HANDBALL
Gummersbach fährt mit positiver Einstellung zum Rückspiel nach Kiel
Gummersbach - Die Gummersbacher U17 ist trotz des Unentschiedens im Hinspiel Underdog in Kiel – Bereits am Samstag tritt die U19 zum Finalrückspiel in München an - 'RPP - Ambulantes Therapie- und Reha-Zentrum' und AggerEnergie präsentieren die Berichterstattung über den VfL Gummersbach.
Von Benjamin Maus
Vorschau männliche A-Jugend DHB-Pokal Finale
HT München - VfL Gummersbach (Samstag, 16 Uhr).
Hinspiel: 34:33.
Es fehlt: Moritz Riedel (Verletzung).
Für die U19 des VfL Gummersbach steht am Samstag der letzte Auftritt in der Jahrgangskonstellation 2007 / 2008 an und es geht um viel: Nach der knappen 33:34-Niederlage im Hinspiel um den DHB-Pokal möchte der Akademie-Nachwuchs das Ruder noch herumreißen und den Pott erstmals in der Vereinsgeschichte holen. Trainer Jan Schwenzfeier hat mit seinem Team eine ausführliche Analyse betrieben und erhofft sich vor allem eine Verbesserung in der eigenen Deckung: „Es geht für uns darum, dass wir uns in der Abwehr stabilisieren. Das war am Sonntag zu wenig. Wir wollen die richtigen Schlüsse daraus ziehen und dann eine bessere Leistung auf die Platte zu bringen.“
Nachdem der Sieger der Nord-Staffel in der regulären Saison im Schnitt nicht einmal 28 Tore pro Spiel kassierte, musste Torhüter Tjorven Knackstedt am vergangenen Wochenende ungewohnt häufig hinter sich greifen. Neben dem individuell starken Ferdinand Birner im HT-Rückraum bereitete den Gummersbachern aber auch der eigene Rückzug Probleme. „Im Angriff haben wir ein paar zu einfache Fehler gemacht und München dadurch ins Tempospiel gebracht. Das gilt es fürs Wochenende abzustellen und mehr Kontrolle zu haben“, analysiert Schwenzfeier.
Bitter für den VfL-Angriff ist der Ausfall von Moritz Riedel. Der Rückraumregisseur hatte sich beim ersten Aufeinandertreffen mit den Münchenern so schwer verletzt, dass er das zweite Spiel verpassen wird. Dafür dürfte Malte Haglund, bei dem es krankheitsbedingt nur zu Kurzeinsätzen reichte, wieder fit sein. Schwenzfeier erhofft sich zudem eine allgemein spritzigere Leistung seiner Mannschaft: „Wir hoffen dadurch, dass wir kein Doppelspiel-Wochenende haben, etwas frischer zu sein.“ Während seine Spieler nach der Partie die Heimreise antreten, wird der Übungsleiter direkt weiter nach Kiel reisen, um am Sonntag die U17 im Viertelfinale zu unterstützen.
Vorschau männliche B-Jugend Viertelfinale Deutsche Meisterschaft
THW Kiel - VfL Gummersbach (Sonntag, 15 Uhr)
Hinspiel: 33:33.
Es fehlt: Keiner.
Für die U17 des VfL Gummersbach galt es zunächst das Gefühlschaos des vergangenen Wochenendes aufzuarbeiten. Nach der überraschend starken ersten Halbzeit, die mit einer Sechs-Tore-Führung belohnt wurde, brach das Team um Trainer Maciej Dmytruszinski im zweiten Durchgang ein und verspielte binnen zehn Minuten alles, was sie sich zuvor erarbeitet hatte. Der Übungsleiter hat die Erkenntnisse in die Vorbereitung auf die zweite Partie einfließen lassen: „Wir bereiten uns gezielt vor und schauen, es besser im Vergleich zum Hinspiel zu machen. Wir haben das Spiel analysiert und wissen, woran wir arbeiten müssen, damit insbesondere die zweite Halbzeit besser läuft als im Hinspiel.“
Um beste Chancen für eine weitere Überraschung zu haben, erhalten die Gummersbacher ähnliche Bedingungen wie die Profis. „Wir reisen einen Tag früher an und übernachten vor Ort. Am Sonntag werden wir alles reinwerfen, um das Halbfinale zu erreichen“, berichtet Dmytruszynski. Weiterhin bleibt die große Frage nach dem Kader der Kieler. Da die U19 der Fördestädter ihr Halbfinale bereits am Freitag in Berlin bestreitet, wären mit Julius Eisend und Kjell Duhr zwei Verstärkungen verfügbar. Die beiden Talente hatten den Großteil der Saison in der A-Jugend verbracht und dort wichtige Rollen eingenommen, wären aber auch für die B-Jugend spielberechtigt.
Beim VfL gab es im Laufe der Woche ein paar kleinere Erkrankungen, aber Dmytruszynski ist optimistisch, mit dem kompletten Kader anzutreten. „Ich denke, die Jungs haben gesehen, dass auch eine Mannschaft wie Kiel – auch wenn sie Favorit sind – schlagbar ist. Deshalb fahren wir mit einer positiven Einstellung nach Kiel und schauen, wie es am Sonntag läuft“, so der Trainer.
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