Petersen, Luca Kostorz (je 3), Sota Shimizu, Carlo Bohnenkamp, Konstantin Kasch, Julius Hein (je 2), Felix Hein (1)
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