HANDBALL

Früher Derbykracher: Löwinnen empfangen den HC Gelpe/Strombach

thg, uk; 24.09.2026, 09:00 Uhr
Foto: Erhard Krupp --- Die HBD Löwen Oberberg feierten am ersten Regionalligaspieltag gegen TD Lank den ersten Punktgewinn. Eine Woche später steht schon das Derby gegen den HC Gelpe/Strombach im Spielplan.
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Früher Derbykracher: Löwinnen empfangen den HC Gelpe/Strombach

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thg, uk; 24.09.2026, 09:00 Uhr
Oberberg - Regionalliga: Die HBD Löwen und der HC Gelpe/Strombach treffen sich zum ersten Derby -Nümbrecht empfängt Lank - Oberliga: Marienheide/Müllenbach muss gegen Kerpen mit Feldspielerin Jule Kaps im Tor planen - Verbandsliga: Die Zweitvertretung des HCGS und der CVJM Oberwiehl wollen ihre beim Auftakt gezeigte Form bestätigen.

Vorschau Regionalliga Frauen

 

SSV Nümbrecht – TD Lank (Samstag, 18 Uhr).

 

Es fehlt: Keine.

 

Die Nümbrechterinnen sind perfekt in die Regionalligasaison gestartet. Beim Auswärtsspiel gegen den Aufsteiger HSV Überruhr brauchten die Handballerinnen von Trainer Martin Mokris zwar rund 20 Minuten, um den angesetzten Rost abzuschütteln, dann dominierte der SSV den Gastgeber, der ohne Punktverlust aus der Oberliga aufgestiegen war. Ob die Partie aber ein Maßstab für das ist, was die Nümbrechter in den nächsten Wochen erwartet, ist unsicher. „Ich bin nicht in der Position, das zu beurteilen. Aber das war ein starker Gegner“, will sich Mokris nicht zu weit aus dem Fenster lehnen.

 

Mit TD Lank empfangen die Nümbrechterinnen diesmal eine erfahrene Regionalligamannschaft. Mokris, für den es die erste Saison als Trainer in der Frauen-regionalliga ist, hätte sich gerne umfassend über den nächsten Gegner informiert. Doch die Treudeutschen haben ihm einen Strich durch die Rechnung gemacht. Das Video vom Spiel gegen die Löwen war Mitte der Woche noch nicht hochgeladen. „Wir haben trotzdem unsere Infos und wissen, dass Lank in der Abwehr einen sehr guten Innenblock hat. Vorne verfügen sie über einen wurfstarken Rückraum und haben ein sehr gutes Kreisläuferspiel. Das muss man unterbinden“, so Mokris.

 

Die Nervosität der ersten 20 Minuten gegen Lank sollten beim zweiten Auftritt abgelegt sein. Ziel des Coaches ist, die Heimspiele zu gewinnen, dafür muss man an die Leistung vom Auftakt mehr als bestätigen. „Am Anfang haben wir noch nicht so agiert, wie wir uns das vorgenommen haben. Später haben wir dann hinten zugemacht, waren vorne diszipliniert und haben keine überhasteten Würfe genommen. Jetzt freuen wir uns auf das erste Heimspiel.“ Aus personeller Sicht steht einem zweiten Erfolg nichts im Weg. Der Kader der Nümbrechterinnen ist komplett. (thg)

 

 

HBD Löwen Oberberg – HC Gelpe/Strombach (Sonntag, 17:30 Uhr).

 

Es fehlen: Line Berscheid, Marie Wlodarek, Sheila Breer – Desiree Horn, Denise Szakacs.

 

Als der Regionalligaspielplan veröffentlich wurde, rieb man sich in beiden Lagern erstmal verwundert die Augen. Gleich am zweiten Spieltag hatte man das Derby der beiden Lokalkonkurrenten angesetzt. Am dritten Spieltag wartet auf die Gelpe/Strombacherinnen dann schon der nächste Lokalkracher gegen den SSV Nümbrecht. Alles ein bisschen früh hieß es damals. Doch nun kann man allerorten das Aufeinandertreffen der Handballnachbarn kaum noch erwarten.

 

„Wir freuen uns natürlich sehr auf das Spiel. Das ist für uns ein Highlight. In der vergangenen Saison hatten wir in der Oberliga kein einziges Derby und jetzt starten wir in unserem ersten Heimspiel gleich gegen den HCGS“, sagt Löwen-Trainer Dennis Hermann und hofft, dass sich viele Zuschauer in der Bergneustädter Burstenhalle einfinden werden. Der Respekt des Aufsteigers vor dem etablierten Regionalligaklub ist groß. „Auch wenn der HCGS mit einer Niederlage in die Saison gestartet ist, die haben schon Qualität in der Mannschaft. Und viel Erfahrung. Da haben sie uns etwas voraus“, so Hermann, der sich aber keinesfalls in der Außenseiterrolle sieht. „Das ist der Verein, der am längsten und kontinuierlichsten in diesen Regionen spielt. Die Mannschaft freut sich natürlich darauf, gegen solch einen Gegner zeigen zu können, was wir so drauf haben. Wir wollen uns bestmöglich präsentieren. Das letzte Spiel gegen den HCGS haben wir knapp verloren, haben aber gesehen, dass wir auch mithalten können.“

 

Im Lager des HCGS ist man gewarnt: „Ich denke, dass das ein sehr anspruchsvoller Gegner ist, der mit dem Punktgewinn in Lank gleich gezeigt hat, dass er in dieser vierten Liga angekommen ist“, mahnt Gelpe/Strombachs Trainer Maik Pallach, den Aufsteiger nicht zu unterschätzen. Favoriten gebe es in einem Derby ohnehin nicht. „Es wird immer ein Duell auf Augenhöhe sein. Alle werden motiviert sein“, so Pallach. Für die HC-Frauen gelte es, nach der Auftaktniederlage bei der Zweitvertretung des TV Aldekerk, in die Spur zu finden. „Für uns gilt natürlich wieder wie im letzten Spiel, dafür zu sorgen, dass wir unser Spiel spielen können. Wir wollen in Sachen Abwehrqualität eine Schippe drauflegen. Aber auch was das Spiel nach vorne angeht. Im Tempospiel waren wir in Aldekerk nicht konsequent genug. Und wir wollen die Phasen, in denen wir eigentlich den Gegner kontrollieren können, nutzen, um wegzuziehen.“

 

Auch bei den Löwinnen lief beim Saisonauftakt noch nicht alles optimal. In der zweiten Halbzeit zwischenzeitlich schon sechs Tore vorne, gab man die Partie fast noch aus der Hand und sicherte sich immerhin ein Unentschieden. „Ich hoffe, dass wir die letzten 20 Minuten aus unserem Spiel gegen Lank abschütteln können. Da bin ich auch zuversichtlich. Die Mannschaft hat das im Training schon gezeigt. Wir haben uns auf einige Dinge eingestellt und hoffen, dass wir eher an die ersten 40 Minuten anknüpfen können. Die waren wirklich gut. Wenn wir wieder in der Lage sind, so eine Abwehr und so ein Umschaltspiel hinzustellen, dann haben wir gute Chancen. Aber es hängt natürlich von vielen Dingen ab, wie sich so ein Spiel entwickelt“, erklärt HBD-Coach Hermann.

 

Für Pallach ist eines der Hauptthemen, die Kreise der beiden Kuxdorf-Schwestern einzuengen. „Das sind sicher die Schlüsselspielerinnen, das ist kein Geheimnis. Das gute und schnelle Tempospiel müssen wir unter Kontrolle bekommen. Sie setzten die anderen Rückraumspielerinnen in Szene, die dann mit einfachen Durchbrüchen zum Erfolg kommen.“

 

Die Anwurfzeit hat sich derweil verschoben. Der HC Gelpe/Strombach bat die Löwen, die Partie um eine halbe Stunde nach hinten, auf 17:30 Uhr, zu verlegen, damit die Spielerinnen, die zuvor bei der A-Jugend von Marienheide in Aachen im Einsatz sind, noch rechtzeitig zu Spielbeginn eintreffen. (thg)

 

 

Vorschau Oberliga Frauen

 

HSG Marienheide/Müllenbach - SSK Kerpen (Samstag, 17:30 Uhr, Gesamtschule Marienheide).

 

Nach der abgesagten Saisonpremiere am vergangenen Wochenende in Köln ist man bei der HSG Marienheide/Müllenbach froh, dass es am Samstagnachmittag endlich losgeht für den Aufsteiger aus dem Nordkreis. Zu Gast in der Sporthalle Marienheide wird dann der SSK Kerpen sein, der genau wie die Gastgeberinnen neu in der Oberliga ist. Für HSG-Trainer Michael Debus ist der Schwimm- und Sportverein eine völlig unbekannte Größe, denn Kerpen ist aus einer anderen Verbandsligastaffel als die Handballspielgemeinsaft in die Oberliga aufgestiegen.

 

"Ich kann wenig über unseren Gegner sagen und weiß nur, dass Kerpen das erste Match in der Oberliga am vergangenen Wochenende gegen den MTV Köln sehr deutlich verloren hat", sagt er. Im Klartext: Man verlor in eigener Halle gegen die Domstädterinnen mit 19:33. So oder so geht Debus davon aus, das erste Heimspiel in neuer sportlicher Umgebung mit dem Gewinn beider Zähler krönen zu können. Angespannt bleibt die Personalsituation zwischen den Pfosten bei den Debus-Handballerinnen. Neben Ersatztorhüterin Pia Schmitz wird mit Jule Kaps eine etatmäßige Rückraumspielerin im Notfall ins Tor müssen. (uk)

 

 

Vorschau Verbandsliga Frauen

 

SG Langenfeld - HC Gelpe/Strombach II (Samstag, 15 Uhr).

 

Gleich zum Saisonauftakt wurden die hochgehandelten Handballerinnen des HC Gelpe/Strombach II der Einschätzung ihrer Ligakonkurrenten gerecht. Das Verbandsliga-Team aus dem Gummersbacher Ortsteil ließen dem Solinger TB jedenfalls über die 60 Minuten hinweg nicht den Hauch einer Chance und fertigten die Gäste aus der Klingenstadt gleich mit einem 30:14- Kantersieg ab.

 

Am Samstagnachmittag wartet nun die zweite Hürde auf die Mannschaft von Ole Remmers. Und die hat es nach Meinung des neuen HC-Coaches durchaus in sich: "Langenfeld ist sicherlich ein guter Gegner. Eine Mannschaft, die sich schon seit langer Zeit in der Verbandsliga etabliert hat und wahrlich nicht zu unterschätzen ist." Gleichwohl reisen die Oberbergerinnen ambitioniert nach Langenfeld. "Wenn wir von Beginn an so konzentriert auftreten wie in der zweiten Halbzeit gegen den STB, haben wir alle Chancen", schätzt der HC-Übungsleiter. (uk)

 

 

DJK Unitas Haan II - CVJM Oberwiehl (Samstag, 14 Uhr).

 

Natürlich wollen die wollen die Oberwiehlerinnen ihren grandiosen Premierensieg gegen den TV Witzenhelden II weiter veredeln. Die Reise zu Unitas Haan muss man allerdings mit dünner Personaldecke antreten. Für Heinz Tillmann indes kein Grund, an seinem Konzept zu zweifeln - im Gegenteil. "Es gilt, die Form zu bestätigen, ungeachtet personeller Veränderungen", sagt der CVJM-Trainer und ergänzt: "Das Team muss beweisen, dass wir auch in anderen Konstellationen performen können. Trotz des guten Ergebnisses zum Auftakt haben wir noch viel Luft nach oben." (uk)

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