HANDBALL
46 Tore: Gummersbach erledigt seine Hausaufgaben
Gummersbach - Gummersbachs U17 fegt über Großwallstadt hinweg und kann kommendes Wochenende das Ticket zum Viertelfinale der Deutschen Meisterschaft lösen - 'RPP - Ambulantes Therapie- und Reha-Zentrum' und AggerEnergie präsentieren die Berichterstattung über den VfL Gummersbach.
VfL Gummersbach – TVG Junioren-Akademie 46:32 (23:16).
[Sky Rothe bei einem seiner sieben Tore.]
Gummersbachs U17 hat weiterhin beste Chancen ins Viertelfinale der Deutschen Meisterschaft einzuziehen. Das Team von Maciej Dmytruszynski besiegte in einem 78-Tore-Spektakel das Nachwuchsteam des TV Großwallstadt. Zwei Spieltage vor Ende der Hauptrunde liegen die Oberberger damit weiter auf Platz zwei, einen Punkt vor dem direkten Verfolger HSG Rodgau Nieder-Roden, der mit einem 30:27-Auswärtssieg bei Bayer Dormagen ebenfalls seine Hausaufgaben im Kampf um eins der beiden Viertelfinal-Tickets erledigte. Am kommenden Samstag kommt es in Hessen zum direkten Duell, in dem Gummersbach bereits alles klar machen könnte.
Das Heimspiel gegen den Tabellenletzten aus Franken wurde von der ersten Minute an zur wahnwitzigen Tempohatz. Nach 100 Sekunden waren vor 125 Zuschauern bereits fünf Tore gefallen, Gummersbach führte zu diesem Zeitpunkt 3:2 (2.) und baute seine Führung schnell auf 7:3 (5.) aus, sodass Großwallstadts Trainer Leon Brüning schon früh zur grünen Karte griff. Ohne Erfolg: Der VfL baute die Führung auf 11:3 (9.) aus. Über 14:8 (16.) und 15:12 (20.) verkürzten die Gäste zwar zwischenzeitlich, doch nach einer Dmytruszynski-Auszeit fingen sich die Oberberger wieder und lagen zur Pause 23:16 in Führung.
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[Nicht nur Luka Kersten zündete immer wieder den Turbo. Gummersbachs überrannte seinen Gegner.]
Auch nach dem Seitenwechsel drückten beide Teams weiter aufs Tempo. Die 30-Tore-Marke fiel beim 30:21 bereits nach 41 Minuten. Das 40. Tor erzielte Maximilian Lühr sechs Minuten vor dem Ende beim 40:27. Bester Torschütze war Hector Gand mit acht Toren. Dmytruszynski sprach anschließend von der besten Offensivleistung der Saison: "Der Schlüssel dafür war aber vor allem unsere Abwehr. Wir haben hinten sehr gut gedeckt und konnten dadurch vorne konzentriert und mit Tempo spielen." Gummersbach hat nun eine Woche Zeit sich auf das erste von zwei Endspielen vorzubereiten.
Gummersbach: Hector Gand (8), Sky Rothe (7), Ben Graap (6), Luka Kersten, Tom Loosen (je 5), Felix Hein (4/1), Maximilian Weinheimer, Daniel Rumpel (je 3), Finn Weber, Maximilian Lühr (je 2), Kasper Dmytruszynski (1).
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